Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Heroes of the Storm: Starker Teamfokus, kein Lasthitting, taktische Vielfalt - Blizzards Nischen-MOBA

    Auf der Blizzcon haben die Entwickler des MOBA-Spiels Heroes of the Storm Neuigkeiten zu den Spielsystemen verraten, Karten gezeigt und einige der Helden vorgestellt, mit denen Ihr Euch in die Schlacht stürzt. Durch das gezielte "Anders sein" hinsichtlich Teamlevels und Karten mit Bonusaufgaben will sich Heroes of the Storm eine Nische zwischen den großen MOBA-Platzhirschen sichern.

    Heroes of the Storm ist das MOBA-Spiel, an dem gerade ein Team mit allerhand Größen von Blizzard arbeitet: Dustin Browder ist der Game Director und wohlbekannt als Chef des Starcraft-2-Teams, Samwise Didier kümmert sich als Senior Art Director um einen nicht ganz so unwesentlichen Teil der Helden: den Style. Alan Dabiri nimmt die Rolle des Lead Software Engineers ein, während Chris Sigarty den Production Director gibt. Und genau die vier Herrschaften nahmen im Rahmen der Blizzcon auf der Bühne Platz, um während eines Panels Heroes of the Storm zu präsentieren.

    In Heroes of the Storm levelt Ihr als Team, nicht solo. In Heroes of the Storm levelt Ihr als Team, nicht solo. Quelle: Blizzard Wer sich nun fragt, wie genau sich Heroes of the Storm neben Kampfarena-Spielen wie League of Legends und Dota 2 behaupten will, dem sei gesagt, dass Teamplay in Heroes of the Storm großgeschrieben wird. So groß, dass es während des Matches keine individuellen Erfahrungspunkte für Euren Helden gibt, sondern nur für das gesamte Team. Damit ist die Chance bei Heroes of the Storm künftig wohl eher klein, dass ein Spieler in eine Rolle - beispielsweise in die des Supporters - gezwängt wird, die er eigentlich nicht spielen will. Das betonte Dustin Browder auch auf der Bühne: Durch die Teamlevels treten Effekte wie Snowballing, bei dem ein Held allen anderen davon levelt, nicht wirklich auf. Entsprechend kommt es bei Heroes of the Storm auch weniger auf die Skills eines einzelnen an, so wie bei Dota 2 oder LoL, sondern auf das Teamwork. Das steht, so Browder, ganz klar im Vordergrund.

    02:00
    Heroes of the Storm: Erstes Gameplay-Video zum MOBA-Titel
    Spielecover zu Heroes of the Storm
    Heroes of the Storm


    Im Vordergrund steht ebenfalls, dass die Matches von Heroes of the Storm nicht zu lang andauern, nach 20 Minuten soll Schluss sein und ein Gewinnerteam feststehen. Damit orientiert sich das MOBA-Spiel auch wesentlich daran, was auch schon Hearthstone erfolgreich geschafft hat: Es geht um schnelle Spiele für Zwischendurch. Dazu passt, dass Ihr in den Matches augenscheinlich keine Items kauft, um Eure Helden besser zu rüsten - damit wird auch das Lasthitting obsolet. Creeps dienen dann ausschließlich zum Sammeln von Erfahrungspunkten, um das Team schneller voranzubringen. Um dennoch eine gewisse Variable ins Spiel zu bringen, könnt Ihr die ultimative Fähigkeit Eures Helden selbst aussuchen.

    Mounts sorgen in Heroes of the Storm für erhöhte Mobilität. Mounts sorgen in Heroes of the Storm für erhöhte Mobilität. Quelle: Blizzard Arthas beispielsweise kann entweder Sindragosa als Ultimate herbeirufen, die Frostattacken auf die Gegner speit. Oder Ihr entscheidet Euch für die Armee der Toten, also einen Haufen Ghule, die auf die Feinde zustürmen. Der Elite Tauren Chieftain hingegen kann sich entweder mit "Stagedive" an einen beliebigen Ort auf der Karte porten oder mit "Moshpit" dafür sorgen, dass alle Gegner in der näheren Umgebung kurzzeitig die Kontrolle über ihren Helden verlieren - und tanzen.

    Weitere Anpassungsmöglichkeiten für die Helden bestehen in den unterschiedlichsten und abenteuerlichsten Skins: Heiler-Held Uther Lichtbringer hat beispielsweise eine Skin, die ihn in den Look eines Medics aus Starcraft 2 hüllt. Und die obligatorische Paladin-Tier-2-Skin darf natürlich auch nicht fehlen. ETC kann einen Glamrock-Look aus den 80ern anlegen, Nova hingegen darf sich in die Klamotten eines Spectre hüllen. Und Eure Helden nutzen auch Mounts, um sich auf Karten mehr Mobilität zu verschaffen. Dazu zählen beispielsweise Regenbogeneinhörner, Wölfe und Paladin-Pferde - in Heroes of the Storm geht's halt etwas knalliger und abgedrehter zu.

    02:09
    Heroes of the Storm: Der Cinematic-Trailer in gewohnter Blizzard-Qualität
    Spielecover zu Heroes of the Storm
    Heroes of the Storm


    Sammelt Ihr im verfluchten Tal Tribute, wird der Fluch das Rabenlords Euer Team nicht beeinflussen. Sammelt Ihr im verfluchten Tal Tribute, wird der Fluch das Rabenlords Euer Team nicht beeinflussen. Quelle: Blizzard So vielfältig wie beispielsweise die Anpassungsmöglichkeiten von Ultimates und Skins ausfallen, so abwechslungsreich sollen auch die Karten gestaltet werden, auf denen Ihr gegen ein anderes Team antretet. Es handelt sich bei den Karten in Heroes of the Storm keineswegs um die klassischen 3-Lane-Dschungel-Karten, wie Ihr es beispielsweise von der Kluft der Beschwörer aus LoL kennt. Zwar gibt es in Heroes of the Storm ebenfalls Lanes und eine Basis des Gegners, die überrannt werden soll. Aber erstens machen die Karten einen weitaus offeneren Eindruck, etwa wie in Dota 2. Zweitens soll der Karten-Editor veröffentlicht werden, wenn vielleicht auch nicht gleich zum Start, damit Ihr Eure eigenen Karten basteln könnt. Und drittens gibt es Bonusziele.

    In der Schwarzherzbucht beispielsweise - einer piratig angehauchten Karte - können Eure Helden Goldmünzen von Creeps oder aus Truhen sammeln. Aber Achtung, die Helden, die Münzen tragen, sind quasi wie eine Pinata für die Gegner, sie müssen also wie in einem CTF-Modus Kapitän Schwarzherz lässt sein Schiff auf die gegnerische Basis feuern, wenn Ihr ihn bezahlt. Kapitän Schwarzherz lässt sein Schiff auf die gegnerische Basis feuern, wenn Ihr ihn bezahlt. Quelle: Blizzard beschützt werden. Das Gold tragt Ihr dann zu Piraten-Obermotz Schwarzherz, der wiederum für kurze Zeit für Euer Team kämpft und der Crew auf seinem Geisterschiff befiehlt, die Basis Eures Gegners zu bombardieren. Die Karte Geisterminen hingegen besteht aus zwei Ebenen: aus der Oberfläche mit dem üblichen MOBA-Aufbau und den darunter liegenden Minen. In denen könnt Ihr von normalen NPC-Gegnern und einem Boss Schädel sammeln. Sind 100 Schädel aufgesammelt, erscheinen Grabgolems für die Teams, die auf die jeweils gegnerische Basis zustürmen. Der Clou: Der Grabgolem des Teams, das mehr Schädel gesammelt hat, wird stärker und größer als der Golem der anderen Partei. Der Golem selbst dient dann natürlich auch als eine Art Boss, der von den Teams gelegt werden muss, wenn sie ihre Basis beschützen wollen.

    Ein Grabgolem auf der Karte Geisterminen bei der Arbeit. Ein Grabgolem auf der Karte Geisterminen bei der Arbeit. Quelle: Blizzard Die Karte Drachengärten bietet zwei Obelisken. Wenn beide von Eurem Team kontrolliert werden, dann erhaltet Ihr Zugang zum Drachenaltar und einer Eurer Mitspieler kann für bestimmte Zeit den Drachenritter kontrollieren. Und der schlägt eine ziemlich grobe Kelle. Und auf der Karte Verfluchtes Tal müsst Ihr Tribute sammeln um zu verhindern, dass der Rabenlord Euer Team verflucht. Denn der Fluch sorgt dafür, dass Eure Creeps schwächer werden und Eure Türme nicht mehr auf die Gegner schießen. Das erlaubt taktische Möglichkeiten fernab vom simplen Push auf den gegnerischen Nexus. Apropos Türme: damit die ballern können, müssen sie unter Umständen von Euch selbst mit Munition versorgt werden.

    Auch die neutralen Monster auf einer Karte sind nicht zwangsläufig nur zum Umnieten da - stattdessen können die Monster auf der Minenkarte von Euch bekehrt werden, in dem Ihr sie fast umkloppt. Nachdem Ihr so Eure Dominanz bewiesen habt, greifen die neutralen Monster Eure Gegner an.

    Glamrock ETC ist eine der vielen Skins für die Helden von Heroes of the Storm. Glamrock ETC ist eine der vielen Skins für die Helden von Heroes of the Storm. Quelle: Blizzard Spielbar sind derzeit auf der Blizzcon 18 Helden, weitaus mehr sind bereits bei Blizzard im internen Test. Aber Ihr könnt Euch auf einige abgefahrene Helden freuen: Jim Raynor, der einen Battlecruiser zur Hilfe rufen kann. Abathur aus Heart of the Swarm, der nicht direkt in den Kampf eingreift, sondern seine Kameraden infiziert, und sie so schützt und stärkt. Oder so mal eben die Kontrolle über den Drachenritter übernimmt. Die Helden aus Diablo 3. Illidan, Diablo, Arthas, Malfurion, Kerrigan, Zeratul, Tyrael, Thrall... bis den Entwicklern die Ideen für neue Helden ausgehen wird vermutlich viel Zeit verstreichen. Schließlich können sie sich gleich aus drei Universen bedienen.

    Abathur ist zwar ein Unterstützer, muss sich über Lasthitting aber wie auch alle anderen Helden in Heroes of the Storm keine Sorgen machen. Abathur ist zwar ein Unterstützer, muss sich über Lasthitting aber wie auch alle anderen Helden in Heroes of the Storm keine Sorgen machen. Quelle: Blizzard Und so schnell wird Heroes of the Storm vermutlich auch nicht langweilig, da sich die Entwickler an den Kartenrotationen aus Starcraft 2 orientieren wollen: Es sollen regelmäßig neue Karten zum Spiel hinzukommen und alte rausfliegen, um das Spielprinzip interessant zu halten und anhand neuer Bonusaufgaben frischen Wind in die Matches zu pusten. Einen Starttermin für die Beta von Heroes of the Storm gibt es zwar noch nicht, aber in Eurem Battle.net-Profil in den Betaprofilen könnt Ihr Euch dafür anmelden.

    13:24
    Heroes of the Storm: Interview zur LoL-Konkurrenz von Blizzard
    Spielecover zu Heroes of the Storm
    Heroes of the Storm
  • Heroes of the Storm
    Heroes of the Storm
    Publisher
    Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    02.06.2015
    Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
    Von Wut-Gamer
    Ich finde das eigentlich ganz gut. Wer auf längere Partien und diesen anderen Schnickschnack Wert legt, hat ja mit…
    Von Exar-K
    Runden die max. 20 Minuten dauern? Kein Geld, keine Items, kein Lasthit?Sorry Blizzard, so langsam habe ich kaum noch…
    Von Kratos333
    Klingt sehr sehr gut. Fehlt nur noch das Ligasystem von SC2 (bzw wie eben LoL auch) dann könnte es Epic werden.

    Aktuelle Strategie-Spiele Releases

    Cover Packshot von Rollercoaster Tycoon World Release: Rollercoaster Tycoon World Atari , Pipeworks Software
    Cover Packshot von Transport Fever Release: Transport Fever
    Cover Packshot von Civilization 6 Release: Civilization 6 2K Games , Firaxis Games
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1096634
Heroes of the Storm
Heroes of the Storm: Starker Teamfokus, kein Lasthitting, taktische Vielfalt - Blizzards Nischen-MOBA
Auf der Blizzcon haben die Entwickler des MOBA-Spiels Heroes of the Storm Neuigkeiten zu den Spielsystemen verraten, Karten gezeigt und einige der Helden vorgestellt, mit denen Ihr Euch in die Schlacht stürzt. Durch das gezielte "Anders sein" hinsichtlich Teamlevels und Karten mit Bonusaufgaben will sich Heroes of the Storm eine Nische zwischen den großen MOBA-Platzhirschen sichern.
http://www.pcgames.de/Heroes-of-the-Storm-Spiel-17022/News/Heroes-of-the-Storm-Blizzards-Nischen-MOBA-1096634/
09.11.2013
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2013/11/Heroes-of-the-Storm_Blizzcon-2013_22-buffed.jpg
heroes of the storm,moba,blizzard
news