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  • Gelungene Neuaflage, trotz geringer Änderungen.

    Auf der Abenteuerkarte gelangen Sie zu Städten, Feinden, Artefakten, Ressourcen und Ihren Aufgaben. Auf der Abenteuerkarte gelangen Sie zu Städten, Feinden, Artefakten, Ressourcen und Ihren Aufgaben. Dem Rollenspielbruder Might & Magic 9 haben die Entwickler von New World Computing eine neue Grafikengine spendiert, bleiben im Spielablauf aber ihrer Tradition treu. Auch für den Rundenstrategie-Ableger Heroes of Might & Magic haben sich die Macher nur kleine, aber feine Neuerungen einfallen lassen, die dem vierten Teil der Serie mehr taktische Tiefe verleihen als je zuvor. Nach wie vor erforschen Sie mit einer Hand voll Helden und ihren Armeen ein Fantasy-Reich, jagen nach Artefakten und Rohstoffen, errichten und erobern prachtvolle Festungen und ziehen gegen marodierende Monsterbanden ins Gefecht. Wenn Sie zum ersten Mal zu den Waffen greifen und von der isometrischen Abenteuerkarte auf das schachbrettartige Schlachtfeld wechseln, erwartet Sie die größte Überraschung. Denn anders als im Vorgänger, wo die Heerführer nur vom Rande des Areals Hilfestellung geben, sind sie bei Heroes of Might & Magic 4 unmittelbar Teil ihrer Streitmacht. Wie die Elfen, Zwerge und anderen Sagengestalten unter Ihrem Kommando schicken Sie die Helden per Mausklick Runde für Runde an die Front, lassen Pfeilhagel oder magische Geschosse auf Ihre Gegner regnen oder nehmen mit Schwert und Lanze den Kampf auf. Am Anfang ihrer Karrieren sind die Heroen verletzlich und als bevorzugtes Ziel des cleveren Computergegners auf den Schutz ihrer Truppen angewiesen. Jedes Scharmützel bringt aber wie in einem Rollenspiel Erfahrungspunkte und neue Fähigkeiten. Von Mission zu Mission reifen die Kommandanten so zu wahren Meistermagiern und Kampfmaschinen heran, die schon mal im Alleingang ganze Armeen platt machen. So ruft ein Beschwörer der Stufe 40 binnen weniger Runden eine Armada von Drachen herbei, lässt Bogenschützen aus dem Nichts erscheinen und legt seinen Kohorten magische Rüstungen an. Dafür ist er im Nahkampf auf schützende Mäntel und Schilde angewiesen, während ein Ritter der gleichen Güte in dieser Disziplin so kräftig zuhaut, dass er die gegnerischen Reihen in Sekundenschnelle lichtet. Mit 11 Charakterklassen, fast 30 Fertigkeiten, die etwa für schnelleres Vorankommen oder größere Trefferwirkung sorgen, 140 Zaubersprüchen und noch mal so vielen Ausrüstungsgegenständen, die sich miteinander kombinieren lassen, haben Ihre Recken jede denkbare taktische Freiheit.
    Mit Waffengewalt allein ist allerdings kein Konflikt zu gewinnen. Nur, wenn Sie neue Rohstoffquellen erschließen und Ihre Burgen ausbauen, können Sie Verstärkung heranbeordern. Die Ressourcen für die Gebäude, wie Holz, Eisenerz oder Gold, bekommen Sie automatisch von Minen und Produktionsanlagen, solange sie unter Ihrer Kontrolle stehen. Als Architekt müssen Sie allerdings weit im Voraus planen, denn der Platz ist knapp. Jedes Rekrutierungslager bildet nur eine bestimmte Einheit aus und blockiert den Bauplatz eines anderen. Entscheiden Sie sich etwa für ein Greifennest, müssen Sie auf Einhörner verzichten. Gründen Sie eine Bogenschule, nimmt die der Tigerhöhle das Grundstück weg. Weil Sie pro Zug und Stadt nur eine geringe Anzahl frischer Truppen rekrutieren dürfen, müssen Sie Ihre Rüstungsindustrie auf eine wenige Typen konzentrieren, von den 60 Kreaturenklassen finden nur eine Hand voll Platz in Ihrer Armee. Jede Einheit hat Stärken und Schwächen. Muskelprotze sind generell selten, haben dafür aber auch Spezialattacken drauf, etwa zwei Gegner gleichzeitig zu treffen. Andere dürfen zaubern und lassen so beispielsweise Feinde eine Runde lang aussetzen. Die Standardtruppen sind oft Kanonenfutter, werden aber in Massen gefährlich. Fernkämpfer oder Nahkämpfer, flink und verletzlich oder stark und langsam - die Mischung macht"s. In sechs Kampagnen mit jeweils fünf Missionen und noch einmal 30 Einzelszenarien haben Sie genug Zeit, alle Kombinationen auszuprobieren. Wer alles gesehen haben will, sollte mindestens 100 Spielstunden einplanen. Die Aufträge der Feldzüge sind fair, aber fordernd, dank Mini-Missionen, vieler versteckter Schätze und nicht zuletzt den guten, aber trocken präsentierten Hintergrundstorys allesamt spaßig. Und mit dem mitgelieferten, umfassenden Editor ist bestimmt noch nächstes Jahr für Nachschub gesorgt. In den Einzelszenarien können Sie sich außerdem mit bis zu fünf menschlichen Mitspielern messen, allerdings bislang nur via "Hotseat"-Funktion an einem PC. Eine Internet und E-Mail-Funktion wollen die Programmierer per Patch nachreichen.
    Im Gegensatz zum gründlich renovierten Might & Magic 9 haben die Grafiker von New World Computing ihrem Strategieableger nur ein kleines Facelifting verpasst. Kunterbunt wie eh und je erstrecken sich die Fantasy-Königreiche über schräg von oben dargestellte Felder, Flüsse, Wälder und Steppen. Zwar liegt unter dem Terrain nun ein Polygonskelett, das Höhenzüge aus dem Gelände wachsen lässt, im Vergleich zu Genreknüllern wie Battle Realms ist die Optik aber bestenfalls zweckmäßig. Weder die detailarmen Iso-Schlachtfelder oder die hübsch gezeichneten, aber nur spärlich animierten Kämpfer, noch die platten Stadtansichten oder die Zaubersprucheffekte reißen Strategen vom Hocker. Die Ohren werden da schon eher verwöhnt. So ist der Soundtrack mit seiner Mischung aus orchestralen Kompositionen, mittelalterlichen Melodien und Chorälen eines Fantasy-Filmepos würdig. Und die vielen unterschiedlichen Klangeffekte im Kampf und auf der Abenteuerkarte tragen mit dazu bei, dass man in der Heroes-Welt versinken kann. Leider waren die Programmierer etwas übereifrig in ihrem Bestreben, die akustische Untermalung stets dem Spielgeschehen anzupassen. Wechselt man zum Beispiel vom Spielplan ins Stadtmenü, blendet das Soundsystem die entsprechenden Musikstücke ineinander über. Dirigiert man den Bildschirmausschnitt über besondere Terraintypen oder Gebäude, spielt das Programm passende Atmosphärengeräusche ab. Im Eifer des Gefechts vermischen sich die Versatzstücke so schnell zu einem einzigen Klangbrei. Einzige Abhilfe: Entweder den Soundtrack abdrehen und eine passende CD einlegen oder auf die Effekte verzichten.

    Bildergalerie: Heroes of Might and Magic 4
    Bild 1-3
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    Heroes of Might & Magic 4 (PC)

    Spielspaß
    81 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Heroes of Might & Magic 4
    Heroes of Might & Magic 4
    Developer
    New World Computing
    Release
    25.04.2002
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von MaxP2001 Benutzer
        Hi,

        Also ich muss sagen dass dasGame wirklich Top ist!!
        Wer es noch nicht hat der soll sich es kaufen!
        Das Game ist ein muss für jeden Fan der serie!

        Max
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53010
Heroes of Might and Magic 4
Gelungene Neuaflage, trotz geringer Änderungen.
http://www.pcgames.de/Heroes-of-Might-und-Magic-4-Spiel-6069/Tests/Gelungene-Neuaflage-trotz-geringer-Aenderungen-53010/
27.05.2002
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2002/05/Heroes01.jpg
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