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  • Henri 4 (Kinokritik/Review)

    Henri 4 Quelle: Central

    Bildgewaltiges Historien-Epos über den ersten wahren Aufklärer auf dem französischen Thron.


    Frankreich im 16. Jahrhundert.Der junge Heinrich (Julien Boisselier), Prinz von Navarra, wird früh als Anführer der protestantischen Hugenotten im Reich instrumentalisiert. Seit 1562 bekämpfen sich diese mit den vom französischen Königshaus geführten katholischen Partei in mehreren Bürgerkriegen bis auf Blut. Bis eines Tages Katharina von Medici (Hannelore Hoger), Mutter von König Karl IX. (Ulrich Noethen) und eigentliche Regentin des Landes, ein beeindruckendes Angebot macht: Um der Einheit des Reiches Willen soll Heinrich ihre Tochter, Margarete von Valois (Armelle Deutsch) ehelichen – und zu diesem Zweck samt Gefolge nach Paris kommen.

    Henri 4 Henri 4 Quelle: Central Der Rest ist bekannt: Heinrich folgt der Einladung und heiratet die höchst unwillige Margarete in einer pompösen Zeremonie. Doch fünf Tage später bricht ein blutrünstiger Sturm über die Hugenotten herein: in der so genannten Bartholomäusnacht werden annähernd 3.000 Protestanten von den Katholiken bestialisch abgeschlachtet, Heinrich und wenige Getreue überleben nur mit Glück. Sie bleiben als „Gäste“ des Königs im Louvre – tatsächlich sind sie Gefangene.

    Keine Ruhe im Reich
    Nachdem Heinrich fliehen kann, bricht wieder Bürgerkrieg aus. Bis zu dem Tag, an dem die französische Königslinie der Valois ausstirbt. Unter der Bedingung, zum Katholizismus überzutreten, wird Heinrich zum Thronfolger ernannt. Was einen von seinen Vertauten zu dem Ausspruch veranlasst: „Paris ist eine Messe wert“. So wird der ehemalige Prinz von Navarra 1589 als Heinrich IV. König von Frankreich. Doch das Reich kommt nicht zur Ruhe.

    Henri 4 Henri 4 Quelle: Central Besseres Menschenbild
    Mit einem Budget von fast 18 Mio. Euro präsentiert sich Henri 4 als eine der teursten und aufwändigsten europäischen Kino-Produktionen überhaupt. Der Film basiert auf der zweibändigen Romanvorlage von Heinrich Mann, der diese unter dem Eindruck der Nazi-Diktatur der 30er-Jahre verfasste. Auf der Suche nach einem besseren Menschenbild stieß er auf den auch als Heinrich der Große verehrten König, der während seiner Regentschaft einen französischen Einheitsstaat bildete und freie Religionsausübung gewährte.

    Seele aus dem Leib
    Henri 4 Henri 4 Quelle: Central Henri 4 erzählt also von einem Mann, der eine Art Vorreiter der Aufklärung war und dabei einen für seine Zeit ungewöhnlichen religiösen Wankelmut an den Tag legte. Trotz der Überlänge des Films reduziert sich das Porträt Heinrichs jedoch auf den immer wohlmeinenden Hugenotten-Führer und König. Außer in den expliziten – und in Bezug auf den Handlungsverlauf unnötig langen – Sexszenen geht Julien Boisselier kaum aus sich heraus. Ganz anders Ulrich Noethen. In der Rolle des wahnhaften Karl IX. spielt sich dieser wahrlich die Seele aus dem Leib. Daneben brillieren reihenweise weitere deutsche Darsteller, allen voran Joachim Król in der Rolle als Heinrichs engster Gefährte und Hannelore „Bella Block“ Hoger als mächtige Katharina. Und Wotan Wilke Möhring ist als intriganter Herzog de Guise kaum wiederzuerkennen.

    Widescreen-Wertung
     

    Action
     
    Spannung
     
    Emotion
     
    Humor
     
    Erotik
     
    Anspruch
     
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Henri 4
Henri 4 (Kinokritik/Review)
Bildgewaltiges Historien-Epos über den ersten wahren Aufklärer auf dem französischen Thron.
http://www.pcgames.de/Henri-4-Film-234680/Tests/Henri-4-Kinokritik-Review-744114/
03.04.2010
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2010/04/10_b2teaser_169.jpg
Henri 4, Filmkritik, Review, Joachim Król, Wotan Wilke Möhring, Ulrich Noethen
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