Bill Roper über die Probleme mit Hellgate: London
Bill Roper hat im Interview mit CVG zugegeben, dass Flagship die hohen Erwartungen der Fans mit Hellgate:London nicht erfüllen konnte. Außerdem habe sich das Studio zu viel vorgenommen: "Vista, DirectX 10, Singleplayer, Multiplayer-Online-Spiel, gleichzeitige Veröffentlichung in Europa, Amerika und Südost-Asien und darüber hinaus auch noch eine komplett eigene Online-Platform."
Flagship übernehme aber die volle Verantwortung für den vermurksten Start von Hellgate. Man hätte mehr Zeit für Tests einplanen sollen. "Ein paar Monate mehr im Ofen hätten dem Spiel sicherlich gut getan.", so Roper. Flagship werde Hellgate aber auf allen Ebenen weiterentwickeln.


Und wenn die NPCs weniger schräg gehalten währen und dem ganzen einen ernsteren Touch gegeben hätte.
Kurz: das Spiel ist einfach mist. Da kann auch Bugfixing nix mehr retten!
Jaaaa klar, der Meister hat gesprochen
Hier im Interview gibt er doch zu daß sie selber den anforderungen nicht gerecht werden konnten.
Und ich finde Hellgate ist ansich ein klasse Spiel, die einzigen beiden Punkte die verbessert werden könnten ist die Abwechslung und die Vertonung der NPCs.
So wird es leider zu schnell zu öde. Ohne Abwechslung wird es zu schnell trist, also ist es dann egal wie gut das Grundprinzip ist.
Das eigentliche Problem des Spiels sind doch die Level, deren Bausteine sich schon in der Demo zu oft wiederholten und die "Klicke bitte 10 mal für je einen weiteren Satz auf 'weiter'"-NPC Unterhaltungen ...
Exakt auf den Punkt gebracht. Es ist einfach zum gähnen langweilig. Aber so ist das leider wenn die Entwickler die Grafik mehr interessiert als der Inhalt :/
und dann heulen sich wieder tausende die augen aus dem kopf weil sie sich die dollste hardware gekauft haben, und das spiel in very high noch beschissen aussieht, und die schreien find ich am lautesten, also erstmal die mundtod machen
Das klappt (leider) auch nicht immer, siehe Crysis und einige Leute hier im Forum, die glaubten mit ihren MIttelklasse Grakas auf very high flöüssig spielen zu können.
... genau wie bei Diablo 2. Bloß mit einem entscheidenden Unterschied: Bei Diablo 2 hat's Spaß gemacht ...
Grafisch geht es ja gerade noch so.
Ebenso wie die Klassen, die ja ganz cool sind.
ABER: Die Levels gestalten sich als extrem trist und abwechslungsarm.
Es gibt Bugs an jeder Ecke, wovon einige zwar mehr oder weniger nicht störend, aber denoch vorhanden sind. Performance-Probleme gibt es zudem zuhauf.
Das Kampfsystem ist vermurkst. Außer für die Endbosse benötigt man keinerlei Taktik und es reicht stupides draufhauen.
Die NPCs, sowie viele Texturen sind recht detailarm und die Unterhaltungen sind grottig. Zwar gibt es so einigen Wortwitz, aber die nicht vorhandene Sprachausgabe lässt viel Atmosphäre verschwinden.
Das Inventar ist zu klein, es wird sehr schnell von Dingen zugemüllt, die man nicht benötigt, bzw. nicht benutzen kann. Es "droppt" kaum etwas für die eigene Klasse.
Die Bedienung des Spiels ist ebenso grottig. Umständlich und für viele schwer zu beherrschen. (Ich selbst bin gut damit klargekommen, aber andere, die ich kenne, nicht.)
Einzig und allein das Intro-Video und die einzelnen Klassen sind gut gelungen...lässt aber erahnen, weshalb Flagship-Studios solange für das Spiel gebraucht haben.
FAZIT: Hellgate: London ist alles in allem nicht einmal ein mittelmäßiges Spiel. Es wirkt einfach viel zu unfertig und vermurkst.
Ich persönlich hätte dem Spiel keine 50% Wertung spendiert, geschweigedenn eine 70er-Wertung, wie es die PCG getan hat.