Hearts of Iron im Test: 1936 bis 1946, die ganze Welt, hunderte Einheiten, Technologien, Generäle - ein Spiel.

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Auf Wunsch befehligen Sie auch die Armeen Ihrer Verbündeten.
Quelle: PC Games

1936 bis 1946, die ganze Welt, hunderte Einheiten, Technologien, Generäle - ein Spiel.

Wer schon über Europa Universalis 2 gebrütet hat, weiß, was ihn erwartet: Das komplexeste PC-Strategiespiel schlechthin. Unbedarfte stellen sich Hearts of Iron am besten als erweiterte Variante von Risiko vor. Wobei "erweitert" sträflich untertrieben ist: Allein der Technologiebaum ist dreimal weiter verzweigt als der von Civilization. Sie übernehmen das Amt eines Staatenlenkers am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, leiten Forschung und Rüstungsindustrie, kommandieren Armeen und versuchen sich auf dem diplomatischen Parkett. Ungewöhnlich: Das ganze Spiel läuft in Echtzeit ab, wobei Sie die Geschwindigkeit frei regeln und auch jederzeit pausieren können. Was auch bitter nötig ist, denn Schlachten schlagen Sie nicht allein, indem Sie Einheiten über die Landkarte verschieben.

Vielmehr müssen Sie die Attacken Ihrer Truppen genau abstimmen, etwa für sieben Uhr früh ein Bombardement nebst Geleitschutz planen, bevor dann zwei Stunden später ein Infanteriekorps über die Nordflanke einfällt, während zwei Panzerdivisionen aus Süden vorrücken. Kämpfe werden nicht allein durch Feuerkraft, sondern auch durch Faktoren wie Organisationsstruktur, Terrain, Wetter, Manöver, Befestigungen und, und, und entscheiden. Anders gesagt: Einsteiger werden von der Komplexität schier erschlagen, Profis freuen sich über unzählige mögliche Strategien.

Wertung zu Hearts of Iron (PC)

Wertung:

6.0 /10
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