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  • Hearthstone: Heroes of Warcraft - Blizzards Sammelkarten-Spiel ausprobiert

    Kartenmagie statt Echtzeit-Strategie: Blizzard beschreitet mit dem neuen Warcraft-Spiel Hearthstone: Heroes of Warcraft Free2Play-Pfade. Wir haben uns die PC-Version auf der PAX angesehen und erste Partien gespielt.

    Hearthstone: Hero­es of Warcraft ist kein Nachfolgespiel einer bekannten Marke, keine Erweiterung und auch nicht das sagenumwobene Next-Gen-MMORPG mit dem Ar­beitstitel Titan – das stellte Ent­wickler Blizzard im Vorfeld der Prä­sentation seines neuesten Projekts im Rahmen der Nerd-Spielemesse PAX in Boston klar, um die exorbi­tant hohen Erwartungen etwas zu dämpfen. Dennoch war die Enttäuschung unter den zahlreichen An­hängern von Warcraft, Diablo, WoW und Co. riesig, als deutlich wurde, dass es sich bei Hearthstone: Hero­es of Warcraft "nur" um ein kosten­loses Sammelkartenspiel nach Art von Magic: The Gathering handelt – und nicht um den erhofften nächs­ten Blockbuster der Marke Starcraft 2. Wir waren auf der PAX, haben Hearthstone ausführlich gespielt und erklären, warum ihr dieses Kleinod von einem Spiel dennoch auf der Rechnung haben solltet.

    Hearthstone ist ein sehr untypisches Blizzard-Spiel. Das erste Free2Play- Experiment der kalifornischen On­line-RPG- und Strategie-Experten wird von einem für Blizzard-Verhält­nisse geradezu winzigen 15-Mann- Team entwickelt. Das wirkt sich unter anderem auf die Grafik aus: Alles in Hearthstone erinnert vom Stil her an WoW und Warcraft, ist zu­dem stimmig und liebevoll gestaltet, aber optisch keineswegs umwer­fend. Viele der Grafiken und Karten­darstellungen im Spiel kennt man entweder aus den oben genannten Titeln oder dem WoW-Trading-Card-Game, das abgesehen davon aber nichts mit Hearthstone zu tun hat. Auch das Gameplay wirkt auf den ersten Blick simpel, bie­tet jedoch enorm viele taktische Möglichkeiten, wenn man sich eingehender damit beschäftigt. Hearthstone ist wie oben angedeu­tet ein Sammelkartenspiel, bei dem ihr euch einen von neun bekannten Warcraft-Charakteren heraussu­chen, um mit diesem gegen einen menschlichen Kontrahenten oder die KI anzutreten. Jeder dieser na­mensgebenden Heroes of Warcraft steht für eine der ursprünglichen World of Warcraft-Charakterklas­sen und verfügt über spezielle Fä­higkeiten, Zauber und Diener. Was euch davon alles zur Verfügung steht, hängt zu einem großen Teil von eurer Kartensammlung (Deck genannt) ab. Auf der PAX stand nur eine der drei geplanten Spielarten zur Verfü­gung: In diesem "Spielen" genann­ten Modus wählt ihr zu Beginn eine Klasse aus (Magier, Hexen­meister, Druide usw). Danach wer­den euch nach Zufallsprinzip eini­ge der verfügbaren Karten serviert, die ihr entweder als Starterpack in eure Hand übernehmen oder gegen neue austauscht, und dann geht es auch schon los.

    So funktioniert Hearthstone - um alle Texte lesen zu können, seht euch das bitte in der Originalauflösung an! (Klick auf die rote Lupe) So funktioniert Hearthstone - um alle Texte lesen zu können, seht euch das bitte in der Originalauflösung an! (Klick auf die rote Lupe) Was ihr in jeder Runde machen können, hängt von mehreren Faktoren ab. Wichtigstes Kriterium: das zur Verfügung ste­hende Mana. In der ersten Runde dürft ihr nur Aktionen ausführen, die maximal einen Mana-Punkt kosten, in der zweiten Runde sind es dann zwei Mana-Punkte und so weiter. Auf jeder Karte seht ihr in der linken oberen Ecke, wie viel Mana ihr ausgeben müsst, um diese Karte zu spielen. Links unten auf den Karten findet ihr (falls es sich um eine Diener-Karte han­delt), über wie viele Trefferpunkte euer beschworenes Monster verfügt. Rechts seht ihr, welchen Scha­den der jeweile Diener anrichtet, wenn ihr ihn gegen den Kontra­henten ausspielen. Dazu kommen oft noch zusätzliche Effekte. Die­ner mit einer "Spotten"-Fähigkeit (Tank-Fähigkeit von vielen WoW-Klassen) ziehen so lange Angriffe auf sich, bis ihre Trefferpunkte verbraucht sind. Andere Monster richten gegen bestimmte Gegner besonders viel Schaden an oder lassen euch bei Benutzung zusätz­liche Karten ziehen. Ausgespielte Diener-Karten bleiben so lange auf dem Spielfeld, bis das beschwo­rene Monster keine Trefferpunkte mehr hat. Ihr könnt also, sofern ihr über ausreichend Mana verfü­gen, in mehreren aufeinanderfol­genden Runden dieselbe Karte ge­gen euren Kontrahenten einsetzen.

    Je mehr Karten ihr zu Beginn eines Zuges in eurem Blatt habt, desto mehr Optionen habt ihr natürlich und in jeder Runde kommt min­destens eine neue aus eurem Deck hinzu. Hier spielt Glück natürlich eine entscheidende Rolle. Es versteht sich von selbst, dass nur ihr eure Spielkarten einsehen könnt, euer Gegenüber jedoch nicht. Es gibt aber nicht nur Diener-Karten: Ge­nauso wichtig sind Zauber. Diese kosten zum Ausspielen Mana, lösen einen bestimmten Effekt (Schaden zufügen, gegnerische Diener zum Schweigen bringen usw.) aus und sind danach aufgebraucht. Ein wichtiger Faktor sind noch die je­weiligen Heldenfähigkeiten. Diese kosten ebenfalls Mana, stehen je­doch im Gegensatz zu den Zauber- Karten in der nächsten Runde wie­der zur Verfügung. Ziel eines jeden Spiels ist es, eurem Gegenüber sei­ne 30 Trefferpunkte (Anfangswert für alle Helden) Schritt für Schritt zu nehmen. Dabei steigt mit jeder Runde die Spannung, schließlich bedeutet ein hoher Mana-Wert ja, dass ihr besonders mächtige Kar­ten einsetzen dürft. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, zu erkennen, wie die einzelnen Karten zusam­menhängen und in welcher Kom­bination sie den besten Effekt er­zielen. Dieses Zusammenspiel aus Glück, Taktik und Spielverständnis macht jede Partie einzigartig und spannend. Bei unserer Anspiel-Session stellte sich heraus, dass es nur wenige Duelle braucht, um das Grundprinzip von Hearthstone zu verstehen. Aber schon anhand dieser frühen Alpha-Version wurde deutlich, wie viel Tiefgang der Titel besitzt. Weitere Infos zum Spielab­lauf findet ihr im Bild "So funktioniert Hearthstone" in unserer Galerie.

    Eine Partie Paladin (oben) gegen Druide in Hearthstone: Heroes of Warcraft auf dem Spielbrett Orgrimmar. Eine Partie Paladin (oben) gegen Druide in Hearthstone: Heroes of Warcraft auf dem Spielbrett Orgrimmar. Weitere Spielearten in der finalen Version sind ein Trainingsmodus gegen die KI und die sogenannte Schmiede. In letztgenannter Varian­te stellt ihr zuerst ein komplettes Deck zusammen, um mit diesem ge­gen Kontrahenten online anzutreten. Ihr dürft nicht nur die so gesam­melten Karten behalten, bei Siegen winken zusätzliche Booster-Packs. Diese Pakete, die ihr auch per Mi­krotransaktionen kaufen können (voraussichtlicher, von Blizzard als Richtwert genannter Preis je Pack ca. ein Dollar) enthalten fünf neue Karten, darunter auch mindestens eine von höherer Qualität. Mit der Zeit bekommt ihr so eine statt­liche Sammlung zusammen, auch ohne Geld auszugeben. Ein Pay-to-Win, also ständiges Nachkaufen von Karten, um sicher zu gewinnen, soll es laut Blizzard aber nicht geben. Karten, die ihr nicht benötigt, dür­ft ihr "entzaubern" (Hallo, WoW!), um mit dem dadurch erhaltenen Ar­kanstaub neue Karten herzustellen. Ein weiteres wichtiges Feature ist der Sammlungsmanager, der euch dabei hilft, eure Decks optimal zu­sammenzustellen. Perfekt für alle, die bislang auf dem Gebiet der Sam­melkartenspiele wenig oder keine Erfahrungen sammeln konnten. Und selbst für Profis ein sinnvolles Fea­ture, schließlich gibt es in Hearthstone mehrere hundert Karten!

    Auf der PAX wurde sowohl die PC-Fassung als auch die Variante für das iPad gezeigt. Über eine mög­liche Android-Version schwieg man sich beharrlich aus. Ebenfalls noch nicht sicher war, ob PC- und iPad-Besitzer gegeneinander spielen dürfen oder ob man zumindest den­selben Account auf beiden Geräten verwenden kann. Knackpunkt hier ist das Battle.net, das bei der PC-Fassung auch für das Matchmaking verwendet wird. Ob es eine Battle. net-Anbindung auf dem iPad geben wird, ist ebenso unklar wie die Fra­ge, wie man seitens Blizzard sonst für eine faire Gegnerzuweisung sor­gen will.

    03:05
    Hearthstone: Expertenmeinung zu Blizzards F2P Sammelkartenspiel
  • Hearthstone
    Hearthstone
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    12.03.2014
    Es gibt 17 Kommentare zum Artikel
    Von Samsonetty
    Bäh Wolfgang, ihgititgitt, ein kartenspiel, alter das ist ein deckspiel, und lass se doch mal was neues machen, muss…
    Von BiJay
    Ich habe das WoW TCG gespielt und mich auch mit Hearthstone etwas mehr beschäftigt. Abgesehen davon, dass es beides…
    Von Enisra
    naja, man hat ja schon ein Testspiel gesehen und das halt jetzt nicht so super ähnlich wie das TCG ausgehenIrgendwo…

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    • Es gibt 17 Kommentare zum Artikel

      • Von Samsonetty Neuer Benutzer
        Bäh Wolfgang, ihgititgitt, ein kartenspiel, alter das ist ein deckspiel, und lass se doch mal was neues machen, muss ja nicht immer WoW sein, der Knochen ist ausgelutscht.
      • Von BiJay Erfahrener Benutzer
        Zitat von Worrel
        Hm, ok, da hab ich wohl dran vorbei gelesen - trotzdem bezweifele ich, daß das sich großartig anders spielen wird. Ob besagtes Zitat nicht nur eine leere Marketinghülse ist, wird sich noch zeigen.
        Ich habe das WoW TCG gespielt und mich auch mit Hearthstone etwas mehr…
      • Von Enisra Erfahrener Benutzer
        naja, man hat ja schon ein Testspiel gesehen und das halt jetzt nicht so super ähnlich wie das TCG ausgehen
        Irgendwo wird sichs schon ähnlich spielen, aber das dürfte in der Natur der Sache liegen weil beides TCGs sind
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1063551
Hearthstone
Hearthstone: Heroes of Warcraft - Blizzards Sammelkarten-Spiel ausprobiert
Kartenmagie statt Echtzeit-Strategie: Blizzard beschreitet mit dem neuen Warcraft-Spiel Hearthstone: Heroes of Warcraft Free2Play-Pfade. Wir haben uns die PC-Version auf der PAX angesehen und erste Partien gespielt.
http://www.pcgames.de/Hearthstone-Spiel-56561/News/Hearthstone-Heroes-of-Warcraft-Blizzards-Sammelkarten-Spiel-ausprobiert-1063551/
04.04.2013
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