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  • Hawken im Hands-on-Test: Mech-Shooter mit tollem Belagerungs-Modus - Würdiger MechWarrior-Nachfolger? Mit Gameplay-Video!

    Hawken hat uns auf der E3 bei einer ausführlichen Spiel-Session von seinen Stärken überzeugt: Das Spielgefühl ist dank der Mischung aus Agilität und Trägheit der Mechs griffig, Booster und Jetpacks sorgen für dreidimensionale Kämpfe. Besonders viel versprechend ist der Siege-Modus, in dem ihr Belagerungen mit bestimmten Aufgabenabfolgen absolviert. Mehr dazu in unserem ausführlichen Hands-on-Test mit Exklusiv-Video!

    Hawken ist ein Free2Play-Multiplayer-Shooter aus der Ego-Perspektive, in dem man Mechs auf Schlachtfeldern der Zukunft steuert. Damit könnt ihr Hawken kostenlos spielen, der Titel finanziert sich über einen Item-Shop. Dazu später mehr. Mit Maus und Tastatur steuert es sich grundsätzlich wie ein normaler WASD-Shooter, das Spiel erinnert durchaus an die guten alten MechWarrior-Spiele. Wir konnten unter anderem im LAN mit 32 PCs zwei Maps spielen, ein staubiges Industrieviertel von eher bescheidenen Dimensionen und die riesige futuristische Stadt, die bereits aus Trailern bekannt ist.

    Unsere Session mit Hawken beginnt mit einer Partie Team Deathmatch, in unserem Fall mit 4 gegen 4. Die Teams unterscheiden sich nicht (es gibt keine unterschiedliche Aufgabenstellung), vor dem Spielstart wählt jeder seinen Mech aus, analog zur Klassenwahl in einem Ego-Shooter. Spielbar waren leichte und mittlere Kampfläufer, im fertigen Spiel wird es auch noch schwere Mechs geben, die jeweils als Assault, Sniper, Brawler und Demolition bezeichnet werden. Entsprechend ändert sich die Standardausrüstung des Mechs, speziell die bis zu drei Spezialfähigkeiten: EMP, Granaten, Energieschild, Hologram (lenkt Gegner ab) und Raketenturm. Deren Verwendung pro Spawn ist begrenzt - allerdings kann man nach jedem Tod seinen Mech wechseln und auch bei der Bewaffnung zwischen zwei Waffenaufsätzen für die linke und rechte "Hand" des Mechs wählen.

    Die Waffen der Hawken-Mechs haben unterschiedliche Werte in Kategorien wie Schaden, Präzision, Feuerrate, Hitzeerzeugung und Reichweite (alle noch nicht final), aber es gibt zumindest nach jetztigem Stand keine so umfangreiche Schrauberei wie in den alten Mechwarrior-Spielen. Es ist anzunehmen, dass man das Aussehen der Mechs gegen Echtgeld im Item-Shop stark individualisieren kann.

    Hawken: Die Spielmodi Deathmatch, Team Deathmatch und Siege

    Auf der E3 hat der Mech-Shooter Hawken uns positiv überrascht: tolles Spielgefühl und sehr gute Grafik dank Unreal Engine 3. (17) Auf der E3 hat der Mech-Shooter Hawken uns positiv überrascht: tolles Spielgefühl und sehr gute Grafik dank Unreal Engine 3. (17) Quelle: Adhesive Games Es gibt vier Spielmodi in Hawken, neben dem bereits erwähnten Team Deatchmatch noch normales Deathmatch und einen Belagerungsmodus namens Siege. Der vierte ist ein weiterer missionsbasierten Modus, der noch nicht enthüllt wurde. Das Deathmatch ist an sich nichts Besonderes – gefallen hat uns aber, dass man das sehr spezielle Bewegungsrepertoire der Mechs in die Rechnung einbeziehen muss, wenn man auf einen Gegner feuert. Entsprechend lohnt es sich oft, sich den weiteren Weg eines Mechs im Sprung auszumalen und mit Raketen und Granaten (die sind so groß wie Heuballen) vorzuhalten. So kommt es zu einigen spektakulären Abschüssen.

    Der Belagerungsmodus Siege ist der bisher spannendeste Modus in Hawken. Er erinnert grob an den Titan-Modus aus Battlefield 2142: Jedes Team besitzt eine Basis, die es zu verteidigen gilt. Zu Beginn stampfen alle zu einer von zwei Energiestationen, in deren Nähe ein Mech grüne Energie aufnimmt (bis zu 200 Einheiten). Erledigte Mechs hinterlassen ebenfalls Energie (nur in diesem Modus). Den gesammelten Saft bringt man zurück zu eigenen Basis, wo der Mech auf Knopfdruck in eine Apparatur einsteigt und die Energie ablädt. Sobald ein Team 1.000 Energieeinheiten gesammelt hat, startet das Schlachtschiff, ein gigantischer Raumkreuzer, der am Himmel schwebt. Das Schlachtschiff bewegt sich nun sehr langsam Richtung Feindbasis, um sie unter Beschuss zu nehmen.

    Auf der E3 hat der Mech-Shooter Hawken uns positiv überrascht: tolles Spielgefühl und sehr gute Grafik dank Unreal Engine 3. (16) Auf der E3 hat der Mech-Shooter Hawken uns positiv überrascht: tolles Spielgefühl und sehr gute Grafik dank Unreal Engine 3. (16) Quelle: Adhesive Games Um zu gewinnen, muss das Schlachtschiff die Basis des Gegners erreichen und vernichten. Normale Waffen können das Schlachtschiff aufhalten, allerdings dauert das lange. Schneller geht es durch Anti-Luft-Raketen, die von einem Silo aus starten, das ab dem Start des ersten Schlachtschiffs aktiviert wird. Beide Teams versuchen jetzt, dieses Silo zu erobern und zu halten, entweder um Raketen in Richtung gegnerisches Schlachtschiff zu feuern (automatisch) oder dies zu verhindern. Wird das Schlachtschiff abgeschossen, muss das eine Team wieder 1.000 Energiepunkte sammeln – mit jedem neuen Schlachtschiff ist der Kreuzer widerstandsfähiger, macht mehr Schaden und hat mehr Geschütztürme, die schließlich auch die Mechs unten am Boden aufs Korn nehmen (gegenseitig greifen sich die Schlachtschiffe aber nicht an).

    Das Ganze entwickelt sich zu einem sehr interessanten, mehrphasigen Kampf, der hin und her wogt. Teamwork wird in Hawken belohnt, da man mit zwei oder drei Mechs sehr schnell einen einzelnen Gegner beseitigen kann. Spezielle Team-Aktionen gibt es allerdings nicht. Uns hat Siege sehr viel Spaß gemacht. Dass es offenbar kein Zeitlimit gibt, ist allerdings ein bisschen komisch. So könnten sich Partien ziemlich lange hinziehen, wenn keine Seite einen Vorteil erringt. Aber vielleicht haben wir einfach nicht lange genug gespielt, um das zu sehen.

    Hawken: Vertikales Gameplay dank Jetpacks

    Auf der E3 hat der Mech-Shooter Hawken uns positiv überrascht: tolles Spielgefühl und sehr gute Grafik dank Unreal Engine 3. (9) Auf der E3 hat der Mech-Shooter Hawken uns positiv überrascht: tolles Spielgefühl und sehr gute Grafik dank Unreal Engine 3. (9) Quelle: Adhesive Games Jeder Mech in Hawken besitzt ein Jetpack (Leertaste) und einen Boost (Umschalttaste), mit deren Hilfe man sich sehr schnell über die Maps bewegt. So kommt man auch auf hohe Häuser und kann von dort auf die Mechs am Boden schießen, kann eine schnelle 180°-Drehung machen (Shift+S; sehr nützlich, weil die Mechs sich sonst eher träge drehen), oder fix zur Seite ausweichen. Das fühlt sich richtig gut an und macht nach kurzer Eingewöhnung sehr viel Spaß; die Mechs sind dadurch bei weitem nicht so träge wie in Mechwarrior 4, besitzen aber denoch ein spürbares Gewicht und huschen nicht wie ein Call of Duty-Soldat durch die Levels. Eine taktische Komponente kommt durch den Treibstofftank ins Spiel: Boost und Jetpack fressen Sprit, der sich (ziemlich seltsam) nach kurzer Wartezeit wieder regeniert. Man muss also in den sehr heftigen Dogfights auf nahe Distanz überraschend taktisch vorgehen und sich auch mal Sprit aufsparen, um durch einen überraschenden Sprung hinter den Gegner zu gelangen.

    Die Benutzung von Waffen verursacht in Hawken Hitze. Wer Dauerfeuer einsetzt und die Warnungen ignoriert, bekommt einen Überhitzungs-Fehler und muss mehrere Sekunden auf seine Knarren verzichten – auch hier ist wieder ein wenig vorausschauende Planung gefragt. Ansonsten gibt es noch eine Aufschaltfunktion für manche Raketentypen, bei Sniper-Waffen hat man zudem eine Zoom-Funktion (beides auf der mittleren Maustaste).

    Beschädigungen am Mech (schwere Mechs stecken mehr ein als die schnellen leichten Chassis) müssen wir in Hawken selbstständig reparieren. Dazu können wir jederzeit die C-Taste gedrückt halten, und eine kleine Drohne flickt uns wieder zusammen. Währenddessen sind wir komplett wehrlos und bleiben an einer Stelle stehen. Wenigstens können wir uns aus der Verfolgerperspektive umgucken. Beim Anspielen hatten aber nicht nur wir teilweise Probleme zu erkennen, wenn der eigene Mech zu viel Schaden eingesteckt hat – es gibt zwar ein bisschen Statikrauschen und fliegende Funken, aber um wirklich ein Gefühl dafür zu bekommen, muss man die HP-Zahl im Cockpit im Auge behalten.

    Hawken: Unreal Engine 3 sorgt für tolle Grafik

    Auf der E3 hat der Mech-Shooter Hawken uns positiv überrascht: tolles Spielgefühl und sehr gute Grafik dank Unreal Engine 3. (4) Auf der E3 hat der Mech-Shooter Hawken uns positiv überrascht: tolles Spielgefühl und sehr gute Grafik dank Unreal Engine 3. (4) Quelle: Adhesive Games Die Cockpits sind bei jedem Hawken-Mech sehr detailliert und protzen mit Details, das sieht richtig gut aus. Überhaupt ist die Grafik (Unreal-Engine 3) ein Highlight des Spiels, zumindest war sie es auf einer der beiden Karten. Auf der Map mit dem Sandsturm war die Landschaft entsprechend des Szenarios eher öde, aber die Stadt auf der Siege-Karte sah fantastisch aus und wimmelte vor tollen Details. Richtig cool waren zum Beispiel die gigantischen Schlachtschiffe am Himmel. Im Kampf geht es auch grafisch eindrucksvoll ab: Fette Explosionen, hübsch modellierte Raketen, die im Schwarm auf einen zufliegen, und allgemein viel Rambazamba bei sehr flüssigem Spielablauf. Einzig ein paar dicke Laserstrahlen in Komplementärfarben haben wir vermisst - Fans von Mechwarrior 4 wissen, was gemeint ist.

    Die Spezialwaffen von Hawken haben uns beim Anspielen noch nicht ganz überzeugt. In den hektischen Kämpfen ist es ein bisschen umständlich, mit den Tasten 1, 2, 3 oder per Mausrad das Extra auszuwählen und dann per R-Taste zu aktivieren – da wäre vielleicht ein spezieller Shortcut pro Fähigkeit besser gewesen. Außerdem werden sie nur ganz klein im Cockpit angezeigt, man muss dafür seine Augen von der Action nehmen – das ist hakelig. Gut gefallen haben uns der EMP (Gegner kann nicht feuern und verliert alle Bildschirmanzeigen für ein paar Sekunden), die Granaten und der Schild. Der Geschützturm machte dagegen einen viel zu schwachen Eindruck, und das Hologramm haben wir nicht einmal in Aktion gesehen bzw. konnten keine besondere Wirkung feststellen. Noch keine Infos gab es zum Levelsystem und was man mit höheren Stufen freischaltet – in dem Zusammenhang ist natürlich auch noch offen, welche Vorteile man sich für echtes Geld im Item-Shop von Hawken kaufen kann.

    Hawken: Unser Fazit

    Hawken war für uns eine sehr positive Überraschung, der Siege-Modus hat irre Spaß gemacht. Die Mech-Steuerung fühlt sich gut an, die Kämpfe besitzen den richtigen Schuss Taktik. Hawken könnte durchaus ein tolles Spiel werden, wenn die Entwickler beim Item-Shop nichts verkehrt machen und die anderen Maps sich eher an der Stadt orientieren als an der Deathmatch-Karte.

    03:28
    E3: Hawken - Hands-On-Test - Mech-Multiplayer-Shooter angespielt
  • Hawken
    Hawken
    Publisher
    Adhesive Games Ltd.
    Developer
    Adhesive Games Ltd.
    Release
    12.12.2012
    Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
    Von HK-51
    Also ich und meine Freunde fanden die Beta von Hawken grandios und hatten eine menge Spaß! Kann kaum erwarten das Game…
    Von MasterOhh
    Zummindest aus den Videos zu Hawken kann ich keine echten Gemeinsamkeiten mit Mechwarrior erkennen. Die Tatsache das…
    Von PeterBathge
    Ich habe es ja gespielt und finde es völlig legitim, das Spiel mit Mechwarrior zu vergleichen. Schließlich ist es ja…
    • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel

      • Von HK-51 Benutzer
        Also ich und meine Freunde fanden die Beta von Hawken grandios und hatten eine menge Spaß! Kann kaum erwarten das Game unter dem Oculus Rift zu spielen. Aber zuerst geht es am 12.12 weiter. Wir sehen uns auf dem Schlachtfeld! 
      • Von MasterOhh Erfahrener Benutzer
        Zummindest aus den Videos zu Hawken kann ich keine echten Gemeinsamkeiten mit Mechwarrior erkennen. Die Tatsache das man da irgendwelche Kampfroboter steuert, ist der einzige Schnittpunkt mit einem Mechwarrior Spiel.

        Aber vieleicht sieht man das in den Videos einfach nur so schlecht? Gibt es ein Hitze…
      • Von PeterBathge Redakteur
        Ich habe es ja gespielt und finde es völlig legitim, das Spiel mit Mechwarrior zu vergleichen. Schließlich ist es ja nicht so, dass in den letzten Jahren derart viele Spiele erschienen wären, in denen man einen Mech steuert.
        Ihr habt insofern Recht, dass es sich wegen dem Boost und Jetpack anders spielt als…
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Hawken im Hands-on-Test: Mech-Shooter mit tollem Belagerungs-Modus - Würdiger MechWarrior-Nachfolger? Mit Gameplay-Video!
Hawken hat uns auf der E3 bei einer ausführlichen Spiel-Session von seinen Stärken überzeugt: Das Spielgefühl ist dank der Mischung aus Agilität und Trägheit der Mechs griffig, Booster und Jetpacks sorgen für dreidimensionale Kämpfe. Besonders viel versprechend ist der Siege-Modus, in dem ihr Belagerungen mit bestimmten Aufgabenabfolgen absolviert. Mehr dazu in unserem ausführlichen Hands-on-Test mit Exklusiv-Video!
http://www.pcgames.de/Hawken-Spiel-5651/News/Hawken-Test-Mech-Shooter-E3-889195/
07.06.2012
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2012/06/Hawken_Highres_Screenshot_00240.jpg
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