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Harry Potter und die Kammer des Schreckens (PC)

Release:
15.11.2002
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

Liebevolle Umsetzung der Fantasystory.

16.12.2002 15:05 Uhr
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Cheese: Dumbledore and Friends bringen ein Ständchen. Vocals: Sprout und Flittwick, Lead Guitar: Dumbledore, während Snape das Schlagzeug bearbeitet. Für die Sicherheit sind der süße Hagrid und McGonagall zuständig. Cheese: Dumbledore and Friends bringen ein Ständchen. Vocals: Sprout und Flittwick, Lead Guitar: Dumbledore, während Snape das Schlagzeug bearbeitet. Für die Sicherheit sind der süße Hagrid und McGonagall zuständig. Komm zu mir ... lass mich dich zerreißen" ist das Erste, was die rätselhafte Stimme aus der Wand Harry zuflüstert. Niemand außer ihm kann die Drohung hören - kein Wunder, schließlich findet Harry später mithilfe seiner Freunde Ron und Hermine heraus, dass es sich gar nicht um menschliche Laute handelt ...

Genau wie der zweite Roman von Joanne K. Rowling setzt auch der Nachfolger von Harry Potter und der Stein der Weisen voll auf das zauberhafte Hogwarts-Flair. Vor und nach Aufgaben wird die Handlung in Zwischensequenzen (wie das Intro in Spielgrafik) erzählt. Insbesondere die Charakterumsetzung ist gelungen - etwa der aalglatte Draco Malfoy oder Schönling Gilderoy Lockhart, (romangetreu) aufgeblasen wie ein Kugelfisch. Größter Schwachpunkt: EA hat sich bei der Zielgruppe ganz klar zu jüngeren Spielern hin orientiert. Etliche Vereinfachungen sorgen dafür, dass auch ein 10-Jähriger kein Problem hat, das Spiel schnell durchzuspielen - schließlich können auch Jump&Run-Parts mit aktiviertem "Auto-Sprung" gemeistert werden. Die größte Vereinfachung betrifft allerdings die Zauberstunden - so muss man jetzt nicht mal mehr Black & White-like eine Form mit der Maus nachziehen, sondern nur noch kurze Tastenkombinationen drücken. Außerdem handelt es sich zwar laut Hersteller um ein puzzlelastiges Adventure - die Rätsel beschränken sich jedoch auf simple Schalterkombinationen. Aber auch trotz weiterer Kritikpunkte, beispielsweise der nicht immer passenden Synchronsprecher (obwohl wie im Film), ist klar: Fans von Potters Zauberwelt werden schnell in den Bann des liebevoll gestalteten Internats gezogen und werden auch nach dem ersten Durchspielen noch versuchen, alle Karten (bronzene, silberne und besonders schwer zu erreichende goldene) zu finden und damit Geheimgänge und Extra-Leben freizuschalten.

   
Bildergalerie: Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Bild 1-3
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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
70 %
Leserwertung
(1 Vote):
92 %
   
Justin Stolzenberg
Kein Wunder, dass Voldemort immer verliert, wenn es Harry so leicht gemacht wird.
Ich bin Potter-Fan. Schande über mich. Denn scheinbar ist die Bestseller-Serie nur was für Kinder - jedenfalls, wenn man vom Schwierigkeitsgrad dieser Umsetzung ausgeht. Gerade mal fünf Stunden hat es gedauert, bis Voldemort - vorerst - besiegt wurde. Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, ich wäre nämlich viel lieber noch weiter durch all die Gänge von Hogwarts gestreift oder hätte Slytherin beim Quidditch den Hintern versohlt. Nun muss ich mich wohl bis zum nächsten Teil gedulden - hoffentlich wird der dann etwas umfangreicher. Außerdem bleibt offen, ob EA wieder an der Engine festhält oder nächstes Weihnachten eine von Grund auf neue Grafik präsentieren kann. Denn die im Vergleich zur letzten Version nur leicht aufpolierte Grafik dürfte in einem Jahr kaum noch den Ansprüchen der Spielergemeinde genügen.
   
Erfahrener Benutzer
Moderation
16.12.2002 15:05 Uhr
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Benutzer
Bewertung: 0
13.07.2011 11:36 Uhr
Das ruft alte Zeiten