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Harry Potter und der Feuerkelch (PC)

Release:
08.11.2005
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

Harry Potter und der Feuerkelch

28.11.2005 00:10 Uhr
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Zugeschnitten auf eine älter werdende Zielgruppe präsentiert sich das neue Potter-Spiel: actionreicher, schneller, spannender.

Diese "Trimagischen Schilde" sammeln Harry, Ron und Hermine ein, um weitere Levels freizuschalten - auf Dauer nervig. Diese "Trimagischen Schilde" sammeln Harry, Ron und Hermine ein, um weitere Levels freizuschalten - auf Dauer nervig. Ungewöhnlich actionbetont war Harry Potter und der Feuerkelch, der vierte Band der weltbekannten Bücherserie. In dieselbe Kerbe schlägt das Spiel zum Film zum Buch: Im Unterschied zu den bisher kleinkindtauglichen Hüpfspielen stecken im Feuerkelch mehr Interaktivität und anspruchsvollere Kämpfe.
Das veränderte Zaubersystem ist die wichtigste Grundlage der neuen Ausrichtung.

Mit drei Tasten - die vierte löst lediglich einen Kräfteverstärker aus - entscheiden Sie selbst, ob Harry, Ron und Hermine Flüche als Angriff abfeuern, Gegenstände per "Accio" zu sich heranziehen oder zaubern, also etwa Steine in die Luft heben. Die drei ersten Potter-Spiele wählten die auszuführende Aktion hingegen automatisch; es gab nur einen "Zauber"-Knopf.

In der Folge gewinnen die Kämpfe an Tiefe: Sie können Gegner direkt verfluchen, sie Abgründe hinabwerfen oder anheben und von den stets mitlaufenden Freunden ausschalten lassen. Es macht Spaß, die verschiedenen Kombinationen von Zaubersprüchen und Flüchen auszuprobieren, auch weil man seine Charaktere im Spielverlauf durch Zusatzfähigkeiten stärkt (Harry kann dann zum Beispiel drei Flüche gleichzeitig wirken).

Geschichte als Nebensache

Um große Feuer zu löschen oder schwere Steine zu heben, müssen die Protagonisten zusammenwirken. Um große Feuer zu löschen oder schwere Steine zu heben, müssen die Protagonisten zusammenwirken. Doch der neue Potter wirkt, als hätten die Entwickler vor lauter Konzentration auf die erweiterten Magiefunktionen und spannendere Gefechte die Geschichte vergessen. Die Quidditch-Weltmeisterschaft, die Dramatik um Harrys überraschende Nominierung zum Trimagischen Turnier und die zwiespältige Entwicklung der Hauptcharaktere - immerhin Stoff für zweieinhalb Stunden Film und gut 1.000 Seiten Buch - finden im Spiel nur beiläufig statt. Handlungsfetzen sind als spärlich animierte, zusammenhanglose Sequenzen eingefügt, einzig die Vertonung mit Filmsprechern und orchestraler Musik überzeugt.

Ein kapitaler Designschnitzer schwächt die Atmosphäre weiter: Bis auf das Finale gegen Voldemort muss man jeden Level einzeln durch das Einsammeln so genannter Trimagischer Schilde freischalten. Statt im Geschehen voranzuschreiten, kehrt man immer wieder in bekannte Abschnitte zurück, nur um die meist hinter fummeligen Schalterrätseln versteckten Schilde zu finden. Eine katastrophal unübersichtliche, festgelegte Außenansicht zieht die Suche zusätzlich in die Länge.

Ein Trost sind der gelungene Endkampf und die drei Trimagischen Aufgaben. Wenn Potter in einer irrwitzig schnellen Verfolgungsjagd rund um Hogwarts vor dem Ungarischen Hornschwanzdrachen flieht, den Schwarzen See hinabtaucht und sich durch das Labyrinth kämpft, wähnt man sich in die Welt von Film und Buch versetzt - selten genug.

   
Bildergalerie: Harry Potter und der Feuerkelch
Bild 1-3
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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
64 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Aufgebohrtes Magiesystem für mehr Abwechslung
Dürftige Atmosphäre; Charakteren fehlt Tiefe
Teilweise Sprecher der Filme
KI-Begleiter stecken oft fest
Auflösung und Tastenbelegung nicht wählbar
   
Justin Stolzenberg
Enttäuschend für Potter-Fans, trotz gesteigerter Vielfalt der Spielelemente
In diesem Spiel ist der Titelheld austauschbar: Alle Hauptcharaktere und die in bisherigen Potter-Spielen so stimmungsvolle Hogwarts-Welt kommen derart wenig zur Geltung, dass auch Karl-Heinz Wurstwasser vom 08/15-Internat die Rolle ausgefüllt hätte. Fans der Vorlage werden enttäuscht. Bedauerlich ist das vor allem, weil die eigentlichen Spielelemente den Vorgängern überlegen sind, sieht man vom nervigen Schildesammeln ab. Die vielen, vergleichsweise abwechslungsreichen Gefechte mit koboltartigen Monstern und riesigen Echsen unterhielten ordentlich.
   
Erfahrener Benutzer
Moderation
28.11.2005 00:10 Uhr
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Dein Kommentar
Benutzer
Bewertung: 0
17.09.2006 11:45 Uhr
Zitat: (Original von Aber-hallo am 19.04.2006 12:23)
ich finde das spiel nicht so gut da es zu wenige level gibt. andererseits spricht mich dir grafik an.


Wie viele level gibt es denn?
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
19.04.2006 12:23 Uhr
ich finde das spiel nicht so gut da es zu wenige level gibt. andererseits spricht mich dir grafik an.