pcgames.de - Wissen, was gespielt wird!

Harry Potter: Quidditch WM (PC)

Release:
10.2003
Genre:
Sportspiel
Publisher:
Electronic Arts

Harry Potter: Quidditch WM

29.11.2003 15:00 Uhr
|
|

Das Tutorial findet auf dem originalen Hogwarts-Court statt. Das Tutorial findet auf dem originalen Hogwarts-Court statt. Fußball, Eishockey oder Basketball sind längst überholt - das weiß jeder Harry-Potter-Fan. Zauberer, die etwas auf sich halten, spielen Quidditch. Die Regeln sind auch für Muggel (= Nichtmagier) schnell erklärt. Jedes Team hat sieben besenberittene Spieler: Die drei Jäger versuchen den großen, schweren Quaffel (eine Art Ball) am Hüter vorbei in die drei gegnerischen Tore zu werfen - ein Tor gibt zehn Punkte. Dabei halten zwei Treiber die wild attackierenden Klatscher (Kugeln) fern. Gespielt wird, bis der Sucher den walnussgroßen, geflügelten Goldenen Schnatz gefangen hat. Das Spiel beginnt mit einem Tutorial, bei dem Sie eines der vier Hogwarts-Teams zum Hauspokalsieg führen sollen. In sechs Trainingseinheiten üben Sie grundlegende Manöver wie Passen, Ausweichen und Spezialbewegungen. Nachdem Sie sich durchgesetzt haben, dürfen Sie an der eigentlichen Weltmeisterschaft mit den Nationalteams von England, Frankreich, Deutschland, Bulgarien (inklusive Potter-Herausforderer aus Buch 4, Viktor Krum) und anderen teilnehmen - gespielt wird im K.-o.-System. Vor allem die internationalen Stadien - etwa eine japanische Tempelanlage - sind abwechslungsreich. Leider ist die Kontrolle eingeschränkt: Sie haben nur Einfluss auf die Flugrichtung, die Höhe wird weitestgehend automatisch bestimmt - glaubhaftes "Ich bin auf dem Besen"-Gefühl kommt nie auf.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
59 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
   
Justin Stolzenberg
Die schwachen Computer-Gegner machen Ergebnisse wie 300:20 zum Normalfall.
Außer Besen nichts gewesen: Nach den viel zu anspruchslosen Umsetzungen von Der Stein der Weisen und Die Kammer des Schreckens ist auch Quidditch Weltmeisterschaft zu einfach. Gegnerangriffe können schon im Keim erstickt werden, weil das Abnehmen des Quaffels per Knopfdruck fast immer klappt und die computergesteuerten Jäger kaum ausweichen. Bis zur Schlusssekunde spannende Partien oder rasante Duelle im Kampf um den Schnatz dürfen Sie also nicht erwarten, normal sind eher Ergebnisse wie 300:20, bevor die Sucher überhaupt aktiv werden. Mir sind auch die Interaktionsmöglichkeiten zu eingeschränkt: Beispielsweise werden Volleyschüsse oder spektaku- läre Ballabnahmen durch gleichzeitigen Druck auf Klatscher- und Schusstaste ausgeführt, eine gezielte Aktion kann man nicht wählen.
   
Erfahrener Benutzer
Moderation
29.11.2003 15:00 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar