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Silent Gaming Power: Tipps, Ratgeber und Kaufberatung rund um einen leiseren Silent-PC

10.04.2011 15:30 Uhr
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Moderne Spiele-PCs können sehr laut sein, vor allem bei Last. Auch der Trend zum HTPC lässt häufig den Wunsch nach einer leisen Kühlung aufkommen. In diesem Artikel findet ihr Praxistipps und empfehlenswerte Produkte, damit euer Rechenknecht schnell, aber trotzdem möglichst leise seinen Dienst verrichtet.


Leise und starke Grafikkarte: die Gainward GTX 560Ti Phantom macht sich gut im Silent PC. Leise und starke Grafikkarte: die Gainward GTX 560Ti Phantom macht sich gut im Silent PC. Ratgeber Silent-PC: Euer PC ist laut, vor allem beim Spielen? Oftmals könnt ihr mit wenig Investition oder sogar ohne Zusatzkosten das Problem deutlich abschwächen. Auch beim Neukauf von Komponenten könnt ihr nach leiseren Komponenten Ausschau halten. Tipps und Kaufberatung zum Thema Silent-PC findet ihr in unserem Special.

Warum sind PCs überhaupt laut, vor allem bei Last? Die Ursache sind zunächst einmal zum allergrößten Teil die Lüfter, die zum Abführen der Wärme beziehungsweise zum Versorgen des PCs mit frischer Luft nötig sind. Denn: Moderne Spiele mit ihrer aufwändigen Grafik und immer besserer künstlichen Intelligenz fordern der Hardware viel Leistung ab. Viel Leistung bedeutet gleichzeitig oft - trotz immer effizienterer Hardware - mehr Wärme, die dabei entsteht. Da Wärme nur bis zu einem gewissen Maße für Hardware unschädlich ist, muss sie abgeführt werden. Lüfter sind dabei eine preiswerte und platzsparende Methode, denn es wäre ein extrem großer Kühlkörper nötig, um viel Wärme ohne einen aktiv erzeugten Luftstrom abzuführen. Eine Kühlung ohne Lüfter bezeichnet man hierbei als "passive Kühlung", eine mit Lüftern ist folglich eine "aktive Kühlung".

Aber auch das Gehäuse spielt eine Rolle. Das kann Geräusche und Vibrationen mehr oder weniger stark weitergeben. Eine gesonderte Geräuschdämmung hingegen ist für einen Spiele-PC nur selten sinnvoll, da sie aufwändig ist und in vielen Fällen die Temperatur im Inneren erhöht, sodass die Kühlung deswegen mehr arbeiten muss und die "eingesparte" Lautstärke wieder verloren geht. Sinnvoller ist es, wenn man von vornherein ein für den Luftstrom halbwegs durchdachtes Gehäuse kauft und auch selber für einen guten Luftstrom sorgt. In unserem Special möchten wir euch nun einige Tipps zum Thema Kühlung geben, die auch die Lautstärke des PCs verringern können, sowie Produkte und Möglichkeiten nennen, mit einem leiseren PC Spaß zu haben.

GPU-Z GPU-Z Software und Standort des PCs
Auch wenn Lüfter nie lautlos sind: Es gibt genügend Auswahl und Unterschiede in Sachen aktiver Lüftung, um am Ende einen PC zu erhalten, der nicht unangenehm laut ist. Kauftipps zu leiseren Produkten folgen später weiter unten im Artikel. An dieser Stelle findet ihr nun zunächst kleine, kostenlose Kniffe, mit denen der PC bereits leiser werden kann. Zunächst die simpelste Methode: Freeware zum Ansteuern der Lüfter. Das bekannteste Tool ist hier wohl Speedfan. Es dient zur Überwachung der Temperaturen, die das Mainboard zur Verfügung stellt, kann aber auch zum Ansteuern der Lüfter benutzt werden. Hierbei kann aber nicht bei jedem Board jeder Lüfter gesteuert werden, ihr könnt aber einfach mal ausprobieren, was in eurem Fall möglich ist und welche Auswirkungen dies auf die Temperaturen hat. Auch die Grafikkartentemperatur solltet ihr, wenn Sie Änderungen an der Lüftung vornehmen, im Auge behalten. Hierbei ist das Tool GPU-Z zu empfehlen.

Kommen wir nun zu Tipps, die nicht auf Software basieren. Als erstes solltet ihr euch einmal den Standort Ihres PCs genauer ansehen. Ein Standort nahe einer Heizung ist in den kälteren Monaten natürlich ungünstiger. Aber auch ein Standort, der im Sommer wärmer wird als der Rest des Zimmers, ist nicht zu empfehlen. In beiden Fällen kann der PC dadurch einige Grad Celsius wärmer werden, sodass die Lüfter früher und stärker anfangen müssen, nachzuregeln. Wählt also möglichst einen Standort, der im Sommer und im Winter zu den eher kühleren Plätzen im Zimmer gehört. Außerdem solltet ihr drauf achten, dass der PC "Luft hat" - vor allem hinter dem PC sollte genug Raum sein, damit die warme Luft auch abfließen kann. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Einfluss auf die von euch subjektiv empfundene Lautstärke ist, wie der PC zu euch ausgerichtet ist. Schon ein Versetzen des PCs ein Stück nach hinten oder vorne, oder auch ein anderer Winkel, in dem er zu Ihnen steht, kann dafür sorgen, dass ihr den PC plötzlich viel leiser empfindet oder bestimmte leise, aber nervige Geräusche nicht mehr wahrnehmt.

Benutzer
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10.04.2011 15:30 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
09.04.2011 17:26 Uhr
Schöner Artikel. Bin selbst grad daran meinen PC etwas leiser zu machen und werde wohl bald zum Mugen 2 als Prozessorkühler (auf i5-750) greifen. Meine Radeon 4770 ist schon recht leise, möchte ich aber im Sommer aus Leistungsgründen auch austauschen. Wichtig finde ich noch ein leises Netzteil. Da tendiere ich momentan zur E8 Serie von Be Quiet.
Community Officer
Bewertung: 0
09.04.2011 16:49 Uhr
Ich hab nen Samurai ZZ als CPU-Kühler, hinten nen 120mm von Scythe und als Graka die Saphire 6870, Netzteil ein schon älteres von Tagan mit 480W - alles in allem selbst bei Vollast nur ein "Rauschen" und trotzdem nicht zu warm. Für mich ist das extrem leise - es gibt natürlich Zeitgenossen, denen selbst das…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
09.04.2011 16:07 Uhr
Schöner Artikel, allerdings verwirrt die ständig wechselnde Anrede etwas. 

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