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  • PCs effizient kühlen: Tipps & Kühler-Kauftipps für coole Sommertage
    Quelle: be quiet! Shadow Rock 2 SR1

    Coole Sommertage - so kühlt ihr euren PC effizient - inklusive CPU-Kühlern als Kauftipps

    Im Sommer kommen nicht nur Gamer, sondern auch ihre PCs in Schwitzen. Wir haben Tipps für euch zusammengefasst, mit denen ihr euren PC effektiver oder auch leiser kühlen könnt. Einige der Tipps sind auch ohne Kosten umsetzbar.

    Tipps für einen kühlen PC

          

    Auch wenn der Sommer in Deutschland in vielen Regionen bisher eher von Regen und Temperaturen unter 25 Grad Celsius geprägt ist, werden wir in den nächsten Wochen sicher auch noch hochsommerliche Temperaturen erleben. Und wo wir Nutzer ins Schwitzen kommen, werden auch Hardwarekomponenten wärmer als es bei Raumtemperaturen von 20 Grad Celsius der Fall ist. Wirklich kritische Temperaturen erreichen moderne PC-Bauteile allerdings eigentlich nicht mehr - oder takten dank einer Schutzfunktion rechtzeitig herunter oder schalten sogar komplett ab.

    Trotzdem können höhere Temperaturen für den Nutzer unschön sein, da die Lüfter häufig deutlich hörbar aufdrehen müssen, um Prozessor und Grafikkarte kühl genug zu halten. Wir haben einige Tipps für euch vorbereitet, die zeigen, wie ihr mit kostenlosen Maßnahmen oder die passende Wahl der Komponenten für optimale Temperaturen sorgen könnt. Einige empfehlenswerte CPU-Kühler haben wir ebenfalls in unserem Special für euch herausgesucht.

    Sauberkeit

          

    Manch einer nutzt seinen PC - vor allem die CPU - viele Jahre lang, ohne den Rechner zwischendurch auch nur einmal zu säubern. Doch Staub auf den Lüftern und zwischen den Kühlrippen der Kühler verschlechtert die Kühlleistung. Auch Staub, der an den Öffnungen des PCs sitzt, durch die Luft hinein oder heraus geleitet werden soll, verhindert eine optimale Kühlung.

    Staub an Gehäuselüfter, CPU-Küher und GrafikkarteStaub an Gehäuselüfter, CPU-Küher und GrafikkarteQuelle: Antonio FunesUnd die Wärmeleitpaste des CPU-Kühlers sollte ebenfalls nach zwei oder drei Jahren erneuert werden. Sorgt also regelmäßig dafür, euren PC möglichst staubfrei zu machen. Hilfreich sind dabei auch Staubfilter, die den Staub gar nicht erst in das Gehäuse hineinlassen. Bei vielen modernen Gehäusen sind solche Filter schon dabei, in einigen Shops lassen sich auch Filter nachkaufen, die zu den Größen der von euch genutzten Gehäuselüfter passen und vor die Lüfter montiert werden. Ihr könnt aber auch mit Hilfe eines Fliegenfangnetzes aus dem Baumarkt oder mit einem Nylonstrumpf eigene Filter basteln. Einige Tipps rund um das Säubern eures PCs hatten wir bereits im Februar in einem Special veröffentlicht.

    Standort

          

    Völlig ohne Kostenaufwand kann manch ein User allein durch die Anpassung des Standorts des PCs schon für bessere Temperaturen im Gehäuse sorgen. Denn nicht selten achtet man gar nicht darauf, dass der PC tagsüber mitten in der Sonne steht. Wenn ohnehin schon sommerliche Temperaturen herrschen, ist ein Aufheizen durch die Sonne umso kritischer. Selbst wenn der PC lediglich unter einem Tisch steht, der wiederum direkt von der Sonne bestrahlt wird, kann dies schon für einige Grad mehr um das Gehäuse herum sorgen. Stellt den PC also am besten an eine Stelle, die den ganzen Tag im Schatten liegt oder zumindest möglichst wenig Sonne abbekommt. Natürlich ist es auch völlig okay, wenn ihr einen Standort nutzt, der zwar am Vormittag in der Sonne liegt, später aber nicht mehr. Denn die meisten unter euch dürften durch Beruf oder Schule und Ausbildung wohl frühestens ab dem Nachmittag zum Spielen kommen.

    Und denkt auch an den Winter: dann wäre natürlich wiederum ein Standort direkt neben einem Heizkörper ungünstig. Sehr wichtig ist auch, dass ihr den PC nicht zu sehr einpfercht. Um das Gehäuse herum sollten am besten jeweils mindestens drei bis fünf Zentimeter Platz sein, auf der Rückseite auch mehr. Vor allem sollte der PC lieber an einer Stelle stehen, an der die warme, hinten aus dem Gehäuse geblasene Luft ungehindert nach oben entweichen kann. Ein Schreibtisch, unter dem der PC steht, sollte daher nicht bis ganz an die Wand herangeschoben werden - lasst einen Spalt zwischen Tisch und Wand frei. Ein Fach oder Regal, welches nur vorne offen ist, wäre für einen Spiele-PC folglich kein guter Standort.

    PC-Gehäuse

          

    Moderne Gehäuse bieten bereits ab 25 bis 30 Euro genügend Raum und ein ausreichendes Luftflusskonzept, um mit zwei Gehäuselüftern auch starke Gaming-Hardware kühl genug zu halten. Ihr müsst also nicht 100 Euro und mehr ausgeben, nur um ein für Gaming-Hardware geeignetes Gehäuse zu finden. Ab etwa 50 Euro werden aber in der Regel weitere optionale Lüfter-Montageplätze angeboten. Und auch die meist mitgelieferten ein, zwei, oder manchmal auch drei Lüfter arbeiten leiser als bei einem extrem günstigen Gehäuse. In der Summe kann man sagen: Je mehr ihr investiert, desto bessere Möglichkeiten habt ihr vor allem für optionale Lüfter-Erweiterungen.

    Beispiel eines aufwendigen durchdachten Luftstroms beim Thermaltake Versa H34Beispiel eines aufwendigen durchdachten Luftstroms beim Thermaltake Versa H34Quelle: ThermaltakeDa aber mehr als zwei, maximal drei Gehäuselüfter ohnehin nicht nötig sind - selbst wenn ihr CPU und Grafikkarte übertaktet - spielen derartige Optionen nur für Perfektionisten eine Rolle. Wer hingegen plant, eine Wasserkühlung einzubauen, sollte sich unbedingt nach Gehäusen umsehen, die auch für die gewünschten Radiatoren und eine Pumpe genügend Platz bieten. Auf das Thema Wasserkühlung kommen wir am Ende des Specials noch einmal kurz zu sprechen.

    Gehäuselüfter

          

    Grundsätzlich sollte ein langsam drehender Lüfter vorne - eher unten - und ein zweiter Lüfter mit mittlerer oder hoher Drehzahl hinten - eher oben - platziert werden, um einen guten Luftstrom zu erzeugen. Der vordere Lüfter saugt frische Luft hinein, der hintere Lüfter bläst die Luft aus dem Gehäuse heraus, CPU und Grafikkarte liegen im Luftstrom, den beide Lüfter erzeugen. Dies genügt, um Gaming-Hardware ausreichend zu kühlen. Mit hochwertigeren Lüftern oder auch ein bis zwei weiteren Lüftern könnt ihr aber dafür sorgen, dass die Luftzirkulation verbessert wird und die Temperaturen noch niedriger sind. Das kann den PC auch insgesamt leiser werden lassen. Mehr Lüfter für einen leiseren PC? Das klingt zuerst paradox, ist aber logisch: zwei eher langsam drehende und nicht zu billige Lüfter im vorderen Gehäusebereich schaffen beinah lautlos sehr viel frische Luft heran.

    Alpenföhn Wing Boost 2 Gehäuselüfter, 120 Millimeter RahmenbreiteAlpenföhn Wing Boost 2 Gehäuselüfter, 120 Millimeter RahmenbreiteQuelle: EKLEin hochwertiger Lüfter im hinteren Teil wiederum kann bei einer höheren Drehzahl, die ihr vor dem PC sitzend nicht wahrnehmt, die gleiche Menge an Luft wieder herausschaffen. Durch den Luftaustausch ist auch die Luft um die Grafikkarte und den Prozessor herum kühler, so dass auch die Lüfter der Grafikkarte und der CPU weniger schnell drehen müssen. Der PC wird also in der Summe leiser. Ein eventueller vierter Lüfter könnte beispielsweise oben oder unten im Gehäuse eingebaut werden und gezielt mehr frische Luft zur Grafikkarte oder CPU bringen. Je nach Gehäuse sind obere Lüfter auch dazu gedacht, warme Luft herauszubefördern, wie ihr an dem Bild zum Thema Gehäuse links oben erkennen könnt. Aber Vorsicht: gerade ein Lüfter, der von oben, unten oder der Seite in den PC hineinbläst, kann unter Umständen den Luftstrom derart stören, dass der PC in der Summe am Ende doch wieder lauter arbeitet. In diesem Fall lässt man den entsprechenden Lüfter einfach weg. Gehäuselüfter-Montageplätze im oberen oder unteren Bereich empfehlen wir daher eher für einen Radiator einer Wasserkühlung. Wenn es euch das Gehäuse ermöglicht, empfehlen wir für vorne ein oder zwei Gehäuselüfter mit einer Rahmenbreite von 140 Millimetern für acht bis 16 Euro. Passen nur Lüfter mit einer Rahmenbreite von 120 Millimetern, dann investiert etwa sechs bis 15 Euro - genau wie für den hinteren Lüfter.

    Dies gilt natürlich nur, falls euch die bereits vorhandenen Lüfter nicht leise genug sind oder zu wenig vorhanden sind. Als Drehzahl empfehlen wir: vorne etwa 600 bis 800 Umdrehungen pro Minute, hinten 800 bis 1.200. Da es nur wenige Lüfter mit Maximaldrehzahlen unter 1.000 pro Minute gibt, solltet ihr die Lüfter über das Mainboard entsprechend ansteuern oder zu Modellen greifen, bei denen ein Adapter für den Anschluss des Lüfters am Netzteil mit dabei ist, der eine Spannung von nur sieben statt der üblichen 12 Volt ermöglicht. Der Lüfter läuft durch die niedrigere Spannung dann langsamer. Bei der Ansteuerung per Mainboard habt ihr den Vorteil, dass ihr die Drehzahl auch von der Prozessortemperatur abhängig machen könnt: wenn ihr spielt, wird die CPU wärmer, und die Gehäuselüfter drehen dann schneller als wenn die CPU nichts zu tun hat - so wie es für den Lüfter des CPU-Kühlers ohnehin üblich ist.

    Grafikkarten

          

    Noch vor etwa fünf Jahren waren starke Grafikkarten stets auch richtige Krawallmacher was die Kühlung betrifft. Doch moderne Grafikkarten bieten seit einigen Jahren extrem effiziente Kühlkonzepte, vor allem wenn man zu einem Modell mit einer so genannten Customkühlung greift. Dies sind ausgeklügelte Kühler, die von AMDs und Nvidias Partnerherstellern wie Asus, MSI, Gigabyte, Palit, Sapphire und anderen auf ihren Grafikkarten verwendet werden.

    GTX 980 Ti von MSI mit zwei LüfternGTX 980 Ti von MSI mit zwei LüfternQuelle: MSIFür Grafikkarten, die moderne Games auf hohen Details noch bewältigen können, sind dabei zwei bis drei Lüfter vorgesehen, die den Kühler unterstützen: sie saugen Luft aus dem Gehäuse an, blasen diese auf die zu kühlenden Bauteile der Grafikkarte und sorgen gleichzeitig dafür, dass die erwärmte Luft durch Luftkanäle im Kühlkörper hindurch nach hinten geleitet und direkt aus dem PC-Gehäuse geführt werden kann. Dank zwei oder drei Lüftern kann dabei auch mit geringer Drehzahl und somit auch recht leise viel Luft bewegt werden. Die Referenzkühler von AMD und Nvidia arbeiten mit nur einem Lüfter und sind häufig bei Last relativ laut, zumindest wenn es sich um eine leistungsstarke Grafikkarte mit einer hohen TDP (vereinfacht gesagt: die maximale Wärmeentwicklung) handelt. Grafikkarten, die aus Effizienzgründen - oder weil sie weniger leisten - ohnehin nur wenig Strom benötigen, können unter Umständen auch mit nur einem Lüfter leise gekühlt werden. Insgesamt ist aber das Fazit für Grafikkarten: mit einem modernen Custommodell (Nvidia ab der 700er-Generation, AMD ab der R7/R9-Reihe) eines guten Partnerherstellers müsst ihr euch keine Sorgen darüber machen, dass die Grafikkarte eventuell zu heiß wird oder extrem laut gekühlt werden muss - zumindest wenn im Gehäuse ausreichend frische Luft ankommt.

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