Notebooks für Gamer - was kostet der mobile Spielespaß? Kaufberatung und Marktübersicht
Spielenotebooks sind kein Schnäppchen - hier ein Asus G73JHLohnt sich ein Notebook? Oder steht ohnehin der Kauf eines Notebooks an, aber ihr fragt euch, wie es in Sachen Gaming aussieht? Diese Fragen beantworten wir Euch in unserem Special, dazu findet ihr auch eine Marktübersicht und Kaufberatung zu spielefähigen Notebooks. Immer mehr Leute schaffen sich Notebooks an, und zwar nicht unbedingt, weil sie wirklich auch unterwegs einen Computer benötigen, sondern um bei dieser Gelegenheit ihren PC zu ersetzen und den nicht selten ungeliebten PC-Tisch samt Monitor abzuschaffen. Außerdem schätzen viele User die Möglichkeit, auch mal auf dem Sofa, im Garten oder am Küchentisch zu surfen, zu schreiben oder Multimedia zu genießen.
Natürlich ist es nicht selten wünschenswert, dass das Notebook auch zum Spielen geeignet ist. Für echte Gamer ist ein Notebook zudem eine sehr gute und transportablere Alternative zu einem Desktop-PC, wenn sie auf LAN-Partys oder bei Freunden spielen wollen. Doch im Gegensatz zu Desktop-PCs bieten die mobilen Geräte natürlich im Inneren viel weniger Platz, auch die Kühlung ist daher sehr schwierig. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind spielefähige Notebooks deutlich teurer als gleichstarke PCs, und selbst die besten aktuellen Notebook-Grafikkarten kommen bei weitem nicht an die Leistung von starken Desktop-Grafikkarten heran.
Lohnt sich ein Notebook?
Wirtschaftlich ist die Sache klar: nein, es lohnt sich nicht. Auch die Stromersparnis im Vergleich zu einem Desktop-PC spielt bei normaler Nutzung keinerlei Rolle. Aber wer eben mobil sein will oder ein Notebook aus ausbildungstechnischen oder beruflichen Gründen benötigt, muss den Mehrpreis in Kauf nehmen. Aber auch hier sollte man sich sehr gut überlegen, ob man mehr ausgibt, nur um auch einen guten mobilen Grafikchip zu haben. Für 600 Euro bekommt man nämlich einen PC, der deutlich stärker ist als ein 1.500-Euro-Notebook. Wer also wirklich ein Notebook zwingend braucht, für den ist es oft besser, sich das mobile Spielen zu verkneifen und parallel zu einem preiswerteren Office-Notebook einen PC zu kaufen oder seinen PC aufzurüsten. Nicht zuletzt, da ein spielefähiger Laptop nur selten einen brauchbaren Akku hat und somit einer der Vorteile des Notebooks verloren ginge.
Neben dem deutlich teureren Preis gibt es vor allem Beschränkungen in Sachen Erweiterbarkeit. Arbeitsspeicher oder Festplatte
Eine mobile Grafikkarte (Nvidia 9600m)lassen sich zwar meist auch für Laien ohne große Probleme aufrüsten, aber beim Prozessor wird es schon schwierig, und einfach mal so "eine bessere Grafikkarte einbauen" wie bei einem PC ist nur selten möglich und vor allem auch meist unwirtschaftlich, da Grafikkarten für Notebooks kaum in Shops zu finden und somit eher exotisch sind. Dazu kommt, dass die technischen Standards nicht einheitlich genug sind, so dass eine Grafikkarte auch in einem Notebook mit passendem Slot nicht unbedingt funktionieren muss. Und selbst wenn doch: die Kühlung des Notebooks reicht eventuell nicht für die neue Grafikkarte. In den meisten Fällen ist es günstiger, das Notebook zu verkaufen und direkt ein neues, besseres zu besorgen. Ein weiterer Nachteil: wenn zum Beispiel das Display, die Tastatur oder das Mainboard defekt ist, wird eine Reparatur sehr teuer, nicht zuletzt, da oft nur ein ganz bestimmtes Ersatzteil passend ist und man nicht einfach zum Beispiel irgendeine Ersatztastatur kaufen kann.

