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  • Headsets - Kauftipps, Marktübersicht und Tipps zu Discord
    Quelle: Astrogaming

    Headsets - Wir geben Kauftipps und werfen einen Blick auf die Teamspeak-Alternative Discord

    Was gibt es beim Kauf und Anschluss von Headsets zu beachten? Wir klären diese Fragen und bieten zudem eine Marktübersicht mit vielen Headsets. Darüber hinaus stellen wir auch noch die Teamspeak-Alternative Discord vor.

    Headsets - Tipps zum Kauf und Technik

          

    Headsets oder auch Kopfhörer werden im Gaming-Bereich immer beliebter, denn da man auch klanglich weitestgehend von der Außenwelt abgeschnitten ist, kann man noch tiefer ins Spielgeschehen einsinken. Zudem kann man auch dank meist gut funktionierenden softwarebasierten Surroundsound-Simulationen Gegner orten, was früher nur mit einem Surroundboxenset möglich und einem damit verbundenen Platzaufwand verbunden war.


    Nicht zuletzt ist mit einem Headset auch eine ungestörte Kommunikation in Multiplayer-Spielen möglich. Doch was gibt es bei Technik und Kauf zu beachten? Wir klären euch auf und werfen auch einen kleinen Blick auf Discord, eine Alternative zum beliebten Teamspeak. Zum Abschluss bieten wir noch eine Übersicht mit über 40 Headsets aus allen Preisklassen.

    Headset oder Kopfhörer?

          

    Wer ohnehin nicht vorhat, einen Sprachchat zu nutzen, kann durch den Griff zu einem Kopfhörer mit dem gleichen Budget eine deutlich bessere Soundqualität erwarten als bei einem Headset. Doch auch wer ein Mikrofon braucht sollte Kopfhörer im Blick haben, da eine Kombination aus einem Kopfhörer plus einem separat gekauften Mikrofon oftmals das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

    Beliebte Kopfhörer: die DT-Serie von beyerdynamic, hier ein DT-880Beliebte Kopfhörer: die DT-Serie von beyerdynamic, hier ein DT-880Quelle: beyerdynamicHeadsets mit USB-Anschluss bieten wiederum einen Vorteil, der bei Kopfhörern nur selten zu finden ist, da es kaum USB-Kopfhörer gibt, vor allem keine USB-Kopfhörer speziell für Gaming. USB-Headsets und -Kopfhörer haben nämlich stets eine Soundkarte integriert, und bei für Spiele ausgelegten Headset-Modellen wird sehr häufig eine Surroundsound-Simulation zwecks Gegnerortung geboten, für die man ohne den USB-Soundchip eine separate Soundkarte benötigen würde. Ansonsten solltet ihr aber genau überlegen, ob nicht doch ein Kopfhörer plus separates Mikrofon eine Option ist. Ein Hinweis: wenn wir das Wort Headset verwenden, gelten bei so gut wie allen Anmerkungen die Hinweise auch für Kopfhörer, zum Beispiel bei den gleich folgenden Themengebiete Anschlüsse und Soundkarten. Der Übersicht halber werden wir aber meistens darauf verzichten, den Begriff Kopfhörer zusätzlich zu nennen.

    Anschlussmöglichkeiten

          

    Headsets kann man auf zwei generelle Arten anschließen: per Klinkenstecker an einen Audio-Anschluss des PCs (Onboardsound oder interne Soundkarte) oder auch eine externe Soundkarte sowie per USB an einem USB-Port des PCs. Bei letzterer Methode hat das Headset einen eigenen Soundchip - das Headset ist quasi gleichzeitig eine Soundkarte. Es macht in diesem Falle also überhaupt keinen Sinn, sich eine separate Soundkarte anzuschaffen. Der klassische Anschluss per Klinkenstecker wird auch analoger Anschluss genannt. Denn das Soundsignal, welches aus dem Audioanschluss der Soundkarte herauskommt, besteht aus analogen Stromschwankungen und nicht wie bei USB oder digital optisch aus einem Datenstrom mit digitalen Informationen (also an oder aus, 0 oder 1).

    Logitech G35-Headset mit USB SteckerLogitech G35-Headset mit USB SteckerQuelle: LogitechDie analoge Methode gibt es schon seit vielen Jahrzehnten, auch das Mikrofon wird dabei mit einem eigenen Stecker an einem Mikrofoneingang der Soundkarte angeschlossen. Typisch ist für Stecker ein 3,5-Durchmesser, der auch bei Smartphones oder MP3-Playern passt. Manche Soundkarten (vor allem extern) bieten auch 6,3-Millimeter-Buchsen wie man es zum Beispiel von Hi-Fi-Anlagen und hochwertigeren Kopfhörern kennt. Eher selten, aber bei manchen Headsets optional möglich und häufig über eine Zusatzbox verwirklicht ist der Anschluss per optisch-digitalem Kabel. Hier spielt es keine nennenswerte Rolle, wie gut der Onboard-Soundchip oder die Soundkarte ist, allerdings muss natürlich ein passender optischer Ausgang vorhanden sein. Sollte das Headset beziehungsweise die Zusatzbox über Surroundsound-Support per optischem Anschluss verfügen, dann muss man darauf achten, dass Dolby Digital Live oder DTC Connect von der Soundkarte geboten wird. Ansonsten wird nur ein Stereosignal übertagen. Übrigens: viele Headsets, die USB oder eine Anschlussbox bieten, können alternativ auch analog über 3,5-Millimeter-Klinkenstecker angeschlossen werden. Zudem sind einige Headsets auch für Spielekonsolen geeignet - wem dies wichtig ist, der kann sich beim Hersteller genauer über die Kompatibilitäten informieren.

    Lohnt sich eine gute Soundkarte?

          

    Im vorigen Kapitel haben wir schon Fälle besprochen, in denen keine oder zumindest keine teure Soundkarte nötig ist, um ein Headset auszunutzen, nämlich bei einem USB-Headset sowie dem Anschluss eines Headsets oder einer Zusatzbox per optischem Anschluss. Sich eine extra Soundkarte anzuschaffen macht zudem auch keinen großen Sinn, wenn man ein eher günstiges Headset mit analogem Anschluss hat. Man kann zwar keine exakten Grenzen ziehen, aber beim Kauf eines 50-Euro-Headsets weitere 50 Euro für eine Soundkarte auszugeben ist keine gute Idee - hier sollte man lieber ein teureres Headset nehmen und den Onboardsound nutzen, gegebenenfalls bei Gelegenheit dann noch eine Soundkarte nachkaufen. Bei reinen Kopfhörern kann es etwas anders aussehen: hier gibt es einzelne Modelle schon teilweise für 30 Euro, bei denen zusätzlich eine Soundkarte für 60 Euro deutlich sinnvoller ist als wenn man sich einen Kopfhörer für 90 Euro kauft und ihn am Onboardsound betreibt.

    Creative Sound Blaster ZXCreative Sound Blaster ZXQuelle: de.creative.comEine gute Soundkarte lohnt sich vor allem beim analogen Anschluss guter Kopfhörer/Headsets, denn ein wichtiger Faktor für die Qualität kommt einen Schritt vor der eigentlichen Anschlussbuchse der Soundkarte zur Geltung: im PC sind alle Soundinformationen noch digital, sie sollen aber am Anschluss als analoge Stromschwankungen herauskommen - und die Qualität dieser Umwandlung kann durch den so genannten D/A-Wandler stark beeinflusst werden. Gute Soundkarten bieten gute Wandler, schlechte Soundkarten oder auch manch ein Onboardsound hat einen schwachen Wandler, so dass der Sound an Dynamik und Details verlieren und sogar rauschen kann. Auch beim Mikrofoneingang ist ein Wandler beteiligt, allerdings in umgekehrter Funktion, daher spricht man von einem A/D-Wandler. Ein schlechter A/D-Wandler oder Mikrofoneingang ist vor allem durch Rauschen zu bemerken - die Qualität beim Mikrofoneingang ist aber häufig weniger wichtig, da die Mikrofone von Headsets ohnehin keinen Spitzensound bieten und der Sound des Mikrofons lediglich Sprache meist in Telefonqualität übertragen muss. Ein Hinweis zum Surroundsound: mit Features wie Dolby Headphone wird der Spielesound derart umgewandelt, dass auch mit Stereo-Headsets ein Surroundeindruck entsteht und Gegnerortung ermöglicht wird. Viele moderne Spiele haben eine solche Simulation bereits integriert, so dass die Soundkarte nicht explizit über ein solches Feature verfügen muss. Bei Headsets mit USB ist bei so gut wie allen Modellen eine eben solche Software-Simulation im Soundchip integriert. Echte Surroundheadsets, die wirklich - vereinfach gesagt - mehrere kleine in der Hörmuschel eingebaute Lautsprecher für den Surroundsound nutzen, sind so gut wie ausgestorben. Im Falle eines analogen Anschlusses wären hier vier Stecker nötig (drei mit je zwei Stereokanälen für den 5+1-Sound sowie einer für das Mikrofon).

    Offene und geschlossene Bauweise

          

    Bei Headsets und Kopfhörern unterscheidet man zwei wesentliche Bauweisen: offen und geschlossen. Mit der Optik hat dies wenig zu tun. Vielmehr ist es so, dass ihr bei einem geschlossenen Modell von der Außenwelt sehr stark abgeschnitten seid, und auch Außenstehende bekommen wenig vom Sound mit, den ihr gerade mit aufgesetztem Headset hört.

    Das Roccat Kave XTD ist ein geschlossenes HeadsetDas Roccat Kave XTD ist ein geschlossenes HeadsetQuelle: RoccatBei offenen Modellen hingegen können Geräusche von außen immer noch recht gut zu euch durchdringen, und das, was ihr beispielsweise vom Gamessound hört, kann auch von eurer Außenwelt teilweise mitgehört werden. In der Regel sind offene Kopfhörer etwas leichter, und da nicht jeder so sehr abgeschottet sein will, dass er beispielsweise sein Telefon nicht mehr wahrnehmen kann, sind offene Varianten durchaus beliebt. Mit geschlossenen Modellen könnt ihr dafür besser und ohne gegebenenfalls störende äußere Einflüsse im Spiel versinken. Mit halboffenen Varianten findet ihr zudem eine Zwischenlösung, auch wenn hier das Angebot eher klein ist. Ohnehin nutzen die weitaus meisten Ohren bedeckenden Headsets die geschlossene Bauweise, bei reinen Kopfhörern gibt es mehr Auswahl, wenn es um offene und halboffene Modelle geht. Die Größe der eigentlichen Ohrmuscheln spielt übrigens nur eine Nebenrolle bei der Frage, ob es sich um offene oder geschlossene Headsets handelt.

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