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  • Geforce Experience vs. AMD Raptr - Grafikkarten-Software im Vergleich

    Geforce Experience vs. AMD Raptr - Nvidia und AMD bieten Software zu ihren Grafikkarten an, die Video- und Streaming- Tools sowie andere Werkzeuge beinhaltet. Dazu kommt eine Ein-Klick-Optimierung, die wir für euch genauer unter die Lupe nehmen. Anhand von drei unterschiedliche Hardware-Systemen testen wir die Software an den Spielen The Witcher 3 und Project Cars.

    Gehört ihr auch zu den Menschen, die mit einem neu erstandenen Spiel sofort loslegen wollen, ohne sich erst durch unzählige Optionen im Grafikmenü zu quälen? Möchten ihr auch möglichst unkompliziert Videomaterial für Let's Plays aufzeichnen und stets benachrichtigt werden, wenn für eure Grafikkarte ein neuer Treiber erscheint? Sowohl AMD als auch Nvidia bieten dafür praktische Oberflächen an, die euch all diese Möglichkeiten bieten. Nvidia nutzt dazu das eigens entwickelte Tool Geforce Experience, AMD setzt auf die Zusammenarbeit mit Raptr. Letztere boten bereits die gleichnamige Plattform mit Social-Media-Einschlag an, von der Partnerschaft erhofften sich beide Firmen Vorteile. AMD griff so auf eine bereits etablierte Plattform mit einer Community zurück. Raptr dagegen profitiert vom Know-how des Grafikspezialisten. In diesem Special vergleichen wir die Grafikkarten-Software anhand der Spiele The Witcher 3 und Project Cars miteinander.

    Auf den ersten Blick nur kleine Unterschiede

          

    Vergleicht man die Plattformen direkt, fallen beim ersten Blick nur verhältnismäßig kleine Unterschiede auf. Beide Tools lassen sich über den Grafikkartentreiber installieren, beim ersten Start scannen sowohl Geforce Experience als auch Raptr beziehungsweise Gaming Evolved App die verbaute Hardware nach neuen und installierten Treibern. Beide Plattformen weisen auf Spiele hin, die nicht für das eigene System optimiert sind. Nachdem Raptr mit unserer Full-HD-Konfiguration für Project Cars geschlampt hat, passen die Settings für unser High-End-System in WQHD gut. Nachdem Raptr mit unserer Full-HD-Konfiguration für Project Cars geschlampt hat, passen die Settings für unser High-End-System in WQHD gut. Quelle: PC Games Letzteres auch dann, wenn ihr eure Einstellungen selbst vorgenommen habt und mit viel Aufwand nach der besten Balance zwischen möglichst guter Bildqualität und hohen Frameraten gefahndet habt, das entsprechende Tool jedoch anderer Meinung ist. Falls ihr zu denjenigen gehört, die ihre Spiele- Einstellungen regelmäßig selbst optimieren, dürftet ihr wohl kein großes Interesse an der One-Click-Optimierung der beiden Tools haben. In diesem Fall könnt ihr das Feature natürlich ignorieren – beide Oberflächen bieten auch dafür eine Option. Für alle anderen werfen wir nun einen genaueren Blick auf diese praktischen Werkzeuge und vergleichen diese auf den folgenden Seiten dieses Artikels miteinander.

    Nutzt auf jeden Fall das Inhaltsverzeichnis um zu den Benchmarks und den Systemen zu gelangen. Beide Plattformen unterstützen auch eine, durch die jeweiligen GPU beschleunigte, Videoaufzeichnung. Diese ist im Falle von Nvidia deutlich besser. Sie lässt beispielsweise maximal 3.840 x 2.160 Pixel, 60 Fps und 130 Mbps zu. Bei Raptr seid ihr dagegen aktuell auf 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 60 Fps und 50 Mbps beschränkt. Dafür legt Raptr einen starken Fokus auf die Community. Die hilft bei der One-Click-Optimierung, ist in Foren und der Videoplattform Play:tv aktiv und bietet ein Bonuspunktesystem an. Beide Gaming-Oberflächen haben ihren Nutzen. Besonders das Tool von Nvidia funktioniert gut, Raptr und AMD sollten noch an der One-Click-Optimierung und den Videofunktionen arbeiten, um aufzuschließen. Dafür bietet Raptr Interessierten einen Community-Zugriff und ein nettes, wenn auch zeitaufwendiges, Belohnungssystem.

    One-Click-Optimierung beim Mid-Range-System in Full-HD

          

    Um nicht nur ein einzelnes Szenario zu testen, haben wir uns entschieden, zwei Testsysteme zu nutzen: Wir beginnen mit einem AMD Phenom II X6 @ 3,3 GHz mit 8 Gigabyte Speicher. Dazu nutzen wir eine Gigabyte GTX 770 Windforce/2G und eine HIS R9 280X IceQ X²/3G sowie einen 1080p-Bildschirm. Mit diesem System haben wir ein flottes, allerdings schon leicht betagtes Mittelklasse-System, welches von der Leistung aber auch modernere Konfigurationen emulieren kann. Bei den Spielen haben wir auf zwei grundverschiedene Genres gesetzt, das schicke Rennspiel Project Cars sowie das Rollenspielmeisterwerk The Witcher 3: Wild Hunt. Beide Titel bieten im Grafikmenü eine Fülle von Einstellungen und sind in maximalen Details sehr anspruchsvoll. Hier müssen die Ein-Klick-Optimierungen also zeigen, was sie können.
    Benchmarks: One-Click-Optimization - Mid-Range-System, Full-HD Benchmarks: One-Click-Optimization - Mid-Range-System, Full-HD Quelle: PC Games

    Mid-Range, Full-HD - Geforce Experience

          

    Setzen wir die Qualität in Raptr auf 'ausgewogen', wechselt die Kantenglättung bei Project Cars auf DS2M. Das resultiert nicht nur in mieser Performance, es treten auch Grafikfehler auf. Setzen wir die Qualität in Raptr auf "ausgewogen", wechselt die Kantenglättung bei Project Cars auf DS2M. Das resultiert nicht nur in mieser Performance, es treten auch Grafikfehler auf. Quelle: PC Games Die Bildraten in Project Cars liegen mit Geforce-Grafikchips tendenziell höher als bei vergleichbaren Radeon-Grafikkarten. Nvidias One-Click-Optimierung muss also für die gleichen Bildraten weniger drastisch Details reduzieren. Die GTX 770 ist allerdings für flüssige Frameraten um 60 Bilder pro Sekunde zu schwach, ganz ohne Eingriffe läuft Project Cars also auch mit dieser Grafikkarte nicht flüssig. Die Einstellungen der Geforce Experience für unser Mittelklasse- System passen sehr gut, gegenüber unseren Benchmark-Settings fallen die optischen Unterschiede kaum auf, die Performance ist allerdings merklich besser – top! Ebenfalls passend ist die One-Click-Optimierung für The Witcher 3: Wild Hunt. Auch der mit 2 Gigabyte etwas knapp bemessene Videospeicher der GTX 770 wird mit einem Herabsetzen der Texturstufe berücksichtigt, die Bildraten fallen angenehm aus.

    Mid-Range, Full-HD - Raptr

          

    Ganz anders sieht das Bild bei der Optimierung von Project Cars durch die Raptr-Anwendung aus: Empfohlen werden uns Ultra-Details mitsamt DS6X-Downsampling. Mit diesen Settings ist unsere Radeon R9 280X jedoch völlig überfordert. Probehalber wechselten wir auf die Stufe "ausgewogen", was die Kantenglättung auf DS2M reduzierte. Dieser Filter verursacht allerdings Grafikfehler, die Bildraten liegen zudem nur unwesentlich höher – schlecht! Und dies ist leider kein Einzelfall, auch in einigen anderen Spielen sind die Einstellungen unpassend, etwa in Far Cry 4. In The Witcher 3: Wild Hunt funktioniert die One-Click-Optimierung dagegen sehr gut: Die Optik stimmt, die Bildraten sind erfreulich flüssig und mit HBAO+ nutzt Raptr sogar einen Gameworks-Effekt. Im Gegenzug wurden die Schatten und die Grasdarstellung reduziert, zwei besonders leistungsfressende Effekte.


    Auswirkungen auf die Einstellungen - Mid-Range, Full HD Auswirkungen auf die Einstellungen - Mid-Range, Full HD Quelle: PC Games

    02:31
    Project Cars: Video-Grafikvergleich - PC vs. Xbox One vs. PS4
    Spielecover zu Project CARS
    Project CARS
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Geforce Experience vs. AMD Raptr - Grafikkarten-Software im Vergleich
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http://www.pcgames.de/Hardware-Thema-130320/Specials/Geforce-Experience-vs-AMD-Raptr-Grafikkarten-Software-im-Vergleich-1166402/
02.08.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/07/Detailshot_01_02_Raptr_ProjectCars-pc-games_b2teaser_169.jpg
geforce,the witcher 3,project cars,amd
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