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  • Fit für Doom & Co: Gamer-PCs und Aufrüstungstipps für die Frühlingskracher
    Quelle: Gigabyte

    Gamer-PC-Zusammenstellungen und Aufrüstungstipps für die kommenden Gaming-Frühlingskracher

    Solide Spiele-PCs sind ab etwa 500 Euro umsetzbar - wir haben einige Tipps zum PC-Zusammenstellen sowie acht passende Konfigurationen von 500 bis 1700 Euro für euch zusammengestellt, die natürlich auch als Vorlage für eine Aufrüstung taugen.

    PC-Zusammenstellungen und Aufrüsttipps

          

    Die nächsten Monate werden spannend für PC-Spieler. Doom, Overwatch, Homefront: The Revolution, Mirror's Edge Catalyst und weitere Spiele erscheinen in den kommenden Wochen und Monaten - und der eine oder andere denkt vielleicht über ein Upgrade für den Spielerechner oder den Neukauf eines geeigneten Systems nach. Wir wollen einige Empfehlungen liefern. Wir haben insgesamt acht Gaming-PCs für euch zusammengestellt, davon jeweils zwei aus einer ähnlichen Preisklasse - wir werden also von der Einsteigerklasse über die Mittel- und Oberklasse bis hin zu HighEnd-PCs die ganze Palette bedienen. Die PCs dienen natürlich auch dazu, euch bei einer möglichen Aufrüstung eures bereits vorhandenen PCs zu inspirieren.

    10:42
    Spiele: Monatsvorschau Mai 2016 auf PC - mit Doom, Overwatch, Homefront: The Revolution, Battleborn und mehr

    Vor allem die gleich folgenden Tipps zur PC-Zusammenstellung können auch bei Aufrüstungsplänen hilfreich sein. Hierbei werden wir auf die richtige Wahl von CPU, Grafikkarte, Mainboard, Arbeitsspeicher, Netzteil und Gehäuse sowie auf sonstige Komponenten (Festplatte, SSD und mehr) eingehen. Zum Thema CPUs hatten wir im April eine Kauf- und Marktübersicht, ebenso zum Thema Mainboards - in den beiden Artikeln findet ihr also noch weitere Alternativen. Beachtet dabei aber, dass sich bei manchen Produkten inzwischen die Preise ein wenig geändert haben könnten.

    CPU und Grafikkarte

          

    Wichtig für die Spieleleistung ist die Kombination aus Grafikkarte und CPU. Letztere ist wichtig für die Basis, muss aber nicht exorbitant teuer sein - ein AMD-Achtkerner für etwa 150 Euro reicht derzeit auch für hohe Detailstufen völlig aus, mit einem Intel Core i5 für 170 Euro seid ihr moderner und noch schneller unterwegs.

    MSI R9 390 Gaming 8GMSI R9 390 Gaming 8GQuelle: MSISobald die CPU stark genug ist, hängt es nur noch von der Grafikkarte ab, mit welchen Detailstufen ihr ein Game genießen könnt. Wer beim Budget ins Schwitzen kommt, der sollte lieber eine halbwegs gute CPU mit einer Einsteiger-Grafikkarte verbinden anstatt für eine bessere Grafikkarte bei der CPU zu sparen. Zwar habt ihr dann bei Anschaffung etwas weniger Spieleleistung, als wenn ihr eine Einsteiger-CPU mit einer starken Grafikkarte verbindet. Aber da eine CPU deutlich umständlicher zu wechseln ist als eine Grafikkarte und sich ein CPU-Upgrade nach ein oder zwei Jahren, wenn die Einsteiger-CPU zu schwächeln beginnt, vielleicht weniger rechnet, ist es besser, mit einer guten CPU eine Basis für vier Jahre und mehr zu bilden und dafür etwas früher die Grafikkarte aufzurüsten. Mit einer guten CPU ab 150 Euro könnt ihr mit eurem PC auch noch in vier, vielleicht sogar fünf oder sechs Jahren auf hohen Details spielen - Hauptsache die Grafikkarte ist stark genug. Für Einsteiger geht es bei Grafikkarten ab etwa 110 Euro los (GTX 750 Ti), mehr als 350 Euro auszugeben lohnt sich wiederum nur für Gamer mit besonderen Ansprüchen, denn die Nvidia GTX 970 und AMD R9 390 bieten für 300 bis 350 Euro ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Übrigens: vermutlich im Juni werden einige neue Grafikkarten auf den Markt kommen. Da aber bei den letzten Generationswechseln das Preis-Leistungsverhältnis durch den Release neuer Grafikkarten so gut wie nie nennenswert verändert wurde, ist es eher unwahrscheinlich, dass eine Grafikkarte für beispielsweise 350 Euro in vier Wochen nur noch 250 Euro kostet - oder dass ein neues Modell für 350 Euro eindeutig besser ist als ein aktuelles 350 Euro-Modell.

    AMD FX-8350AMD FX-8350Quelle: PC Games HardwareFür den Prozessor gilt wie schon oben angedeutet, dass auch CPUs für 150 bis 170 Euro eine sehr gute Basis für einen Gamer-PC sind - mehr als etwa 350 Euro müsst ihr auf keinen Fall ausgeben: derzeit ist in Spielen ein Core i7-6700 oder selbst ein Core i7-6700k (350 Euro) nicht viel schneller als ein Core i5-4460, der nur 170 Euro kostet. Ein Core i7 kann dafür aber acht Threads verwalten (Core i5: vier Threads) und somit wie eine Achtkern-CPU arbeiten - dies könnte für die Zukunft ein Vorteil sein, da moderne Spielekonsolen auch mit Achtkern-CPUs arbeiten und daher künftige PC-Spiele, die ja im Kern auf der Konsolenversion basieren, mehr und mehr darauf hin optimiert werden könnten. Aus diesem Grunde kann es auch passieren, dass ein AMD-Achtkerner eventuell doch noch an die Spieleleistung eines Intel Core i5 herankommt. Für unsere PC-Konfigurationen werden wir mehrere CPUs verwenden und jeweils auch begründen, warum wir welche CPU für das jeweilige Budget empfehlen. Übrigens: wer bei Intel übertakten will, muss zu einer CPU mit einem K, C oder X im Modellnamen greifen wie dem Core i7-6700K. Auch ein geeignetes Mainboard ist nötig - mehr dazu im nächsten Abschnitt.

    Mainboard

          

    Bei der Wahl des Mainboards gibt es vier wichtige Punkte zu beachten: Sockel, Steckplätze, Format und Übertaktbarkeit. Der Sockel eines Mainboards gibt vor, welche CPUs - allein schon rein mechanisch - überhaupt verwendet werden können. Wer also zu einer Sockel 1151-CPU greift, muss auch ein Sockel 1151-Mainboard nehmen, bei einem AMD AM3+ Prozessor ein Mainboard mit Sockel AM3+. Vorsicht gilt bei den in den letzten Jahren recht beliebten Xeon-CPUs, die als Serverprozessoren vermarktet werden, aber im Grunde genommen nur leicht abgewandelte Core i5 oder Core i7-CPUs zu einem teils deutlich attraktiverem Preis sind.

    ASRock Z170A Extreme6ASRock Z170A Extreme6Quelle: ASRockDenn beim Sockel 1151 muss hier - im Gegensatz zu den beliebten Mainstreamsockeln 1155 und 1150 - ein speziell für Xeon geeignetes Server-Mainboard her, welches mehr kostet als ein solides Core i5/i7-Mainboard. Der Preisvorteil der Xeon-CPUs geht beim Sockel 1151 daher meist verloren. Punkt zwei bei der Mainboardwahl sind die Steckplätze: so gut wie alle Modelle für Intel-CPUs verfügen über einen PCie3.0 x16-Slot für moderne Grafikkarten. Manche vor allem sehr günstige Mainboards haben aber nur einen 2.0-Slot - achtet beim Kauf darauf! Bei AMDs Sockel AM3+ gibt es übrigens, da die CPUs den Standard 3.0 nicht beherrschen, ohnehin nur PCIe2.0-Slots. Falls ihr vorhabt noch weitere Steckkarten einzubauen, zum Beispiel eine Soundkarte, dann achtet darauf, dass das Mainboard eurer Wahl genügend passende und vor allem auch trotz eingebauter Grafikkarte freiliegende Steckplätze bietet. Beim Arbeitsspeicher bieten einige µATX-Mainboards nur zwei Slots statt der üblichen vier - auch hier gilt es also aufzupassen, falls man später mehr RAM-Riegel einbauen will. Ansonsten spielt es aber für die Leistung keine Rolle, ob ihr ein Mainboard im am meisten verbreiteten ATX- oder im kleineren µATX-Format nehmt. Die kleineren Mainboards passen auch in Gehäuse mit dem ATX-Standard - umgekehrt aber funktioniert es freilich nicht. Mini-ITX-Modelle sind ausschließlich dann sinnvoll, wenn ihr bewusst eines der sehr kompakten Mini-ITX-Gehäuse wählt.

    Der letzte Punkt, der zu beachten ist: Bei Intel ist zum Übertakten ein Mainboard mit einem Z-Chipsatz nötig. Dies ist bei fast allen Mainboards bereits an den Modellnamen zu erkennen, die die Chipsatznamen Z87 oder Z97 (Sockel 1151) oder Z170 (Sockel 1151) enthalten. Ein Sonderfall ist der Sockel 2011-3: es gibt hier nur den Chipsatz X99, der stets zum Übertakten geeignet ist - auch alle drei für den Sockel 2011-3 erhältlichen Core i7-CPUs sind übertaktbar.

    Arbeitsspeicher

          

    Zum RAM, also dem Arbeitsspeicher, gibt es nicht viel zu sagen. Für AMD oder Intels Sockel 1150 nehmt ihr am besten DDR3-1600-RAM. Beim Intel Sockel 1151 nehmt ihr DDR4-2133-RAM, wenn ihr nicht übertakten möchtet. In beiden Fällen greift ihr am besten zu 16 Gigabyte in Form von zwei Riegeln - Kostenpunkt: etwa 60 Euro. Zum Übertakten oder auch ohne Übertaktung bei einem Mainboard mit dem Z170-Chipsatz macht es durchaus Sinn, 20 bis 25 Euro mehr auszugeben für Riegel mit einem Takt von 2800 oder 3000 Megahertz.

    DDR4-RAM von Kingston, in weiß als PCGH-EditionDDR4-RAM von Kingston, in weiß als PCGH-EditionQuelle: PC Games HardwareAchtung: einige wenige Sockel 1151-Mainboards nutzen DDR3-RAM - wir empfehlen aber hier eindeutig, ein Mainboard mit DDR4-RAM-Slots zu nehmen, selbst wenn ihr DDR3-Riegel von einem alten PC übernehmen könnt.

    Netzteil und Gehäuse

          

    Egal ob Einsteiger-System oder High-End-Kiste: Mit einem Netzteil, das eine Nennleistung von 500 bis 600 Watt hat und über zwei PCIe-Stecker verfügt, seid ihr stets auf der sicheren Seite und auch für künftige Aufrüstungen gut gewappnet. Es sollte lediglich kein Blender-Modell sein, das für nur 30 Euro angeblich 700 Watt bietet und in Wahrheit nur 450 Watt als stabile Dauerlast schafft bei gleichzeitig zweifelhafter Qualität der Schutzschaltungen. Auch bei kleinen Budgets raten wir daher dazu, nicht unter 45 bis 50 Euro auszugeben. Je mehr man investiert, desto besser sind die Bauteile, Effizienzwerte und Schutzschaltungen in der Regel. Modulare Netzteile kosten ebenfalls 10 bis 20 Euro Aufpreis - durch die abnehmbaren Kabel ist es leichter, im Gehäuse für Ordnung und Luft zu sorgen. Was ein passendes Gehäuse angeht: Neben der Optik, die ihr individuell bewerten müsst, solltet ihr darauf achten, dass genug Platz auch für längere Grafikkarten und höhere CPU-Kühler bleibt. Auch mindestens zwei USB-Ports sind heutzutage üblich. Ab 30 bis 40 Euro geht es los, mehr als 90 bis 100 Euro auszugeben lohnt sich aber nur in sehr wenigen Fällen, zum Beispiel für ausgewachsene Wasserkühlungen.

    Samsung Evo 850 SSDSamsung Evo 850 SSDQuelle: SamsungAchtet auch auf die Anzahl und die Qualität mitgelieferter Lüfter: manch ein Gehäuse ist nicht besser als ein 10 bis 20 Euro günstigeres Modell und kostet nur deswegen mehr, weil zwei große Lüfter mit im Lieferumfang enthalten sind. Üblich sind ab etwa 50 Euro Gehäusepreis zwei mitgelieferte Lüfter, die auch völlig ausreichen, um moderne Hardware in einem aktuellen Gehäuse mit Luft zu versorgen und warme Luft abzuführen.

    Sonstiges

          

    Als Spieler wird man mit hoher Sicherheit eine Festplatte mit 1000 oder 2000 Gigabyte benötigen - für 50 beziehungsweise 70 Euro sind passende SATA3-Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute zu haben. Aber auch eine SSD sollte heutzutage in jeden modernen PC gehören - 120 Gigabyte Speicherplatz sind bereits für 40 Euro zu haben und reichen völlig aus, um Windows und alle alltäglichen Programme, Treiber und so weiter zu beherbergen. Lediglich wer am Ende nur wegen der Kosten einer SSD bei der Grafikkarte oder CPU klare Abstriche machen müsste, sollte zunächst ohne SSD auskommen. DVD-Laufwerke werden heutzutage immer weniger benötigt - wer trotzdem ein solches optisches Laufwerk nutzen will, wird schon unter 15 Euro fündig, wenn es um einen DVD-Brenner mit SATA-Anschluss geht. Thema CPU-Kühler: wer nicht übertakten will, kann den bei der CPU mitgelieferten Kühler nehmen. Leise auch bei Last wird es aber bereits mit Kühlern für 15 bis 20 Euro - Übertakter investieren ab 35 Euro aufwärts. Einige Kühler als Vorschläge für mehrere Preisklassen findet ihr natürlich bei unseren PC-Konfigurationen.

    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Scholdarr Erfahrener Benutzer
        Zitat von Bonkic
        eigentlich nicht.
        für eine fast 2 jahre alte karte ist das deutlich zu teuer meiner meinung nach.
        Naja, warten wir mal ab, was die Karte noch kosten wird, wenn die 1070 raus ist. Derzeit würde ich eh nicht aufrüsten sondern abwarten, wie sich der Markt durch die neue GPU…
      • Von Bonkic Erfahrener Benutzer
        Zitat von PCG
        denn die Nvidia GTX 970 (...) bieten für 300 bis 350 Euro ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
        eigentlich nicht.
        für eine fast 2 jahre alte karte ist das deutlich zu teuer meiner meinung nach.
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1194382
Hardware
Gamer-PC-Zusammenstellungen und Aufrüstungstipps für die kommenden Gaming-Frühlingskracher
Solide Spiele-PCs sind ab etwa 500 Euro umsetzbar - wir haben einige Tipps zum PC-Zusammenstellen sowie acht passende Konfigurationen von 500 bis 1700 Euro für euch zusammengestellt, die natürlich auch als Vorlage für eine Aufrüstung taugen.
http://www.pcgames.de/Hardware-Thema-130320/Specials/Gamer-PC-Zusammenstellungen-und-Aufruestungstipps-fuer-die-kommenden-Gaming-Fruehlingskracher-1194382/
08.05.2016
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