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  • Frühjahrsputz für den PC - so wird eure Hardware wieder sauber

    Im Laufe der Zeit sammelt sich in einem PC oft eine Menge Staub an, was sogar zu Überhitzung der Bauteile führen kann. Wir zeigen euch, wie ihr euren PC richtig reinigt und leichter sauber haltet, was auch einen leiseren Betrieb ermöglichen kann.

    Staub im Inneren eines PCs ist nicht nur für Casemodder ärgerlich, die einen PC mit Sichtfenster haben. Denn zu viel Staub kann auch für mehr Wärme im PC sorgen, so dass die Lüfter mehr zu tun haben und gar die Kühlung gefährdet sein kann. Wir geben euch Tipps, wie ihr euren PC mit einem Frühjahrsputz wieder sauber macht und es schafft, den Staub künftig draußen zu halten.

    Hilfsmittel und Vorbereitung

          

    Gleich zu Beginn stellen wir euch alle Hilfsmittel vor, die in unserem Special verwendet werden und die nötig oder hilfreich zum Reinigen eines PCs sind. Was ihr wann und wie verwendet, erfahrt ihr dann in den folgenden Abschnitten. Und ihr erfahrt zudem, wovon ihr lieber die Finger lassen solltet. Einen Staubsauger könnt ihr verwenden, solange er über einen passenden, kleinen und nicht harten Aufsatz verfügt. Als Tücher bieten sich Küchenpapier oder auch Microfasertücher an.

    Staub zu Staub: Grafikkarte (Vordergrund), CPU-Kühler (Mitte) und Hecklüfter (links oben) Staub zu Staub: Grafikkarte (Vordergrund), CPU-Kühler (Mitte) und Hecklüfter (links oben) Quelle: Antonio Funes Für feinere Arbeiten sind Pinsel, Wattestäbchen und auch Zahnstocher hilfreich, auch Druckluft ist ein guter Helfer. Als Reinigungsmittel sollte nichts aggressives zum Einsatz kommen, am besten verzichtet ihr komplett auf Reinigungsmittel und putzt den PC trocken oder mit leicht angefeuchteten Hilfsmitteln, wobei destilliertes Wasser empfehlenswert ist. Was ihr auf keinen Fall verwenden solltet sind statisch Aufgeladene Tücher, wie sie als Staubfänger gerne vermarktet werden. Ebenso solltet ihr vor den Reinigungsarbeiten den PC komplett vom Strom nehmen und auch Monitor und USB-Geräte abstecken. Spätestens für Arbeiten im Inneren solltet ihr euch entladen, was beispielsweise durch einen Griff an einen blanken Wasserhahn geschieht.

    Grundreinigung

          

    Das Gehäuse und auch innere Gehäusebereiche wie Streben oder Festplatten-Schächte, die keine Elektronik betreffen, könnt ihr mit einem trockenen oder auch leicht angefeuchteten Tuch oder Lappen reinigen und dabei - sofern auch wirklich Schmutz und nicht nur Staub vorhanden ist, auch etwas Reinigungsmittel verwenden. Zu solchen Bauteilen gehören auch die Gehäuse von Netzteil, Festplatte oder SSD - nur da, wo Platinen oder Anschlüsse vorhanden sind, sollte kein Wasser und erst Recht kein Reinigungsmittel verwendet werden.

    Dient die Gehausefront auch als Lufteinlass, setzt sich natürlich auch Staub an den Gittern ab Dient die Gehausefront auch als Lufteinlass, setzt sich natürlich auch Staub an den Gittern ab Quelle: Antonio Funes Ohnehin empfehlen wir maximal ein bis zwei Tropfen Spülmittel aufgelöst in ein oder zwei Liter Wasser. In den meisten Fällen reicht pures Wasser aus, da es sich ja meistens um dunkle Bauteile handelt. Das Putztuch wird dann nur ganz kurz mit dem Wasser in Kontakt gebracht. Bei der Reinigung des Gehäuse-Obermaterials solltet ihr auf eventuelle Hinweise des Herstellers achten. Mit destilliertem Wasser seid ihr auch auf der sicheren Seite, was eventuelle Rückstände angeht, die nach dem Trocknen zurückbleiben könnten. Die im Inneren des PCs liegenden elektronischen Bauteile, also vor allem Mainboard und Grafikkarte, müssen deutlich vorsichtiger gereinigt werden. Erstens dürft ihr natürlich nicht zu viel Druck ausüben, um mechanische Schäden zu vermeiden. Zweitens solltet ihr am besten für diese Teile kein Wasser benutzen. Wenn ihr es doch vorhabt, weil der Staub dann besser am Putztuch haftet, benutzt unbedingt nur destilliertes Wasser. Noch besser ist es aber, wenn ihr Druckluft oder auch Pinsel benutzt und den Staub Stück für Stück quasi aus dem Gehäuse herauskehrt. Zumindest könnt ihr den Staub auf den Gehäuseboden bringen, wo ihr ihn in jedem Falle auch mit einem feuchten Tuch gut aufnehmen könnt. Häufig reicht es aber auch aus, ein trockenes Microfasertuch zu nutzen - achtet aber darauf, dass ihr mit der feinen Struktur des Tuches sehr leicht an Lötstellen und ähnlichem hängenbleiben könnt. Um schon zu Beginn den gröbsten Staub im Inneren zu entfernen, könnt ihr durchaus auch einen Staubsauger nutzen - allerdings sollte hier ein nicht zu harter Aufsatz verwendet und auch die Saugleistung nicht zu hoch gewählt werden. Auch zum Entfernen des per Pinsels auf den Boden gefegten Staub kann ein Staubsauger hilfreich sein. Da man aber auch mit einem relativ kleinen Aufsatz nur schwer in Schächte oder Einsparungen hineingelangt, sind Duckluft oder Pinsel für eine gute Reinigung des PCs in jedem Falle anzuraten. Reinigungsalkohol wäre für einige Bauteile eine Option, wenn die Verschmutzung größer sein soll - allerdings lohnt sich die Anschaffung kaum. Lediglich für starken Schmutz oder auch Wärmepaste-Reste, die ihr auf eine andere Art und Wiese nicht entfernen könnt, solltet ihr ein wenig Reinigungsalkohol nutzen.

    Lüfter reinigen

          

    Auch an den Lüftern sammelt sich gerne eine Menge Staub. Um diese richtig zu reinigen, ist ein Ausbau unerlässlich. Steckt also das Stromkabel ab und löst die Schrauben in den vier Ecken des Lüfterrahmens - je nach Befestigung sind die Schrauben auch außen durch das PC-Gehäuse hineingedreht. Manche Lüfter verfügen dabei auch über Steckfixierungen an Stelle von Schrauben, CPU-Lüfter sind oft mit Klammern oder Gummis fixiert. Merkt euch auch, wie genau der Lüfter ausgerichtet war, denn wenn ihr ihn später verkehrt herum einbaut, bläst er die Luft nicht mehr in die gleiche Richtung wie zuvor. Bei vielen Lüftern ist am Rahmen ein Pfeil eingraviert, der die Luftstromrichtung anzeigt.

    Ein Grafikkarten-Lüfter komplett verstaubt (links) und schon deutlich vom Staub befreit (rechts) Ein Grafikkarten-Lüfter komplett verstaubt (links) und schon deutlich vom Staub befreit (rechts) Quelle: Antonio Funes Aber auch an dem Aufkleber in der Mitte der Lüfters (auf der Drehachse) kann man oft sehen, wohin der Lüfter bläst: oft ist nur auf einer der beiden Seiten ein Aufkleber vorhanden. Zeigte der Aufkleber vor dem Ausbau ins Gehäuseinnere, dann baut ihr den Lüfter später natürlich erneut mit dem Aufkleber nach innen zeigend ein. Die Reinigung des Lüfters ist vom Prinzip her simpel: am besten entfernt ihr mit einem Pinsel schon mal so viel Staub wie möglich. Ein Tipp dazu: stellt euch am besten eine zur Hälfte mit Wasser gefüllte, größere Schüssel auf den Tisch und haltet den Lüfter beim Reinigen relativ nah über die Wasseroberfläche, damit der rausgepinselte Staub nicht auf den Tisch fällt oder durch die Luft wirbelt. Nachdem das meiste des Staubs entfernt ist, klebt häufig weiterhin Staub den Rotorblättern - hier bietet es sich an, ein Stück feuchtes Küchenpapier oder Tuch zu verwenden. Haltet den Lüfter mit der einen Hand fest, ein oder zwei Finger sorgen von unten dafür, dass die Rotorblätter sich nicht bewegen. Dann reinigt ihr die Rotorblätter nach und nach, dreht bei Bedarf mit dem unteren Finger ein wenig weiter, damit ihr an Stellen herankommt, an denen Rahmenbauteile ansonsten im Weg wären, Wenn ihr fertig seid, dreht ihr den Lüfter um und reinigt die gegenüberliegenden Seiten der Rotorblätter auf die gleiche Art und Weise. Achtung: verwendet keinen Staubsauger, um eingebaute Lüfter vermeintlich leichter zu reinigen, da die Lager der Lüfter dabei Schaden nehmen könnten! Druckluft hingegen könnt ihr auch beim Reinigen des Lüfters verwenden, wenn es euch sinnvoll erscheint, aber auch dabei solltet ihr die Lüfterblätter lieber festhalten.

    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Elektrostuhl Erfahrener Benutzer
        Ich habe mir vor vielen Jahren eine Nackenschelle eingefangen, weil ich einen Server von seinem Staub befreien wollte. Da nahm man die Aussage "Never touch a running system" noch wörtlich.  
      • Von venom1981 Neuer Benutzer
        Hab ich vielleicht überlesen, aber ein alter weicher Pinsel wirkt Wunder zum Reiniger der Lüfter.

        Ich zerlege meinen Rechner einmal im Jahr oder 1,5 Jahre komplett, öffne sogar das Netzteil zum Ausblasen und Pinseln.
        Ist keine schöne Arbeit. Das jetzige Gehäuse hat immerhin Staubfilter.
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Frühjahrsputz für den PC - so wird eure Hardware wieder sauber
Im Laufe der Zeit sammelt sich in einem PC oft eine Menge Staub an, was sogar zu Überhitzung der Bauteile führen kann. Wir zeigen euch, wie ihr euren PC richtig reinigt und leichter sauber haltet, was auch einen leiseren Betrieb ermöglichen kann.
http://www.pcgames.de/Hardware-Thema-130320/Specials/Fruehjahrsputz-fuer-den-PC-Hardware-saeubern-1184948/
07.02.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/02/CPU-Kuehler-Lamellen_mit_viel_feinem_Staub_bedeckt-pc-games_b2teaser_169.jpg
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