Geforce GTX 590 im Test: Nvidias neuer Grafik-König? - Update mit Video
Geforce GTX 590 im Test: Schlägt Nvidia AMDs Flaggschiff Radeon HD 6990? (2)
Update: Nvidias Director of Technical Marketing Tom "Tap" Petersen zeigt die neue Dual-GPU-Karte Geforce GTX 590 höchstpersönlich. Unter anderem kommt Crysis 2 in einer Auflösung von 2560 x 1600 im Hardcore-Modus (Extrem) zum Einsatz. Anschließend sehen wir Cryteks neuen CryEngine 3-Shooter auf drei Monitoren, jeweils ruckelfrei.
Die Basis der Geforce GTX 590 bilden zwei GF110-Chips, welche Nvidia mit 608/1.215 MHz betreibt und damit weit unterhalb der 772/1.544 MHz einer Geforce GTX 580, auf der sie auch zum Einsatz kommen. Das 384 Bit breite Speicherinterface bleibt, der Takt des 2x 1.536 MiByte fassenden GDDR5-Speichers beläuft sich auf 1.707 MHz. Auf dem Papier ist die Geforce GTX 590 daher rechnerisch nur knapp 60 Prozent schneller als die Geforce GTX 580, die Bandbreite ist rund 70 Prozent darüber. Reicht das, um den Konkurrenten Radeon HD 6990 von AMD zu überflügeln?
Geforce GTX 590 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme und Temperatur
Bevor wir zu den Spiele-Benchmarks kommen, greifen wir die Punkte Lautheit, Leistungsaufnahme und Temperatur auf. Mit über 50 Watt im Leerlauf erweist sich die Geforce GTX 590 als wenig sparsam, die Radeon HD 6990 kann das besser - beide aber agieren mit rund 2,0 Sone nicht unbedingt leise. Unter Last zeigen sich die Fermi-Gene der Geforce GTX 590, sie knackt die 328 Watt der HD 6990 mit Leichtigkeit - im Tessmark zieht sie gar 444 Watt aus der Steckdose; die TDP aber liegt bei nur 365 Watt. Die HD 6990 toppt dies nur mit dem OC-BIOS, ansonsten bremst Powertune die Karte ein. Für eine Multi-GPU-Pixelschleuder ist die Geforce GTX 590 dafür "leise": Nur 3,7 bis 5,6 Sone messen wir - bei unter 90 Grad Celsius wohlgemerkt. Dennoch leidet der Dual-Fermi an hier und da an Stabilitätsproblemen: Unser Exemplar zeigte beim Betrieb mit Supersampling-AA in Call of Duty Modern Warfare 2 Bildfehler und die ein oder andere Karte ist bei Kollegen anderer Webseiten im Betrieb verschieden.
Geforce GTX 590 im Test: Benchmarks, Leistung und Fazit
Aufgrund geringer Taktraten muss die Geforce GTX 590 die Radeon HD 6990 (PCGH-Test) in den meisten Spielen in einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln ziehen lassen - darunter reichen selbst eine Geforce GTX 580 oder Radeon HD 6970 oft für Supersampling-AA und flüssige Bildraten. Was am Ende bleibt, ist ein sehr hoher Aufwand seitens Nvidia, um an Ende doch am Fps-Balken der Radeon HD 6990 zu scheitern. Je mehr Pixel und je höher die Qualität der Kantenglättung, desto weiter setzt sich die Radeon HD 6990 von der Geforce GTX 590 ab. Für ihre Leistung aber ist die Geforce GTX 590 überraschend leise, mit 3,7 Sone in Bad Company 2 liegt sie weit unter der Radeon HD 6970. Dafür leidet die Geforce unter bestimmten Voraussetzungen an Problemen, unser Exemplar zeigte trotz nur 86 Grad Celsius Bildfehler beim Betrieb mit Supersampling-AA in Call of Duty Modern Warfare 2. Gesetzt den Fall, Sie setzen die Geforce unter Wasser, sollte diese ein enorm hohes Übertaktungspotenzial bieten und die Radeon HD 6990 knacken - sofern denn Ihre Kühlung und Ihr Netzteil diese Beanspruchung überhaupt mitmachen und Sie bereit sind die UVP von 639 Euro für die Geforce GTX 590 zu bezahlen.
Benchmarks der Spiele Battlefield Bad Company 2 (DX11) und Call of Duty: Modern Warfare 2 (DX9) & SGSSAA finden Sie in der Bildergalerie unter dem neuen Video. Gehen Sie einfach auf die zweite Seite des Artikels für eine größere Ansicht. Den vollständigen Test der Geforce GTX 590 mit weiteren Benchmarks finden Sie bei PC Games Hardware.
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Aber eh drauf ge******, ich warte lieber auf die nächste Generation High End Karten anstatt mir so etwas anzutun.
Ich hoffe nur, dass in der Zukunft der Stromverbrauch all dieser Monster ein wenig zurückgeht!
Nicht nur wegen den kosten, sondern auch wegen den Netzteilen die man dafür benötigt.
Willkommen im Club. Ich verabscheue dieses Wort regelrecht.