Geforce GTX 550 Ti im Test: Ausreichend Leistung zum kleinen Preis
Geforce GTX 550 Ti im Test: Ausreichend Leistung zum kleinen Preis
Wie schon bei allen anderen Karten der 500er-Serie spricht Nvidia von überarbeiteten Transistoren in der GPU, der Grafikchip nennt sich daher GF116 statt GF106. Die technischen Eckdaten der GPU sind identisch zur Geforce GTS 450: Die 1,17 Millionen Transistoren teilen sich unter anderem auf einen GPC mit vier Shader-Multiprozessoren auf. Damit stehen insgesamt 192 ALUs und 32 TMUs bereit. Waren bei der GTS 450 nur zwei 64-Bit-Speichercontroller aktiv, sind es bei der GTX 550 Ti die volle Anzahl des GF116 - dies ergibt ein 192 Bit breites Speicherinterface und 24 statt 16 Rasterendstufen. Interessant: Nvidia hat dem GF116 eine Unterstützung für Speicher mit unterschiedlichen Größen verpasst, daher ist die Geforce GTX 550 Ti mit 1.024 MiByte GDDR5-RAM bestückt und nicht mit den eigentlich zu erwartenden 768 MiByte. Um die Geforce GTX 550 Ti abgesehen von dem breiteren Speicherinterface gegenüber der GTS 450 zu beschleunigen, hat Nvidia die Taktraten auf 900/1.800/2.052 statt 783/1.566/1.800 MHz angehoben. Damit stehen 15 Prozent mehr Rechenleistung und eine 71 Prozent höhere Speicherbandbreite zur Verfügung.
Die Kollegen von PC Games Hardware schreiben im Fazit: "Die Rohleistung ist für aktuelle Spiele in der von Nvidia propagierten Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixel vollkommen ausreichend, oft auch mit Kantenglättung und anisotroper Filterung - ältere Titel lassen sich gar mit Supersampling-AA verschönern. Einzig in "Hardware-Killern" wie Crysis, Metro 2033 oder Grand Theft Auto 4 müssen Sie hier und da Abstriche machen." Den kompletten Test der Geforce GTX 550 Ti mit Benchmarks und Leistungswerten finden Sie bei PC Games Hardware.
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