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  • Halo 5 Guardians angespielt - Abwechslungsreiche Missionen, doofe KI-Gefährten

    Bei all den Neuigkeiten rund um den umfangreichen Mehrspielerpart von Halo 5: Guardians gerät beinahe in Vergessenheit, dass der Sci-Fi-Shooter wie gehabt mit einer Kampagne daherkommt. In London konnten wir etwa zwei Stunden des Einzelspielermodus ausprobieren.

    So kennt man Halo 5 Guardians - Der Start der Spielsession versetzt uns in die grauen Gänge eines Raumschiffes. Gemeinsam mit seinem Spartan-2-Team soll der Master Chief die stillgelegte Forschungraumstation Argent Moon genauer unter die Lupe nehmen. Und er kommt im rechten Moment, denn die Allianz tummelt sich auf dem UNSC-Schiff und sorgt mit einem Aufgebot von Grunts, Schakalen und Huntern dafür, dass man sich als Halo-Veteran sofort heimisch fühlt.

    Steuerung und Gunplay entsprechen ebenfalls der Tradition, alles geht so geschmeidig von der Hand, wie man es von der Serie kennt und wofür man sie liebt, inklusive großzügiger Hilfe beim Aiming. Die Standardbewaffnung mit Granaten, Magnum und Gewehr wird rasch ausgetauscht gegen die überall herumliegenden oder von Gegnern erbeuteten Alternativen wie Raketenwerfer, Nadelgewehr (leider ohne Dual Wielding) und Karabiner. Später tauchen neben den seit Anfang der Serie mitmischenden Allianz-Feinden die im vierten Teil der Reihe eingeführten Prometheaner auf.

    Master Chief in Plauderlaune

    Der Master Chief ist in Halo 5: Guardians mit einem Fire Team unterwegs. Leider stellen sich die KI-Gefährten nicht immer clever an. Der Master Chief ist in Halo 5: Guardians mit einem Fire Team unterwegs. Leider stellen sich die KI-Gefährten nicht immer clever an. Quelle: 343 Industries Etwas ist dennoch anders: Der gute Master Chief plappert mehr als früher. Klar, denn dieses Mal wird er begleitet vom Fire Team Blue, bestehend aus den Spartans Kelly, Linda und Fred. Den Kumpels gibt man mit dem Steuerkreuz Befehle, allerdings nur sehr rudimentär. Die Team-Taktik beschränkt sich im Grunde auf "geht dort hin" und "bleibt stehen", außerdem kann man das Feuer auf einzelne Feinde konzentrieren oder den Befehl zum Aufheben ausgewählter Waffen geben. In den ersten beiden Stunden jedenfalls vergisst man ab und zu, dass man nicht alleine auf weiter Flur unterwegs ist und ballert sich wie üblich als Ein-Mann-Armee durch dunkle Raumschiffgänge.

    Sollte der Master Chief zu Boden gehen, dann hat man durch die Begleiter fast immer eine Chance zum Comeback. Die eilen nämlich zur Hilfe und versuchen, ihren Anführer zu heilen. Einen Offline-Koop-Part gibt es nicht mehr – Grund ist, dass man im Splitscreen nicht konstant 60 Frames bieten kann. Als Ersatz dienen soll der Warzone-Modus und der Online-Koop. Eine unglückliche Entscheidung, macht das gemeinsame Zocken auf dem Sofa doch seit jeher einen großen Teil des Reizes von Halo aus.

    KI in Halo 5 mit Schwächen

    Der Einstieg in Halo 5: Guardians ist gelungen. Die ersten Missionen bieten viel Abwechslung. Der Einstieg in Halo 5: Guardians ist gelungen. Die ersten Missionen bieten viel Abwechslung. Quelle: 343 Industries Feind- und Freund-KI hat Luft nach oben. Ab und zu hängt ein Begleiter hinter einer Säule fest, auch bei Gegnern lassen sich solche Wegfindungsprobleme beobachten. Wie es um die Fahrtauglichkeit von Kelly, Linda und Konsorten bestellt ist und ob es nach wie vor lebensgefährlich ist, einen KI-Kollegen an das Steuer eines Warthogs zu lassen, lässt sich noch nicht sagen. Bei einer Luftschlacht aber haben sich die Begleiter des Master Chief erfreulich kompetent angestellt. In einer riesigen Kuppel an Bord des stillgelegten Forschungsschiffs galt es, an Bord von Banshees Ventilatoren zu zerstören, um weiter ins Schiff vorzudringen.

    Singleplayer-Szenen aus Halo 5: Guardians
    04:33
    Halo 5: Guardians - Knapp fünf Minuten Kampagnen-Gameplay
    Spielecover zu Halo 5: Guardians
    Halo 5: Guardians

    Abwechslungsreiche Missionen

    Kills nicht nur durch Waffeneinsatz: In Halo 5 gibt es 'elegantere' Möglichkeiten, Gegner auszuschalten. Dazu zählt etwa der Ground Pound. Kills nicht nur durch Waffeneinsatz: In Halo 5 gibt es "elegantere" Möglichkeiten, Gegner auszuschalten. Dazu zählt etwa der Ground Pound. Quelle: 343 Industries Obwohl zwei Stunden keine lange Zeit sind, bietet Halo 5 in diesen ersten Missionen bereits viel Abwechslung, von den typischen Schussgefechten in Raumschiffgängen bis hin zu Vehikelabschnitten und Feuergefechten in riesigen Umgebungen unter freiem Himmel, bei denen unter anderem Geschütze und Wraiths das (Über-)Leben schwer machen. Auffällig ist die optische Distinktion zwischen der ersten Mission mit Fire Team Blue unter dem Kommando von Master Chief, das von kühlen Farben dominiert wird und den lebendigen, rot-orangenen Tönen des Planeten Sanghelios, auf dem man in die Panzerung von Locke schlüpft. Dieser ist mit seinem Einsatzteam dem Master Chief und seinen Kollegen auf den Fersen.

    Zu Gute kommen beiden Protagonisten in solchen weitläufigen Arealen das erweiterte Move-Set. An Vorsprüngen zieht man sich trotz schwerer Panzerung nun behände hoch. Und es gibt nun weitaus mehr Methoden, Gegner ohne Schusswaffeneinsatz unschädlich zu machen, etwa mit einem Ground Pound, bei dem man aus dem Sprung auf den Boden donnert. Mit einer Rammattacke aus dem Sprint heraus schlägt man nicht nur Feinde K.O., sondern durchbricht auch Hindernisse. Die Umgebung ist serientypisch, abgesehen von den den Ausnahmen, die man rammen muss, nicht zerstörbar, nicht einmal Kisten zersplittern.

    Grafik, die noch nicht begeistert

    Sind wir auf dem Planeten Sanghelios unterwegs, dominieren überwiegend rot-orangene Töne. Objekte in der Spielwelt sind bis auf wenige Ausnahmen nicht zerstörbar. Sind wir auf dem Planeten Sanghelios unterwegs, dominieren überwiegend rot-orangene Töne. Objekte in der Spielwelt sind bis auf wenige Ausnahmen nicht zerstörbar. Quelle: 343 Industries Spielerisch stellt der Auftakt von Halo 5 bereits jetzt zufrieden. Die technische Seite hingegen bedarf leichter Nachbesserungen. Zwar läuft Halo 5: Guardians tatsächlich die ganze Zeit flüssig mit 60 Frames, dafür merkt man an anderer Stelle gewisse Einschränkungen. Vor allem im Wüstenbereich tut sich das Spiel schwer mit aufploppenden Grasbüscheln, die dann auch noch durch geringe Pixelzahl eher unschön aussehen. Bei großen Arealen (und davon gibt es einige) erkennt man beim Hineinzoomen, dass bei Feinden in der Entfernung Animationsstufen übersprungen werden, was vor allem bei Grunts für den unfreiwillig komischen Puppentheater-Look sorgt.

    Selbst das eigene Team bleibt vor kleinen optischen Gebrechen nicht verschont, auf der Panzerung der Spartan-Kollegen ist Dithering erkennbar. Das gute Gesamtbild nimmt zwar durch diese kleinen Probleme wenig Schaden, abhängig von der Erwartungshaltung könnte die Optik aber durchaus für Enttäuschung sorgen. Es kann aber gut sein, dass das fertige Spiel besser aussieht als die Pre-Release-Version, die beim Event gezeigt wurde. Weitere Eindrücke von Halo 5: Guardians folgen am nächsten Freitag und Montag– mit Fokus auf den Arena-Modus und die Mehrspielervariante Warzone.

    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von DarthMorgoth Neuer Benutzer
        Es gibt definitiv noch Leute die Halo im Splitscreen zocken möchten. Wie z.B ich!
        Mein Bruder hatte noch nie eine Xbox (PS Fanboy^^), trotzdem fand er Halo super und wir haben alle Halo Teile im Koop gezockt.
        Wir freuten uns schon auf Teil 5 und dann kein Splitscreen? Ich find das echt zum kotzen!…
      • Von Starblaster Neuer Benutzer
        Hm, also selbst auf einem großen Monitor war der Splittscreen-Modus auch in den vorhergehenden Halo-Teilen wohl nie ein entscheidener Kaufgrund, das war eher ein Relikt aus XBox 1-Tagen als die Online-Welt noch eine ganz andere war. Das an dieser Stelle als einen der Hauptnegativ-Aspekte aufzuführen ist…
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1172018
Halo 5: Guardians
Kampagne angespielt - Abwechslungsreiche Missionen, doofe KI-Gefährten
Bei all den Neuigkeiten rund um den umfangreichen Mehrspielerpart von Halo 5: Guardians gerät beinahe in Vergessenheit, dass der Sci-Fi-Shooter wie gehabt mit einer Kampagne daherkommt. In London konnten wir etwa zwei Stunden des Einzelspielermodus ausprobieren.
http://www.pcgames.de/Halo-5-Guardians-Spiel-54362/News/Kampagne-angespielt-Abwechslungsreiche-Missionen-doofe-KI-Gefaehrten-1172018/
23.09.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/09/H5-Guardians-Blue-Team-Master-Chief-Hero-Core-pc-games_b2teaser_169.jpg
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