Half-Life 2: Fortsetzung kommt - irgendwann
Valve Software arbeitet derzeit -offiziell- an der Fertigstellung von Portal 2 und DotA 2. Erdacht wurden beide Spiele ursprünglich übrigens nicht von den Half Life-Machern.
Ein Mitarbeiter der Webseite Ausgamers hatte jüngst die Gelegenheit ein Interview mit Doug Lombardi von Valve Software zu führen. Natürlich stellte ihm der Kollege aus Down Under auch wieder diese eine, absolut unvermeidliche Frage, um die keine Redaktion dieser Welt seit Jahren herumkommt: Gemeint ist natürlich die Frage nach einer Half Life-Fortsetzung. Und so lautete Lombardis Antwort: "Ja - irgendwann geht es weiter. Wir sind noch nicht fertig mit den Abenteuern des Gordon Freeman. Heute habe ich zwar nichts weiter zum Thema zu sagen, aber bleibt mit uns am Ball!" So weit also eigentlich nichts wirklich neues.
An anderer Stelle des Interviews lässt sich Lombardi, zunächst allgemein, über die Philosophie seines Arbeitgebers aus. Dabei kommt er dann aber ebenfalls wieder auf das Thema Half Life zu sprechen: Man sei bei Valve in der glücklichen Position, nur an Dingen arbeiten zu können, an denen man auch wirklich interessiert sei. Es sei nie eine Option gewesen, nur "noch schickere Varianten von Half Life zu produzieren" und "damit Geld zu scheffeln". Eigentlich hätte man sogar das Gegenteil gemacht, nicht selten auch "zum Verdruss der Spieler." Für Fortsetzungen müssen man sich einfach Zeit nehmen, Zeit zur Entwicklung neuer Ideen. Das Ergebnis müsse einen dann schlicht umhauen.
Persönliche Einschätzung:
Angesichts der tatsächlich seit Jahren grassierenden Sequelitis mag man Lombardis Worte zunächst natürlich begrüßen. Allerdings unterschlägt Valves VP of Marketing, dass Half Life 2: Episode 3 bereits vor wahren Urzeiten angekündigt wurde und die HL 2-Story zu einem würdigen Ende bringen sollte. Überbordende Innovation war hierbei weder in Aussicht gestellt worden, noch in diesem speziellen Falle, nicht zuletzt aufgrund des Episodenformats, wohl von den Fans der Serie erwartet worden. Daneben dürfte das überaus eilig nachgeschobene Left 4 Dead 2 verdeutlichen, dass Valve durchaus auch von einer, wenn auch relativ milden, Form der erwähnten Branchenkrankheit befallen sein dürfte. Ein Mangel an Innovationen war in diesem Fall offenbar kein Hinderungsgrund für Entwicklung und Veröffentlichung.
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Nach Half Life 4.
Sehr richtig, bis auf ein paar einzelne Spots, die etwas Bewegungsfreiheit zulassen, war es schon mau - kein Vergleich zu Far Cry, was ich heute noch gerne grade deswegen zocke.