No Name-Crew: Hacker infiltrieren Zoll mittels E-Mail-Trojaner - Neues Hintergrund-Video
Hacker der No Name-Crew konnten zwei Jahre lang auf interne Daten des Zolls zurückgreifen.
Ein Trojaner auf dem Privatrechner eines Beamten könnte dem Zoll zum Verhängnis geworden sein. Wie das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen jetzt herausfinden konnte, hatte sich ein Zollbeamter auf seinem Privatrechner einen Trojaner der Hacker von der No Name-Crew eingefangen. Da der Beamte seine beruflichen vertraulichen E-Mail stets an seine private E-Mail-Adresse weiterleitete, hatten die Hacker auf interne Informationen Zugriff. Seit etwa zwei Jahren konnten die Hacker der No Name-Crew auf diese Weise auf die Dokumente des Zollbeamten zugreifen.
Anfang Juli hatte die No Name-Crew für Aufregung gesorgt, indem sie den Server des deutschen Zolls und der deutschen Polizei knackten. Anschließend tauchten vertrauliche Daten der Polizei im Internet auf. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem E-Mail-Trojaner und dem Cyber-Angriff auf Polizei und Zoll gibt, ist nicht klar. Einige Landeskriminalämter weisen ihre Angestellten nun jedoch darauf hin, dass es nicht erlaubt sei, berufliche E-Mails an private E-Mail-Adressen weiterzuleiten. Mehr zum Trojaner der No Name-Crew erfahrt ihr hier und mehr zu Hacker-Attacken von Anonymous im folgenden Video. Update: Ein neues Video zeigt, wie die Politik mit den Hacker-Angriffen umgeht.

