Mini-PCs für Wohnzimmer - Beispiel-Kofigurationen und Kauftipps
Nicht nur, aber vor allem fürs Wohnzimmer möchten einige Nutzer einen besonders kompakten und trotzdem spielefähigen PC. Wir geben Kauftipps zu diesem Thema und haben drei Beispiel-Konfigurationen ab 530 Euro vorbereitet.
In unserem Special haben für euch drei Mini-PCs zusammengestellt, die für kleinere Platzverhältnisse oder auch für Nutzer, die kein typisches PC-Gehäuse im Zimmer haben möchten, gedacht sind. Üblich ist dabei der Einsatz als Wohnzimmer-PC, gerne auch unter dem Begriff HTPC zusammengefasst. Aber auch für LAN-Fans sind solche kompakten PCs sehr interessant. Wir starten mit einigen allgemeinen Kauftipps zu Mini- oder HTPCs
BluRay: PC oder externer Player?
In diesem Artikel
- Seite 1 Mini-PCs zum Spielen: BluRay-Laufwerke oder -Player; Mini-ITX-Fomat
- Seite 2 Mini-PCs zum Spielen: Gehäusewahl; optisches Laufwerk
- Seite 3 Mini-PCs zum Spielen: Anschluss an LCD-TV und AV-Receiver; LAN oder WLAN; AMD-basierte PCs
- Seite 4 Mini-PCs zum Spielen: kompakter PC für 530 Euro
- Seite 5 Mini-PCs zum Spielen: Top-Leistung im Mini-ITX-Format für 800 und 1000 Euro
- Seite 6 Bildergalerie
Bevor wir zu den eigentlichen Kauftipps und Zusammenstellungen kommen, möchten wir eine Grundsatzfrage klären oder zumindest eine Empfehlung dazu abgeben. Ursprünglich meint man mit einem HTPC einen PC, der für Home Theater gedacht ist - so erklären sich auch die Buchstaben H und T vor dem PC beim Kürzel HTPC. Das heißt: so ein PC soll unter anderem auch zum Filmeschauen gedacht sein. Wer dann BluRays nutzt, benötigt statt eines DVD-Laufwerks im PC ein teureres BluRay-Laufwerk. Zudem ist für eine uneingeschränkte Nutzung noch eine Software nötig, die kostenpflichtig ist - zum Beispiel Power DVD Pro für einen Preis ab etwa 30 Euro. Mit so einer Software kann es aber unter Umständen später trotzdem noch kleinere Probleme geben, mit Pech laufen manche Filme überhaupt nicht. Bedankt man nun, dass der Aufpreis für ein BluRay-Laufwerk zu einem DVD-Laufwerk gute 30 Euro beträgt, summiert sich dies schnell zu 60 Euro oder mehr.
Quelle: Samsung
BluRay Player Samsung H5500
Dazu kommt die Tatsache, dass man den PC zum BluRay-Schauen extra einschalten und das Programm starten muss. Einen separater externen BluRay-Player, bei dem diese Probleme nicht vorhanden sind, bekommt ihr aber inzwischen schon ab 45 bis 50 Euro, 3D-kompatible Player ab 60 Euro. Aus diesem Grunde empfehlen wir, dass ihr den HTPC nicht auch als BluRay-Player verwendet, sondern lieber einen normalen externen Player zusätzlich nutzt.
Mini-ITX-Format
Mini-ITX ist ein Standard für Gehäuse und Mainboards, der besonders kleine Maximalmaße vorgibt. Der meistgenutzte Standard für normale PCs ist größere ATX, wobei auch viele Nutzer ihr ATX-Gehäuse mit den etwas kleineren µATX-Mainboards bestücken. Wichtig ist nur, dass der Mainboardstandard nicht größer als der Gehäusestandard ist.
Die vier PC-Vorschläge, die wir später hier präsentieren wollen, werden wir mit Mini-IXT-Mainboards und -Gehäusen ausstatten. Wer es nicht ganz so kompakt haben muss, kann aber natürlich auch ein etwas größeres µATX-Gehäuse und entsprechendes Mainboard wählen und in der Regel dabei ein bisschen sparen. Und selbst wer unser Special nur aus reinem Interesse liest, aber beim ATX-Standard bleiben will, kann unsere Konfigurationen übernehmen und einfach Gehäuse und Mainboard mit ATX-Modellen ersetzen.
- Seite 1 Mini-PCs zum Spielen: BluRay-Laufwerke oder -Player; Mini-ITX-Fomat
- Seite 2 Mini-PCs zum Spielen: Gehäusewahl; optisches Laufwerk
- Seite 3 Mini-PCs zum Spielen: Anschluss an LCD-TV und AV-Receiver; LAN oder WLAN; AMD-basierte PCs
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- Seite 5 Mini-PCs zum Spielen: Top-Leistung im Mini-ITX-Format für 800 und 1000 Euro

Blu-Rays wollen leider nicht so wie ich, es wurde wohl ein schlechtes Laufwerk verbaut. Dieses erkennt die Discs (auch DVDs) oft nicht und XBMC mag es auch nicht.
Und wie gesagt: es geht ja nicht darum, was nun richtig oder falsch oder ganz sachlich gesehen "besser" ist, denn das kann man nicht pauschal sagen. Es ist eben so, dass für einige - WENN man im Wohnzimmer spielen will - eine Konsole besser passt, für andere ein kleiner Gaming-PC. Vor allem für Vielspieler, die sich pro Jahr mehr als 6 Games kaufen, ist es am Ende sogar auch eine Kostenfrage, denn die Konsolengames sind idR merkbar teurer als die PC-Versionen.
Und ich nehme mal an, dass der Artikel halt informieren soll, dass man problemlos auch einen kleinen und trotzdem starken Gamer-PC zusammenstellen kann und es kein 60x40x50cm-Tower sein muss