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  • HTC Vive: Nerviger Aufbau, tolles VR-Erlebnis - Test-Übersicht
    Quelle: PC Games

    HTC Vive: Nerviger Aufbau, tolles VR-Erlebnis - Test-Übersicht

    Nach Oculus Rift ist mit HTC Vive die zweite VR-Brille erhältlich: Vorbesteller sollten in diesen Tagen ihr Headset erhalten. In den ersten Tests macht HTC Vive durchaus eine gute Figur. Zu den größten Vorteilen gegenüber Konkurrent Oculus Rift zählen die mitgelieferten VR-Controller, die für ein immersiveres Erlebnis sorgen. Nachteile gibt's aber auch. Etwa soll der Aufbau der im Raum zu verteilenden Sensoren mühsam sein. Wir fassen die Aussagen aus den Tests zusammen.

    Nach Oculus Rift erscheint mit HTC Vive das zweite VR-Headset. Wer die Cyberbrille rechtzeitig vorbestellt hat, dürfte sie in den nächsten Tagen per Post erhalten. Mit dem Release sind auch die ersten Tests zu HTC Vive online gegangen. In den Reviews hinterlässt das Virtual-Reality-Headset einen durchaus positiven Eindruck. Im Vergleich zu Oculus Rift zählen die mitgelieferten VR-Controller klar zu den Vorteilen, denn die sorgen für ein immersiveres Spielerlebnis. Oculus-Rift-Besitzer müssen die Zusatzpads separat erwerben. Ebenfalls überraschend: Zum Start von HTC Vive ist ein größeres Software-Angebot erhältlich als angenommen. Allerdings hinterlassen viele Anwendungen einen unfertigen Eindruck.

    Neben Details zur Technik des Headsets gehen die HTC Vive-Tests auch auf die Einrichtung des VR-Headsets ein. Die scheint zu den Nachteilen der von HTC und Valve (Half-Life, Steam, Portal) entwickelten Cyberbrille zu zählen. Anders als bei Oculus Rift müssen Sensoren aufgestellt werden, um Room-Scale-VR, das freie Bewegen im Raum, zu ermöglichen. Grundsätzlich sind die Tester von HTC Vive aber angetan - bei manchen hinterlässt die Cyberbrille einen besseren Eindruck als Oculus Rift. HTC Vive kann über die Herstellerwebseite für 899 Euro erworben werden. Jetzt getätigte Bestellungen werden ab Anfang Mai ausgeliefert.

    01:24
    HTC Vive: Valves VR-Headset im Launch-Trailer

    VR-Controller für immersives Spielerlebnis

          

    Die beiden VR-Controller zählen zu den großen Stärken von HTC Vive. Sie liegen dem Paket mit bei. Die beiden VR-Controller zählen zu den großen Stärken von HTC Vive. Sie liegen dem Paket mit bei. Quelle: HTC, Valve, Steam

    Mit 899 Euro kostet HTC Vive rund 150 Euro mehr als Oculus Rift. Käufer der HTC-Brille erhalten beim Kauf allerdings zwei VR-Controller dazu, die für ein immersiveres Spielerlebnis sorgen sollen. Die Entwickler von Oculus Rift bieten die Gamepads zu einem späteren Zeitpunkt separat zum Kauf an. In den Tests von HTC Vive schneiden die Controller durchaus positiv ab. Zwar erwecken sie durch ihre Größe zunächst einen unhandlichen Eindruck. Beim Benutzen fallen aber das leichte Gewicht und die gute Ergonomie positiv auf. Die kabellosen Pads liegen gut in der Hand und ermöglichen intensivere Erlebnisse als mit einem Standard-Controller. "Sie funktionieren sehr gut", schreibt etwa Engadget im Test von HTC Vive. Ars Technica bezeichnet das Erlebnis sogar als Holodeck Simulator 1.0. Aufgeladen werden die Controller übrigens mit den mitgelieferten Micro-USB-Kabeln oder per Stromanschluss.

    Nervig: Aufbau und Kabelsalat

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    Bevor der VR-Spaß mit HTC Vive beginnen kann, muss zunächst etwas Zeit in den Aufbau investiert werden. Anders als Oculus Rift ermöglicht die Cyberbrille von HTC sogenanntes Room-Scale-VR. HTC Vive-Anwendungen können somit mit freien Bewegungen im Raum erkundet werden. Der Nachteil: Anwender benötigen entsprechend viel Platz und müssen Sensoren aufstellen. In den Tests sorgen vor allem der Aufbau und die Einrichtung für negative Kritiken. "Das ist ganz schön viel Arbeit. Auch dann, wenn man es schon ein paar Mal gemacht hat", lässt sich etwa Polygon.com zitieren. Zudem sollte sichergestellt sein, dass die Empfängerstation stabil platziert wird. Ansonsten könnten etwaige Erschütterungen Bildwackler zur Folge haben. Dementsprechend würde man es sich zwei Mal überlegen, ob man HTC Vive wieder abbaut, um es etwa mit zu einem Freund zu nehmen. Bei Oculus Rift funktioniere das wesentlich einfacher, das Headset sei innerhalb weniger Minuten startklar.

    Der Test von Gizmodo bemängelt zudem die vielen Kabel, die für HTC Vive notwendig sind. "Zu jedem Zubehör gehört mindestens ein Kabel. Selbst für erfahrene Anwender stellt es sich als nervig heraus, das richtige Kabel für den richtigen Anschluss zu finden", schreiben die Tester. Das System benötigt fünf Stromanschlüsse: zwei für die Controller, zwei für die Basisstation und einer für die Brücke, die das Headset mit dem PC verbindet. Dazu kommen HDMI-Kabel, (Micro-)USB-Kabel und Monitoradapter.

    HTC Vive - Design und Kamera

          

    Die Meinungen beim Design von HTC Vive gehen auseinander. Gut tragen soll sich das Headset aber allemal. Die Meinungen beim Design von HTC Vive gehen auseinander. Gut tragen soll sich das Headset aber allemal. Quelle: HTC, Valve, Steam Unterschiedlicher Meinung sind die Tester beim Design. Es liegt wohl am Geschmack des einzelnen Spielers, welches Headset er bevorzugt. HTC Vive soll sich aber ähnlich gut tragen lassen wie Oculus Rift - trotz des leicht schwereren Gewichts. Allerdings sehen es viele Tester als Nachteil an, dass bei HTC Vive kein Kopfhörer integriert ist - die liegen separat bei. Bei Oculus Rift ist das anders: Hier sind die Kopfhörer direkt in das System eingebaut. Zur Kamera, die zur Verwendung von HTC Vive benötigt wird, gibt es ebenfalls erste Meinungen. Sie erlaubt demnach ein größeres Sichtfeld als die von Oculus Rift. Allerdings fällt der Screendoor-Effekt (das sichtbare Pixelraster) auf den Brillenlinsen etwas deutlicher aus.

    Viele Anwendungen, kein Systemseller

          

    Zum Start von HTC Vive stehen mehr Anwendungen bereit als angenommen. Heise.de bezeichnet es gar als "Software-Flut". Zur Auswahl stehen Spiele wie Job Simulator, Jump und Crystal Rift. Nach einem großen Systemseller sucht man derzeit allerdings vergebens. Vielmehr sind zum Release von HTC Vive viele kleinere Anwendungen erhältlich, die die Vorteile der VR-Brille demonstrieren sollen. "Insgesamt wirken viele Vive-Software-Titel ein bisschen ungeschliffener als die Oculus-Rift-Starttitel - dafür sind sie aber auch oft viel innovativer", schreibt Heise. Gizmodo kommt in seinem Test zu dem Entschluss, dass die Spiele qualitativ ziemlich schwach seien. "Hoffen wir, dass Valve das Spieleangebot mit VR-Versionen seiner populären Marken wie Portal oder Half-Life aufpeppt", ergänzt Gizmodo. Darüber hinaus sollen die App Stores aktuell noch recht unübersichtlich daherkommen.

    Test-Übersicht zu HTC Vive
    Engadget
    Destrucoid
    Techradar
    Polygon
    Wall Street Journal
    Ars Technica
    Gamespot
    Neben Spielen lassen sich zum Start bereits kleinere Programme ausprobieren. Etwa gibt's vom schwedischen Möbelhaus IKEA eine kostenlose Anwendung, in der virtuell etwa Küchen begutachtet werden können. Viel Mehrwert bietet das Programm allerdings nicht. Über das Öffnen von Schränken oder Schubladen geht es nicht hinaus. Immerhin lässt sich die Optik den eigenen Wünschen anpassen. Wie mit IKEA VR Experience verhält es sich auch mit vielen der anderen Anwendungen: Sie dienen zur Veranschaulichung der VR-Möglichkeiten; der Wow-Effekt hält aber nur wenigen Minuten an. Dennoch: Die Technik von HTC Vive hinterlässt bei vielen Testern einen guten Eindruck. "Wenn du Technik liebst, wirst du auch Vive lieben", ergänzt Gizmodo abschließend. Jetzt fehlen nur noch qualitativ hochwertige Anwendungen.

    04:29
    Steam VR: Valve zeigt beeindruckendes Mixed-Reality-Video mit HTC Vive
    • Es gibt 17 Kommentare zum Artikel

      • Von Seegurkensalat Erfahrener Benutzer
        Zitat von Bonkic
        "immersion" ist doch das a und o bei vr.
        wenn ich die bei einem produkt als "besser" bezeichne, halte ich es natürlich auch allgemein für besser. ;-)
        Wenn Du meinst. Mich interessieren da aber auch Dinge wie Tragekompfort, Gewicht, Grafik, Fliegengitter, Übelkeitsfaktor etc.
      • Von Bonkic Erfahrener Benutzer
        Zitat von Seegurkensalat
        Das vermag ich nicht zu beurteilen, mir ging es auch nur um die 2 Punkte Innovation und Immersion. Da habe ich keine Zweifel, dass die Vive die Nase vorn hat. Zum Rest enthalte ich mich bis zum Selbsttest.
        "immersion" ist doch das a und o bei vr.
        wenn ich die bei einem produkt als "besser" bezeichne, halte ich es natürlich auch allgemein für besser. 
      • Von Seegurkensalat Erfahrener Benutzer
        Zitat von Bonkic
        ...über die man wohl auch nur im direkten vergleich urteilen kann.
        abgesehen davon bezog sich der kommentar wohl durchaus auf die grundsätzliche qualität: er hält vive für das bessere produkt, oder meinst du nicht?
        Das vermag ich nicht zu beurteilen, mir ging es auch nur um…
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http://www.pcgames.de/HTC-Vive-Hardware-261074/News/Test-Uebersicht-1191436/
06.04.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/04/HTC-Vive_Test_Aufmacher-pc-games_b2teaser_169.jpg
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