Guild Wars 2: Thief-Klasse enthüllt - das Online-Rollenspiel in der GDC-Vorschau
Guild Wars 2: Die neu enthüllte Thief-Klasse besitzt Fähigkeiten, die keinen Cooldown haben. Die Klasse spielt sich dadurch sehr direkt.
In Guild Wars 2 setzen Fans von Online-Rollenspielen große Hoffnungen. Davon, dass die Entwickler auf einem guten Weg sind, konnten wir uns bei der Präsentation auf der GDC 2011 überzeugen. Dort enthüllten die Entwickler von Ncsoft die neue Thief-Klasse und zeigten den aktuellen Stand des Online-Rollenspiels. Der Thief wirkt auf den ersten Blick wie der klassische Schurke, hat aber einige Besonderheiten an Bord. Er benutzt nämlich Schusswaffen, neben dem gewohnten Diebes-Waffenarsenal wie etwa Dolchen. Der gezeigte Schurke in unserem Fall hatte zwei Pistolen in petto. Wie jede Klasse kann sich der Dieb in Guild Wars 2 selbst heilen. Was das Ausnutzen des aktiven Kampfsystems in Guild Wars 2 angeht, ist der Schurke laut den Mannen von Ncsoft das Nonplusultra. Wir müssen ständig auf der Hut sein, aus welcher Richtung wir angreifen, ausweichen und rasant zuschlagen. Unsere Diebes-Fähigkeiten haben keine Cooldown-Timer. Stattdessen gibt es eine Ressource namens Initiative. Die Benutzung unserer Fähigkeiten verbraucht ebendiese Initiative, deren aktueller Vorrat uns ähnlich wie die Energie des WoW-Schurken anhand einer Leiste angezeigt wird. Mithilfe von Skills können wir das Aufladen der Fähigkeiten beschleunigen.
Der Thief benutzt Stealth, kann sich also unsichtbar machen. Diese Fähigkeit ist allerdings zeitlich begrenzt. Ziemlich cool: Der Thief kann von anderen Charakteren, auch Spielern, Dinge klauen. Das sind aber keine Wertsachen oder "reale" Gegenstände menschlicher Spieler, sondern Gegenstände, die der Thief dann seinem Gegner direkt wieder entgegen schleudern kann. Beispiel: Der Thief klaut einem Banditen eine Flasche. Er kann sie jetzt entweder trinken, was einen kleinen Bonus gibt, oder sie als Waffe gegen den Banditen richten. Verkaufen oder Behalten kann man die Gegenstände nicht -- sie verfallen bei Nichtgebrauch. Wirklich gut gefallen haben uns die Cross Profession Combos: Spieler kombinieren ihre Fähigkeiten, um gegenseitig davon zu profitieren. Das funktioniert unkompliziert und simpel. Beispiel: Ein Magier zaubert eine Feuerwand. Schießt der Bandit nun durch diese, bekommen seine Geschosse zusätzlich Feuerschaden. Würde er durch ein Heilsiegel des Guardian schießen, würden seine Geschosse umstehende Freunde heilen. Negative Auswirkungen haben die Fähigkeiten aber nie. Man kann anderen Spielern nicht schaden. Wird man im Kampf schwer verwundet, stirbt man nicht sofort: Man sinkt zu Boden, bekommt eine andere Skillbar und hat nun Zeit, noch schnell einen Gegner zu erledigen. Schafft man das, steht man wieder auf. Jeder Spieler kann jeden Spieler wiederbeleben. Je mehr Spieler einen anderen wiederbeleben, desto schneller geht es.
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