Gravel in der Vorschau: ​Vielversprechender Offroad-Racer

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Die Steuerung ist wunderbar eingängig. Auch Anfänger legen bald tollkühne Drifts hin.
Quelle: PC Games

Am 27. Februar diesen Jahres erscheint mit Gravel das neueste Rennspiel der italienischen Entwickler von Milestone. Wir durften den Arcade-Racer bereits vor dem offiziellen Release auf dem PC anspielen und verraten euch, ob der vielversprechende Titel ein echter Konkurrent für das im letzten Jahr erschienene Dirt 4 von Codemasters wird.

Das im letzten Jahr erschienene Dirt 4 von Codemasters war auf jeden Fall ein tolles Spiel, doch viele Fans der Vorgänger-Spiele vermissten die lockere Präsentation der Teile 2 und 3, da sich der Titel nun stärker an der Simulation Dirt Rally orientierte und mehr auf eine nüchterne, realistischere Inszenierung setzte. Wer sich zu dieser angesprochenen Fan-Gruppe zählt, darf sich nun aber auf Gravel (jetzt kaufen 50,29 € ) freuen. Das Rennspiel des italienischen Entwicklerstudios Milestone erscheint am 27. Februar diesen Jahres und wie wir anhand einer Preview-Fassung für den PC bereits selbst feststellen durften, geht der Titel den Offroad-Arcade-Spaßraser-Weg, den die Dirt-Reihe mit dem vierten Teil verlassen hat. Eine gelungene Überraschung, schließlich sind Milestone-Titel eigentlich für ihre Mittelmäßigkeit bekannt. Gravel ist jedoch ein gelungener Ausreißer nach oben und präsentiert sich äußerst vielversprechend.

Gravel in der Vorschau: Hübsch, spaßig, abwechslungsreich

Wir durften einen Teil des Karrieremodus zocken, in dem verschiedene Events in einzelne Rennen unterteilt sind. Um weitere Events freizuschalten, müsst ihr bestimmte Platzierungen erreichen. Für jedes absolvierte Rennen erhaltet ihr Punkte, mit denen ihr neue Stufen freischaltet. Seid ihr eine Stufe aufgestiegen, erhaltet ihr neue Fahrzeuge sowie Lackierungen. So weit, so gewöhnlich für ein Rennspiel. Allerdings wird das alles ziemlich cool präsentiert, da alle Rennen auf dem fiktiven Gravel-Channel gezeigt werden. Habt ihr genügend Veranstaltungen gewonnen, werdet ihr zum Staffelfinale eingeladen, wo ihr gegen einen Champion in dessen Parade-Disziplin antretet. Siegt ihr hier, beginnt eine neue Staffel. Dank der Inszenierung und der spaßigen, eingängigen Arcade-Steuerung sowie den unterschiedlichen Renn-Arten präsentierte sich Gravel in unserer Vorschau-Fassung bereits ziemlich motivierend.

Technisch ist Gravel kein Wunderwerk, doch es sieht größtenteils richtig hübsch aus. Quelle: PC Games Technisch ist Gravel kein Wunderwerk, doch es sieht größtenteils richtig hübsch aus. In den bisherigen Events erwarteten uns launige Offroad-Rennen in Wüsten-, Küsten- und Berggebieten, normale Rundenrennen, Zeitfahrten, Stadionrennen mit Buggys und Eliminierungsfahrten, bei denen der Letztplatzierte nach einem Zeitintervall disqualifiziert wird. Durch die verschiedenen Disziplinen spielt sich Gravel schön abwechslungsreich und dank der sehr eingängigen Steuerung dürften auch Anfänger sofort Spaß mit dem Titel haben. Wer bereits die Dirt-Reihe von Codemasters gezockt hat oder allgemein ein wenig Rennspielerfahrung mitbringt, sollte allerdings direkt auf "Schwer" seine Runden drehen, denn die KI war in unserer Preview-Version noch sehr gutmütig.

Auch technisch ist Gravel durchaus ansprechend. Zwar entdeckten wir immer wieder mal ein paar matschige Texturen oder Pop-ups, doch dafür bietet der Titel richtig schöne Lichteffekte, ordentliche Wettereffekte und schöne Fahrzeugmodelle. Zudem sind die Strecken auch optisch wunderbar abwechslungsreich. So starteten wir beispielsweise ein Offroadrennen im Wald, fuhren anschließend durch Höhlen und beendeten das Event schließlich am Strand. Allerdings erwarteten uns auf ein paar Kursen noch kleinere Ruckler. Dies ist den Entwicklern jedoch bekannt und man sagte, dass diese in der Release-Fassung nicht mehr zu finden sein werden.

Meinung

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Neawoulf Mitglied
        Zitat von Wut-Gamer
        Ja und zwar weit genug, dass ich sehen kann, was auf der Straße neben mir passiert, also quasi wie der Blick zur Seite.
        Klar siehst du da mehr, aber nicht auf eine realisistische Weise. In der 3rd Person Perspektive siehst du ja sogar, was neben, über und hinter dir passiert. Dann doch lieber Cockpit mit nem größeren Field of View bzw. mit nem großen Bildschirm. Bin kein Fan der 3rd Person Perspektive, fühle mich da einfach sehr vom Fahrzeug getrennt, was das Fahrverhalten für mich schwer einschätzbar macht. Ich mag's aber auch nicht, wenn die Kamera im Cockpit mit den G-Kräften "mitschwingt", in Kurven reinschaut usw. Ich muss immer komplett fest verbunden sein. Ist wohl letztendlich Geschmacks- und Gewohnheitssache.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Zitat von Wut-Gamer
        Ja und zwar weit genug, dass ich sehen kann, was auf der Straße neben mir passiert, also quasi wie der Blick zur Seite.
        Klar siehst du da mehr, aber nicht auf eine realisistische Weise. In der 3rd Person Perspektive siehst du ja sogar, was neben, über und hinter dir passiert. Dann doch lieber Cockpit mit nem größeren Field of View bzw. mit nem großen Bildschirm. Bin kein Fan der 3rd Person Perspektive, fühle mich da einfach sehr vom Fahrzeug getrennt, was das Fahrverhalten für mich schwer einschätzbar macht. Ich mag's aber auch nicht, wenn die Kamera im Cockpit mit den G-Kräften "mitschwingt", in Kurven reinschaut usw. Ich muss immer komplett fest verbunden sein. Ist wohl letztendlich Geschmacks- und Gewohnheitssache.
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Zitat von Neawoulf
        Das mit dem eingeschränkten Sichtfeld stimmt zwar, aber in 3rd Person ist das Sichtfeld doch nicht anders, die Kamera wird nur weiter zurückgesetzt.
        Ja und zwar weit genug, dass ich sehen kann, was auf der Straße neben mir passiert, also quasi wie der Blick zur Seite.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Zitat von Wut-Gamer
        Naja, durch meinen Monitor habe ich beim Spiel ein deutlich eingeschränkteres Sichtfeld als in einem echten Auto (wo nicht nur die Frontscheibe größer ist, sondern ich auch jederzeit ohne das Lenkrad loszulassen den Kopf drehen und zur Seite gucken kann). Durch die Cockpit-Perspektive wird die Umsicht sogar noch weiter reduziert, während die 3rd-Person Perspektive, wo ich das Auto von hinten sehe, diesen Mangel einigermaßen kompensiert. Daher bin ich der Meinung, dass ich aus dieser Perspektive ein realistischeres Fahrgefühl habe, als aus dem simulierten Cockpit.
        Das mit dem eingeschränkten Sichtfeld stimmt zwar, aber in 3rd Person ist das Sichtfeld doch nicht anders, die Kamera wird nur weiter zurückgesetzt. In vielen Spielen lässt sich das Sichtfeld auch einstellen je nach Monitorgröße (ein Feature, das eigentlich jedes 1st/3rd Person Spiel haben sollte, nicht nur Rennspiele).
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Zitat von Neawoulf
        Das verstehe ich nicht. Dass ein Arcade-Rennspiel durch eine Cockpitperspektive nicht viel realistischer wird, sollte klar sein. Aber wie soll eine Cockpitperspektive ein Spiel unrealistischer machen, als z. B. mit einer 3rd Person- oder Motorhauben-/Stoßstangen-Perspektive?
        Naja, durch meinen Monitor habe ich beim Spiel ein deutlich eingeschränkteres Sichtfeld als in einem echten Auto (wo nicht nur die Frontscheibe größer ist, sondern ich auch jederzeit ohne das Lenkrad loszulassen den Kopf drehen und zur Seite gucken kann). Durch die Cockpit-Perspektive wird die Umsicht sogar noch weiter reduziert, während die 3rd-Person Perspektive, wo ich das Auto von hinten sehe, diesen Mangel einigermaßen kompensiert. Daher bin ich der Meinung, dass ich aus dieser Perspektive ein realistischeres Fahrgefühl habe, als aus dem simulierten Cockpit.
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Es sollte eigentlich zum guten Ton und auch Standard gehören dass möglichst alle denkbaren Perspektiven vom Start weg eingebaut sind. In den 1990ern war das noch Gang und Gäbe in den allermeisten Racern. Persönlich favorisiere ich die Hinten-Außen-Kamera, und auch da bin ich immer froh wenn es eine nahe und zusätzlich eine weiter entfernte Variante davon gibt.

        Normalerweise sollte das kein Akt sein alle Positionen abzudecken, es ist ja im Grunde immer nur ein Versetzen der virtuellen Kamera.

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