"Haiti" + Vice City: Druck auf den Handel
Der Streit um Vice City geht weiter.
Interessensvertreter der US-Haitianer sowie Politiker in Südflorida (USA) haben Händler aufgefordert, das Spiel GTA Vice City nicht mehr anzubieten; das berichtet das Magazin Sun-Sentinel.com. Der Handel gehe aber bislang nicht auf die Forderung ein - so habe die Wal-Mart-Kette dem Wunsch schon eine Absage erteilt.
Die Vorgeschichte: Die Organisationen "Haitian Centers Council" und "Haitian Americans for Human Rights" hatten Vice City im November dieses Jahres Rassismus vorgeworfen, wegen des Satzes "Kill the Haitians" ("Töte die Haitianer"). Außerdem drohte der Bürgermeister von New York dem Hersteller mit Ermittlungen wegen Menschenrechtsverletzungen. Der Vice City-Publisher Take 2 lenkte ein und versprach, den Satz aus den Exemplaren des Spiels zu entfernen, die künftig hergestellt und an den Handel ausgeliefert würden.


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