GTA 4-Test: PC Games räumt in Libery City auf
Mit GTA: San Andreas hat Rockstar seinerzeit versucht, Rollenspielaspekte in seiner Reihe zu etablieren. Wenig erfolgreich, denn viele Spieler mochten es nicht, ihren Körper in der virtuellen Muckibude stählen zu müssen oder dick zu werden, wenn sie einige Burger zu viel hatten. Die Folge: GTA 4 verzichtet auf solche Spielereien, nicht aber auf liebevolle Details, welche die Spielwelt glaubwürdig machen. Um etwa Ihre Lebensenergie wieder aufzufüllen, kaufen Sie Niko einen Hotdog. Oder Sie suchen ein Internet-Café auf, in dem Sie E-Mails checken und sich eine Freundin suchen. Oder Sie kleiden Niko in verschiedenen Geschäften neu ein - von vornehm-luxuriös bis hin zu billig aus dem Osten importiert. Die Möglichkeiten sind enorm vielfältig und man ertappt sich - wie so oft in einem GTA - dabei, einfach ohne Sinn durch die Stadt zu fahren, um zu sehen, was es alles zu tun gibt.
Je mehr Verwüstung Sie anrichten, desto mehr Gesetzeshüter ruft dies auf den Plan.
Die Streifzüge lohnen sich. Nebenmissionen finden Sie nämlich eher zufällig. Natürlich dürfen Sie sich auch in GTA 4 wieder als Gesetzeshüter oder Krankenwagenfahrer versuchen, doch es gibt auch Überraschenderes. In Liberty City verteilt warten flüchtige Bekannte von Niko, die kleine Aufgaben für ihn bereithalten. Die Kollegen sind allerdings nicht auf der Karte verzeichnet, sondern erscheinen nur dann darauf, wenn Sie sich in ihrer Nähe befinden. Das alles addiert sich zu einer enormen Spielzeit.
Die Grafik-Engine stellt die Action auf dem Bildschirm opulent dar. Jede Menge Objekte und Explosionen lassen den Monitor erzittern.
Die Hauptmissionen alleine beschäftigen Sie gut 40 Stunden lang und werden von ansehnlichen Zwischensequenzen zusammengehalten. Hier hat sich Rockstar abermals von der Traumfabrik Hollywood inspirieren lassen, nutzt Kamerafahrten, Musik und vor allem die durchgehend hervorragenden Sprecher, um seine Charaktere zu zeichnen. Einziger Wermutstropfen: Es gibt keine deutsche Sprachausgabe, nur übersetzte Untertitel. Wer also der englischen Sprache nicht ausreichend mächtig ist, dem entgeht einiges an Atmosphäre.
Die Umsetzung der Steuerung hat Rockstar ebenfalls gewohnt gut hinbekommen, denn die Entwickler behalten das gewohnte Grundgerüst bei. Das verdient Lob, aber genauso Tadel. Lob vor allem deshalb, weil es kinderleicht von der Hand geht, mit Niko durch die Stadt zu schlendern oder seine Gegner aufs Korn zu nehmen - selbst während der Fahrt. Tadel wegen der gewöhnungsbedürftigen Bedienung der Flitzer per WASD. In Feuergefechten dient die rechte Maustaste dazu, auf Ihre Widersacher zu zielen. Mit dem Mausrad zoomen Sie heran, die Taste Q lässt Niko in Deckung gehen.


Der unterschied ist gigantisch, nicht nur optisch sondern vorallen auch in sachen ki.
Ich habe mir gerade erst ´nen 4 kerner zugelegt und bin begeistert, es ist fast so als hätte ich ein neues spiel erhalten.