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Gothic 3 (PC)

Release:
18.09.2009
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
JoWooD Entertainment AG

Gothic 3

27.05.2005 13:04 Uhr
|
Neu
|

Mehrwertsteuerung
Gothic 3 Gefeilt haben die Essener auch an der Steuerung. Das Tastatursystem der ersten Teile, konsequent auf konsolentypische Bedienungsmuster mittels weniger Tasten ausgerichtet, gehörte zu den gewöhnungsbedürftigen und von den Spielern kritisierten Elementen. "Bei Gothic 1 hatten wir versucht, eine simple Tastatursteuerung im Stile von Konsolenspielen umzusetzen", meint Björn Pankratz. "Einige Spieler kamen damit nicht schnell genug klar. Wir werden jetzt eine reine Maussteuerung implementieren und uns an dem orientieren, was bei 3D-Rollenspielen üblich ist." Mit der neuen, kontextbezogenen Maussteuerung wird mit einem Linksklick die momentan offensichtlichste Aktion wie zum Beispiel das Angreifen eines Gegners ausgeführt, während mit einem Rechtsklick ein Pop-up-Menü erscheint, das weitere Interaktionsmöglichkeiten öffnet. "So kann ich auf simple Art einen Gegenstand, den ich in meinem Inventar bei mir trage, und einen weiteren Gegenstand kombinieren", erklärt Björn Pankratz. "Beispielsweise kann man einen Amboss mit der rechten Maustaste anklicken, um dann den passenden Gegenstand - in diesem Fall einen Schmiedehammer - darauf anzuwenden. Mit der primären Funktionalität, die auf der linken Maustaste liegt, löst man dagegen die nächstliegende Aktion aus. Eine Fackel an der Wand kann also mit einem einfachen Linksklick entzündet werden. Mit einem Rechtsklick erhält man zusätzlich die Option, diese Fackel mitzunehmen."

Neue Freunde, alte Freunde
Gothic 3 Deutlich freier ist der Spieler bei Gothic 3 in der Wahl seiner Freunde. Zwar zieht der Held erneut zu Beginn als einsamer Streiter aus, den man aus der Verfolgerperspektive durch die Welten dirigiert, doch als Freunde kann man sich nahezu beliebig Passanten aussuchen oder sogar Söldner für einzelne Aufträge rekrutieren. "Natürlich werden wir hier den Spieler leiten und die Auswahlmöglichkeiten deswegen auf die wirklich coolen Charaktere beschränken, aber trotzdem hat man in Gothic 3 mehr Freiheit als je zuvor." Gothic-Veteranen treffen dennoch auf alte Bekannte. Kampfgenossen wie etwa Diego tauchen wieder auf und können als Mitstreiter angeworben werden. War man zuvor auf drei Gilden angewiesen, findet der Spieler in Gothic 3 eine Welt mit sechs Volksgruppen als mögliche Bündnispartner vor. Dazu zählen die Meuchelmörder der Sklavenjäger, Nomaden, ein Waldvolk, die königstreuen Rebellen und natürlich die Orks. Dies führt freilich zu einem differenzierten Questverlauf, da Heldentaten für eine bestimmte Fraktion nicht unbedingt im Interesse aller Volksgruppen sind. "Es gibt drei grundsätzliche Lösungswege für das gesamte Spiel, aber wir haben uns vorgenommen, immer mehrere Lösungswege pro Mission einzubauen", kündigt Björn Pankratz an. Da die überwiegende Zahl der 20 Städte von Orks besetzt sind, darf der Held sogar Aufstände der Bewohner anzetteln. Die Stadtbevölkerung verfügt nämlich über eine übergeordnete künstliche Intelligenz. So merken die Bewohner, wenn der Held eine bestimmte Zahl an Orks gemeuchelt hat, was die Städter ermutigt, ebenfalls die verhassten Besatzer anzugreifen.

Feinste Fantasykunst
Gothic 3 Auf den ersten Blick fällt bei Gothic 3 die in allen Belangen verbesserte Grafikengine auf. Bei Wanderungen durch Wald und Flur streift man an allerlei animierter Vegetation vorbei und Dörfer wirken mit individuell zusammengezimmerten Hütten weitaus organischer als in den Vorgängern: Kein Baum und keine Behausung gleicht der anderen. Die Monster wirken so lebendig, als seien sie direkt aus Jurassic Park entsprungen; Stadtbewohner tragen detaillierte, teils farbenprächtige Garderobe mit chromblitzenden Rüstungsteilen zur Schau. Untermalt werden die Waldspaziergänge übrigens durch eine spannende Soundkulisse: Knackende Äste und verdächtiges Rascheln im Unterholz sollen den Spieler in stete Alarmbereitschaft versetzen. Die zarten Schalmeienklänge die den Wanderer umschmeicheln, wandeln sich bei drohender Gefahr prompt in dramatisches Orchester-Getöse. Dem imer stärker in Mode kommenden Multiplayer-Modus bei Rollenspielen erteilen die Essener jedoch erneut eine klare Absage. Auch in Online-Rollenspielen wie World of Warcraft sieht Björn Pankratz keine echte Konkurrenz: "WoW ist völlig anders angelegt. Wir sehen Online-Rollenspiele eher als Wettstreit zwischen den Spielern: Wer kann mit der besten Rüstung angeben, wer trumpft mit den stärksten Zaubersprüchen auf? Wir bieten in Gothic 3 eine viel komplexere Questmechanik und setzen auf eine fortschrittliche KI. Das ist eine ganz andere Form der Unterhaltung."

Moderation
27.05.2005 13:04 Uhr
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Bewertung: 0
07.08.2006 17:09 Uhr
Zitat: (Original von DasZischt am 15.05.2006 15:27)
Hoffentlich machen die Entwickler eine "Beam-Option" wie in Oblivion, ansonsten könnte das Spiel unerwartet lange dauern nur um von A nach B zu kommen. Denn allem anschein nach wird die Spiel-Welt riesig.

Das Spiel hat hoffentlich keine Beam Option, sonst…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
15.05.2006 15:28 Uhr
Zitat: (Original von DasZischt am 15.05.2006 15:27)
Hoffentlich machen die Entwickler eine "Beam-Option" wie in Oblivion, ansonsten könnte das Spiel unerwartet lange dauern nur um von A nach B zu kommen. Denn allem anschein nach wird die Spiel-Welt riesig.

es gab noch immer eine teleportmöglichkeit, die konnte man aber nie von anfang an benutzen.
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
15.05.2006 15:27 Uhr
Hoffentlich machen die Entwickler eine "Beam-Option" wie in Oblivion, ansonsten könnte das Spiel unerwartet lange dauern nur um von A nach B zu kommen. Denn allem anschein nach wird die Spiel-Welt riesig.

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