Google: Knapp 250.000 Widersprüche gegen Streetview
Klappts noch in diesem Jahr mit dem Deutschland-Start von Google Streetview? Und noch viel wichtiger: Wird es von deutschen Städten außer Pixelmatsch noch viel zu sehen geben?
Update vom 21. Oktober 2010:
Google hat heute erstmals konkrete Zahlen zu den bis zum vergangenen Freitag gegen Streetview eingegangenen Widersprüchen bekannt gegeben. Demnach bekam Google Post von genau 244.237 Haushalten (entspricht knapp 3%), deren Bewohner ihre Behausung nicht bei Streetview verewigt wissen wollen. Diese Zahl bezieht sich allerdings lediglich auf die 20 deutschen Großstädte (insgesamt circa 8,5 MIllionen Haushalte) mit denen Streetview noch in diesem Jahr Premiere feiern will. Laut Deutschlands oberstem Datenschützer Peter Schaar zeige "die hohe Zahl der Widersprüche (...), dass die Bürgerinnen und Bürger selbst darüber entscheiden wollen, welche Daten über sie im Internet veröffentlicht werden."
Allerdings gibt Google an, dass man möglicherweise nicht in der Lage sein wird, alle Widersprüche bis zum Live-Gehen von Streetview Deutschland in einigen Wochen zu bearbeiten.
Quelle: Google
Originalmeldung:
Noch in diesem Jahr soll Googles Streetview auch in Deutschland an den Start gehen. Zunächst werden sich Nutzer des Dienstes durch die abfotografierten Straßenzüge von 20 deutschen (Groß-) Städten klicken können, weitere sollen im Laufe der Zeit folgen. Mietern und Hausbesitzern, die nicht bereit sind, dass ihr Eigentum respektive ihre Wohnstätte online besichtigt werden können, räumte Google ein Recht zum Widerspruch ein. Die bereits verlängerte Frist zu dessen Einlegung läuft an diesem Freitag ab.
Allerdings vertritt Verbraucherschutz-Ministerin Ilse Aigner (CSU) die Meinung, dass ohnehin ein zeitlich unbegrenztes Widerspruchsrecht bestünde: "Wer es bisher noch nicht geschafft hat, seinen Widerspruch einzulegen, hat dazu auch nach Freischaltung der Internet-Seite noch jederzeit unbegrenzt die Möglichkeit." Wie viele Widersprüche Google bislang erhalten hat, ist immer noch unbekannt. Aigner geht von "mehreren Hunderttausend" aus und wirft Google vor diesbezüglich eine Art Verschleierungstaktik zu verflogen. Das kritisierte Unternehmen bestreitet dies und verspricht eine Veröffentlichung "sobald die eindeutige Anzahl" feststeht.
Quelle: Zeit Online
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Es ist einfach nur hässlich wenn man sieht das dort ein haus nach dem anderen verpixelt ist .
Das komische ist das ich es bisher nur in deutschland gesehen habe !!!!!!
Es liegt wahrscheinlich nur daran das die leute kein blassen schimmer davon haben.
wo hab ich das denn behauptet?