Google straft Google ab: Chrome-Homepage wegen gekaufter Links schlechter gelistet
Google Chrome ist beim Stichwort "Browser" nicht mehr über normale Links in den Top-Suchbegriffen zu finden. In Deutschland aber behilft sich Google einfach mit einer Werbeanzeige.
Google hat die offizielle Homepage von Chrome, Googles Browser, für zwei Monate herabgestuft. Und zwar im Suchindex der eigenen Suchmaschine. Dementsprechend taucht die Website nun nicht mehr in den Top-Ergebnissen auf. Damit straft Google sich selbst ab. Hintergrund sind bezahlte Blog-Einträge, also Werbung, für Chrome. Ein Artikel davon enthielt einen Link zur Chrome-Seite, der wiederum auf die Position im Suchindex durchschlug. Weil Google allerdings Werbung durch gekaufte Links missbilligt und andere Websites deswegen im Suchindex herabstuft, zog man dieselben Konsequenzen nun bei sich selbst.
Eigentlich habe Google laut Aussage eines Sprechers lediglich Videoanzeigen schalten wollen. Allerdings habe die beauftragte Agentur eine weitere Firma angeheuert, die wiederum auf gesponserte Blogeinträge spezialisiert ist. Google-Manager Matt Cutts gab via Google+ bekannt, dass man die offizielle Google Chrome-Seite deshalb für 60 Tage im Suchindex herabgestuft habe. Top-Suchbegriffe sind bei Google generell heißt begehrt, versprechen sie doch hohe Verweise, weil User zuerst auf diese klicken.

