Google Earth lässt Atlantis verschwinden - Grafisches Artefakt aus Karte entfernt
Mysteriöse Linien auf dem Meeresgrund bei Google Maps - hierbei handelte es sich vielmehr um grafische Artefakte als um den Staat Atlantis.
Der sagenumwobene verschollene Staat Atlantis sorgt immer wieder für Begeisterung bei Verschwörungstheoretikern. Vor einiger Zeit sorgte der Kartenservice Google Earth für Aufsehen. So waren im Ozean vor den Kanaren interessante geometrische Linien gesichtet wurden. Für viele war klar: Hier konnte es sich nur um Atlantis handeln, jenen seit Jahrtausenden untergegangenen Staat, von dem einst Platon berichtete.
Die Wahrheit ist weit weniger aufregend. So handelte es sich bei den Linien lediglich um grafische Artefakte, die bei der Vermessung durch Schallwellen erzeugt wurden. Google lieferte diese Erklärung recht zügig. Die Behörde für Wetter- und Meeresforschung der USA hatte seitdem dennoch mit zahlreichen Emails zu kämpfen, die von den Linien berichteten und Auskunft verlangten.
Laut Platon sei Atlantis vor etwa 11.300 Jahren untergegangen. Atlantis sollte sich jenseits von Gibraltar im Atlantischen Ozean befunden haben. Der Staat soll sogar größer als Nordafrika gewesen sein. Reichtum gab es - zumindest laut Platon - in Atlantis in Massen, Gold und Silber soweit das Auge reichte. Auch dekorativ sei Atlantis gewesen. So habe dort beispielsweise eine Statue des Poseidon gestanden.
Nun hat Google das Bild, auf denen die Linien zu sehen waren, mit einem neueren Bild ausgetauscht. Die "Spuren von Atlantis" sind also von Google Earth verschwunden. Ob die Behörde für Meeresforschung nun weniger Anfragen bekommt, bleibt abzuwarten - Futter für Verschwörungstheoretiker ist nun umso mehr vorhanden. Ins Leben gerufen wurde Atlantis vom griechischen Philosophen Platon, der von einem verschollenen Staat von großem Reichtum berichtete.
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