Der Axel Springer Verlag spricht sich klar gegen die kostenlose Verbreitung von Medieninhalten über Google aus. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
In der Diskussion um das Gesetz zum Leistungsschutz versteifen sich die Fronten immer mehr. Besonders der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer-Verlagshauses, Mathias Döpfer hat seinen Ton gegenüber Google enorm verschärft. So sagte er in einem Interview, dass Googles gutes Image nur vorgeschoben sei und dass dem Unternehmen "erzkonservative Beweggründe" zugrunde liegen.
"Das ist so, als würde eine Hehlerbande bei Amnesty International eine Menschenrechtspetition zur Verteidigung der freien Bürgerrechte beim Ladendiebstahl einreichen." Mit diesen Kommentaren will Döpfner Kritik daran üben, dass Google Ausschnitte von Medien kostenlos zur Verfügung stellt.
Um diesem gebührenfreien Konsum entgegen zu treten, soll laut dem Axel Springer-Chef ein Bezahlsystem eingeführt werden. In Zukunft könnten einzelne Artikel der Bildzeitung und der Welt auch im Internet Geld kosten. Damit sollen sich ebenfalls die Einnahmen der Werbeanzeigen deutlich erhöhen.

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Das Gute bei Bild ist eben daß sie jeder liesst, unabhängig vom Alter und Beruf. So sind PC-Nutzer, iOS Nutzer, Android Nutzer, ja, auch Technik-Abstinenzler die Zielgruppe.
Ich denke halt nur daß unmengen an Geld in die Entwicklung von neuen Bezahlseiten gesteckt wird…