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Axel Springer-Chef Döpfner vergleicht Google mit einer Hehlerbande

05.12.2012 15:28 Uhr
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Der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer-Verlagshauses, Mathias Döpfner hat Google in einem Interview scharf angegriffen. Er wird dem Unternehmen einzig erzkonservative Beweggründe vor und vergleicht die "netten Jungs mit dem bunten Logo" mit einer Hehlerbande.

Der Axel Springer Verlag spricht sich klar gegen die kostenlose Verbreitung von Medieninhalten über Google aus. Der Axel Springer Verlag spricht sich klar gegen die kostenlose Verbreitung von Medieninhalten über Google aus. [Quelle: Siehe Bildergalerie] In der Diskussion um das Gesetz zum Leistungsschutz versteifen sich die Fronten immer mehr. Besonders der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer-Verlagshauses, Mathias Döpfer hat seinen Ton gegenüber Google enorm verschärft. So sagte er in einem Interview, dass Googles gutes Image nur vorgeschoben sei und dass dem Unternehmen "erzkonservative Beweggründe" zugrunde liegen.

"Das ist so, als würde eine Hehlerbande bei Amnesty International eine Menschenrechtspetition zur Verteidigung der freien Bürgerrechte beim Ladendiebstahl einreichen." Mit diesen Kommentaren will Döpfner Kritik daran üben, dass Google Ausschnitte von Medien kostenlos zur Verfügung stellt.

Um diesem gebührenfreien Konsum entgegen zu treten, soll laut dem Axel Springer-Chef ein Bezahlsystem eingeführt werden. In Zukunft könnten einzelne Artikel der Bildzeitung und der Welt auch im Internet Geld kosten. Damit sollen sich ebenfalls die Einnahmen der Werbeanzeigen deutlich erhöhen.

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05.12.2012 15:28 Uhr
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07.12.2012 15:42 Uhr
Ja, wie toll hat es denn bei NYT funktioniert? 2007-2009 war viel zu früh für sowas. Wir nehmen momentan das NYT Modell als Vorbild eben WEIL es so toll funktioniert hat. Es gibt mehr Zahlwillige als ihr annimmt.

[url=http://www.heise.de/newsticker/meldung/New-York-Times-Digitale-Ausgabe-ueberholt-die…
Erfahrener Benutzer
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06.12.2012 09:59 Uhr
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
06.12.2012 09:56 Uhr
Zitat: (Original von Herbboy;9534322)
...


Das Gute bei Bild ist eben daß sie jeder liesst, unabhängig vom Alter und Beruf. So sind PC-Nutzer, iOS Nutzer, Android Nutzer, ja, auch Technik-Abstinenzler die Zielgruppe.

Ich denke halt nur daß unmengen an Geld in die Entwicklung von neuen Bezahlseiten gesteckt wird…

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