Google

Axel Springer-Chef Döpfner vergleicht Google mit einer Hehlerbande

05.12.2012 15:28 Uhr
|
Neu
|
Der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer-Verlagshauses, Mathias Döpfner hat Google in einem Interview scharf angegriffen. Er wird dem Unternehmen einzig erzkonservative Beweggründe vor und vergleicht die "netten Jungs mit dem bunten Logo" mit einer Hehlerbande.

Der Axel Springer Verlag spricht sich klar gegen die kostenlose Verbreitung von Medieninhalten über Google aus. Der Axel Springer Verlag spricht sich klar gegen die kostenlose Verbreitung von Medieninhalten über Google aus. [Quelle: Siehe Bildergalerie] In der Diskussion um das Gesetz zum Leistungsschutz versteifen sich die Fronten immer mehr. Besonders der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer-Verlagshauses, Mathias Döpfer hat seinen Ton gegenüber Google enorm verschärft. So sagte er in einem Interview, dass Googles gutes Image nur vorgeschoben sei und dass dem Unternehmen "erzkonservative Beweggründe" zugrunde liegen.

"Das ist so, als würde eine Hehlerbande bei Amnesty International eine Menschenrechtspetition zur Verteidigung der freien Bürgerrechte beim Ladendiebstahl einreichen." Mit diesen Kommentaren will Döpfner Kritik daran üben, dass Google Ausschnitte von Medien kostenlos zur Verfügung stellt.

Um diesem gebührenfreien Konsum entgegen zu treten, soll laut dem Axel Springer-Chef ein Bezahlsystem eingeführt werden. In Zukunft könnten einzelne Artikel der Bildzeitung und der Welt auch im Internet Geld kosten. Damit sollen sich ebenfalls die Einnahmen der Werbeanzeigen deutlich erhöhen.

Stefan Adelmann Google+
Neuer Benutzer
05.12.2012 15:28 Uhr