Gold: Filmkritik zur Tragikomödie mit Matthew McConaughey

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Szene aus "Gold - Gier hat eine neue Farbe"
Quelle: Studiocanal

Was ist besser als der Goldrausch in Texas? Na, Goldrausch in Indonesien! "Gold - Gier hat eine neue Farbe" erzählt die Auf- und Abstiegsgeschichte eines amerikanischen Geschäftsmannes.

1988: Was der Prospektor und Fantast Kenny Wells anfasst, wird nicht gerade zu Gold (jetzt kaufen 23,93 € ). Sein erfolgloses Leben ändert sich gewaltig, als er zusammen mit dem Abenteurer Michael Acosta eine Goldmine in Indonesien entdeckt. Der Fund zieht Investoren an und die Glücksritter scheffeln über Nacht ein Millionenvermögen. Doch die Sache stinkt zum Himmel ...

Die Finanz-Tragikomödie von Stephen Gaghan basiert auf einem realen Börsenskandal, dessen Hergang aus rechtlichen Gründen verändert wurde. Der frühere Liebesfilm-Prinz McConaughey zeigt Mut zur Hässlichkeit und spielt den versoffenen Unternehmer, dem oft schwindelig ist, mit Halbglatze, Bierwampe, unfeinen Charakterzügen. Seine Frau rückt mit dem Goldrausch ins Abseits, fortan gilt seine Libido seichten Geschäftsfrauen. Im Mittelteil tritt der Film arg auf der Stelle, bis eine entscheidende Plotwende die Handlung wieder ankurbelt. Dafür überzeugen die Szenen im Regenwald, in denen Wells wie Kinskis fiebriger Fitzcarraldo agiert.

Wertung zu Gold

Wertung:

7.0 /10

Fazit

Die an einen wahren Finanzskandal angelehnte Tragikomödie liefert teils Geplänkel, überzeugt aber mit einer Prise Irrwitz.


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