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  • God of War: E3-Vorschau zum Vater-Sohn-Abenteuer mit Crafting, Nebenquests & Hub-Levels
    Quelle: Sony

    God of War (2017): Crafting, offene Hub-Levels, Nebenquests - E3-Vorschau und Video-Fazit zu den vielen Neuerungen des PS4-Actionkrachers

    Sony ändert das Erfolgskonzept von God of War - und zwar drastisch. Wir erklären alle Neuerungen in unserer Vorschau anhand der E3-Demo - inklusive Rohstoffsuche, offener Level-Struktur und weiteren RPG-Elementen. Außerdem verraten wir, was es mit dem neuen Vater-Sohn-Gameplay in den wie eh und je sensationell spektakulären Kämpfen des PS4-Exklusivtitels auf sich hat. Inklusive Video-Fazit!

    "Press X to pay respects" war gestern, im neuen God of War-Spiel gibt's jetzt sogar einen dedizierten Sohn-Button: Drücke Viereck, damit Klein-Kratos Pfeile verschießt. Das ist nur eine von vielen Neuerungen, mit denen Sonys Santa Monica Studio die extrem erfolgreiche Serie um fulminante Kämpfe gegen Mythenwesen und alte Götter von Grund auf umstellen will. Das Ergebnis ist im ersten Augenblick zwar ungewohnt, macht aber schon jetzt einen hervorragenden Eindruck und hat das Zeug, einer der besten PS4-Exklusivtitel 2017 zu werden. Auch dank der gänzlichen unerwarteten Vater-Sohn-Beziehung zwischen Serienheld Kratos und seinem jüngsten, per Gamepad herumzukommandierenden Spross.

    03:05
    God of War: Video-Fazit von der E3 - Infos zur Charakterentwicklung, Crafting, Waffen ...

    E3-Vorschau: God of War (2017) - neue Details

    Wir haben uns in Los Angeles die Präsentation des Actionspiels von der Sony-Pressekonferenz noch einmal ganz genau anschauen dürfen - live vorgespielt mit Kommentar der Macher und um einige zusätzliche Elemente ergänzt. So machten uns die Entwickler etwa auf in den Levels verteilte Ressourcen aufmerksam: Das neue God of War wird ein Crafting-System beinhalten oder zumindest eine ausgefeilte Upgrade-Mechanik. So schnappt sich Kratos herumliegende seltene Rohstoffe wie Asgard-Stahl, aber auch Silber oder Runen für Waffen und Rüstung. Letztere setzt ihr in die im Spielverlauf erhaltenen Ausrüstungsgegenstände des Götter mordenden Spartaners ein. Ob ihr auch gänzlich neue Items herstellt oder sie nur an der Werkbank verbessert, dazu will sich Santa Monica Studio bislang nicht äußern.

    Was dagegen klar ist: Auch wenn es nicht so heißt, bei dem 2017-Teil handelt es sich praktisch um God of War 4 - die Story schließt an die Ereignisse am Ende von God of War 3 an. Held Kratos, inzwischen merklich gealtert, findet sich aus bislang unbekannten Gründen in der nordischen Sagenwelt wieder. Dort dürften sich ihm wieder Götter wie Thor, Loki oder Odin entgegenstellen. Auch das Konzept von Valhalla, der Trinkhalle der nordischen Helden im Leben nach dem Tod, wird definitiv eine große Rolle spielen. In Sachen Gegnervarianz bringt der Szenariowechsel riesige Trolle, kampfstarke Dragos-Nahkämpfer und mächtige Drachen mit sich, während der Präsentation erspähten wir aus dem Augenwinkel aber auch mysteriöse Gestalten, die sich wie Rauch auflösten und schnell in die Schatten huschten.
    God of War (2017) Kratos ist in God of War merklich gealtert und hat sich einen Bart stehen lassen. Den braucht er wahrscheinlich, damit ihm im kalten Norden nicht die Wangen einfrieren. Quelle: Sony Ob ihr solchen neugierig machenden Hinweisen am Rand des Hauptpfades folgt und einen der optionalen Wege einschlagt, das ist in God of War (2017) eure Sache. Zusammen mit dem Wechsel in Sachen Kameraperspektive (Third Person statt fester Blickwinkel) haben die Entwickler auch das Level-Design stark überarbeitet. Eine echte offene Spielwelt gibt es zwar nicht, wohl aber große Hub-Levels, die mit denen aus Rise of the Tomb Raider zu vergleichen sind. Abzweigungen vom Hauptweg führen zu entfernten Höhlen voller Monster oder Schauplätzen für Nebenquests. Ja, richtig gehört: God of War 4 hat Nebenquests!

    Kratos' Sohn beim Wachsen zusehen

    Auf der E3 beschränkten sich derlei optionale Aufträge noch auf simple Angelegenheiten wie das Zerstören einer gewissen Anzahl von Idolen am Wegesrand. Gut möglich jedoch, dass im fertigen Spiel auch komplexere Nebenaufgaben warten. Allerdings ist wohl kaum zu befürchten, dass Santa Monica Studio aus God of War ein waschechtes Rollenspiel macht. Indes nutzen die Entwickler die neue Kamerasperspektive ausgiebig, um Spieler zum Erkunden der Levels anzutreiben und sich nach versteckten Extras wie den erwähnten Ressourcen, Runen oder Idolen umzuschauen.

    Kratos' Sohn, der den Helden laut Entwickler über weite Strecken oder gar die gesamte Länge des Spiels begleiten wird, soll eine zentrale Rolle in Gameplay und Erzählung einnehmen. Die Story von God of War (2017) erstreckt sich demnach über mehrere Jahre und im Spielverlauf soll der Sohnemann zu einem strammen Kämpfer heranwachsen. Das ist wörtlich zu verstehen, denn Klein-Kratos wird mit der Zeit größer und erwachsener. Im übertragenen Sinne nimmt aber auch die Erfahrung des Wonneproppens zu und seine Unterstützung im Kampf wird durch gesteigerte Angriffskraft und neue Fähigkeiten immer wertvoller. Bislang gab es nur den Bogen als Waffe des auf den Fernkampf spezialisierten Söhnchens zu sehen, weitere Anwendungsgebiete sind aber nicht ausgeschlossen.

    09:58
    God of War: Kratos kommt zurück - der E3-Trailer

    Typischer God of War-Bombast

    Im Kampf, auch im neuen God of War eine alltägliche Begebenheit, kommt der erwähnte Sohn-Button zum Einsatz. Weil die Angriffe von Kratos aufgrund der komplett überarbeiteten Steuerung nun auf Triggern und Schultertasten des PS4-Controllers liegen, lässt sich die Viereck-Taste als eine Art Taktgeber für die Angriffe von Kratos' Sprössling nutzen. Mit einem Tastendruck fordert ihr den Sohn dazu auf, einen Gegner mit einem Pfeil von seinem Bogen zu spicken. In der E3-Demo von God of War 4 verschoss der Bogen lediglich Elektropfeile, die Widersacher kurz betäubten. Im fertigen Spiel sollen mit steigender Erfahrung und besseren Crafting-Items weitere Pfeilarten dazukommen.

    Standardmäßig feuert der Sohnemann bis zu drei Pfeile in kurzer Folge ab. Wer die Viereck-Taste gedrückt hält, kann aber alle drei Pfeile auf das gleiche Ziel regnen lassen - oder aber man markiert mittels drei schneller Tastendrucke nacheinander ebenso viele unterschiedliche Widersacher. Das Deckungsfeuer von Sohn Kratos lässt sich prima mit der Blocken-Fähigkeit des Sparta-Kriegers kombinieren: Während der Götterschlächter einen Feind mit seiner neuen Axt oder bloßen Händen abwehrt, lähmt der Elektropfeil vom Bogen des Juniors einen zweiten Gegner, der Kratos gerade von hinten eins überbraten wollte. So lassen sich feine Kombos abspulen. Schnappt sich Kratos etwa einen der menschenähnlichen Dragos und wirft ihn auf einen Kumpanen, der gerade durch Pfeilbeschuss unter Strom steht, gibt es beim Zusammenprall einen Kurzschluss und beide Kreaturen fliegen getroffen weg.

    Doch die Änderungen am Kampfsystem erschöpfen sich nicht in den Schießkünsten des Filius. Nein, auch Kratos selbst agiert ganz anders als man es aus früheren Teilen der Reihe gewohnt ist. So fehlt von seinen berühmten Kettenschwertern zumindest vorerst jede Spur, dafür darf er die auf der E3 gezeigte Frostaxt werfen und per magischem Rückruf zurück in seine ausgestreckte Hand beordern. Während das Beil durch die Luft sirrt, gibt Kratos seinen Gegnern mit bloßen Fäusten Saures. Wie eh und je füllt sich im Kampfverlauf die Wutleiste des Spartaners; ist sie voll, kann er den Rage-Modus aktivieren und verursacht dann immensen Schaden sowie führt ganz besonders brutale Finisher aus. Vor denen ist selbst das größte Monster nicht gefeit.
    Riesige Gegner wie dieser Troll sind auch im neuen God of War Usus. Riesige Gegner wie dieser Troll sind auch im neuen God of War Usus. Quelle: Sony Je nach gedrückter Button-Kombination führt Kratos unterschiedliche Angriffe aus. So beendet er etwa einen Sprungangriff auf den Boden damit, dass er die Axt mit aller Kraft nach unten stößt und eine Schockwelle im Umkreis auslöst, die Gegner zurückwirft. Auch die KI-Feinde haben Spezialattacken drauf. Der Troll, der während der Präsentation ganz klassisch eine Brücke bewacht, schleudert etwa Feuer in einem weiten Bogen, wenn sich der Spieler auf Distanz hält. Geht man dagegen nahe ran, versucht die Bestie, Kratos mit seinen mächtigen Beinen zu zerstampfen.

    Tolle Technik, echte Emotionen?

    Dass solche Momente fantastisch aussehen, versteht sich mittlerweile von selbst. God of War (2017) gehört grafisch zu den absoluten Leckerbissen der Playstation 4 und ist in etwa auf einem Niveau mit Uncharted 4 oder Horizon: Zero Dawn. Für das neue Kapitel der Kratos-Saga spricht auch der unglaublich flüssige Übergang von Gameplay zu Zwischensequenz. Weder gibt es hier einen Ladebalken noch kommt es zu einem Kameraschnitt. Das Ergebnis wirkt dadurch sehr filmisch und zieht einen noch stärker als sonst in das Geschehen auf dem Bildschirm hinein.

    Die optische Qualität ist kein reiner Selbstzweck, God of War 4 soll echte Emotionen beim Spieler wecken. Eine solche Aussage wirkt angesichts der Vergangenheit der Reihe mit grotesk überzeichneten Sterbeszenen voller Blut, abgeschlagener Körperteile und ausgedrückter Augäpfel sowie infantiler Quick-Time-Events im Götter-Harem mit kichernden, barbusigen Lustsklavinnen ungewollt komisch. Tatsächlich scheint es Santa Monica Studio aber ein großes Anliegen zu sein, die Vater-Sohn-Beziehung in God of War beim Release 2017 ähnlich vielschichtig und ernsthaft zu inszenieren wie das Verhältnis zwischen Quasi-Daddy Joel und Adoptivtochter Ellie in The Last of Us. Ob das klappen kann, ist zu diesem Zeitpunkt freilich pure Spekulation.

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    Eine Möglichkeit, um die Spieler noch enger an Kratos und Sohn zu binden, wäre logischerweise ein Charakterwechsel. Auch wenn sich die God of War-Entwickler während der E3-Demo partout weigerten, diese Vermutung zu kommentieren: Der Gedanke liegt nahe, dass im Spielverlauf der über mehrere Spielstunden gewachsene und an Erfahrung zugelegte Sohn die Rolle von Kratos übernehmen könnte. Zumindest eine kurze Passage aus Sicht des Nachwuchs scheint möglich.

    Ebenfalls so gut wie sicher: Das Zusammenspiel von Kratos und Zögling wird auch bei den God of War-typischen Rätseln und Kletterpassagen eine Rolle spielen, etwa wenn der Spieler seinen virtuellen Filius einen Hebel auf einer erhöhten Plattform ziehen lässt oder ihn anweist, sich auf eine Bodenplatte zu stellen, damit Kratos ein ansonsten verschlossenes Tor passieren kann. Derartige Team-Aktionen werden jedoch stets mithilfe der KI ausgeführt, denn God of War (2017) wird trotz der zwei Charaktere keinen Koop-Modus beinhalten. Daran wird sich wohl auch bis zum PS4-exklusiven Release irgendwann im Jahr 2017 nichts ändern.

    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Scholdarr Erfahrener Benutzer
        Schaut ganz gut aus, ein bisschen so wie Ryse für die Playstation. Naja, aber dank Exklusivität bekommt Sony eh kein Geld von mir. 
      • Von kornhill Erfahrener Benutzer
        Das gezeigt sieht zwar geil aus, aber nicht für ein GoW! Was soll den diese Kameraperspektive? Das ist God of War nicht Gears of War! Die gezeigte Kampfszene war leider der größte Dämpfer. Sieht ein wenig aus wie Lords of the Fallen mit etwas weniger Dark Souls. Will ich das als God of War Fan? Eigentlich…
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Sony ändert das Erfolgskonzept von God of War - und zwar drastisch. Wir erklären alle Neuerungen in unserer Vorschau anhand der E3-Demo - inklusive Rohstoffsuche, offener Level-Struktur und weiteren RPG-Elementen. Außerdem verraten wir, was es mit dem neuen Vater-Sohn-Gameplay in den wie eh und je sensationell spektakulären Kämpfen des PS4-Exklusivtitels auf sich hat. Inklusive Video-Fazit!
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15.06.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/06/God-of-War-PS4-pc-games_b2teaser_169.jpg
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