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  • Gears of War: Die Geschichte der Gears im Special
    Quelle: Microsoft

    Gears of War: Die Geschichte der Gears im Special

    Special zur Schnetzelreihe Gears of War - Die Serie auf dem Weg zum brandneuen vierten Teil: Wir präsentieren euch die komplette Gears-Historie von Teil 1 über die Ultimate Edition bis Gears of War: Judgment.

    Gears of War: Judgment. Für die meisten Menschen ist der produktionshistorisch vierte Teil der Gears-Serie einfach nur ein kerniges Actionspiel und als Prequel der testosterongetränkten Reihe eigentlich Gears of War 0. Für uns hier in der deutschen Spielepresse war Gears of War: Judgment aber aus vielen weiteren Gründen ein ganz wichtiges Teil. Zunächst gehört das Wörtchen "Judgment" mit zu den am meisten korrigierten Begriffen im deutschsprachigen Redaktions-Europa. Bis heute wachen gestandene Gaming-Journalisten hierzulande schweißgebadet mitten in der Nacht auf und brüllen: "Halt! Da fehlt ein E! Ein Eeeeeeee..." Nein, tut es nicht, denn Gears of War: Judgment hat seinen Namen aus dem britischen Englisch erhalten, nicht aus dem amerikanischen Englisch - von daher "Judgment" statt "Judgement".

    Sehr viel bedeutender ist das Spiel für Redakteure in Deutschland aber noch aus einem anderen Grund: Es war über zehn Jahre lang die einzige hundertprozentig sichere Insel im Indizierungs-Minenfeld der Gears-Serie. Zwar war auch Gears of War 3 hierzulande nie indiziert und stets frei verkäuflich ab 18 Jahren, wenn man aber als professioneller Buchstabenjockey um 21 Uhr an einem stressigen Abgabetag in Richtung Kollegen guckt und fragt: "Ääääh ... welcher Gears-Teil ist gleich noch mal nicht verboten?", bekommt man als Antwort stets "Nimm Judgment! Das passt auf jeden Fall!" Stimmt, denn nicht nur kann man sich an das Wort "Judgment" besser erinnern als an eine Ziffer, es ist auch unmissverständlich - denn wenn man als Journalist einfach nur Gears of War schreibt, könnte damit statt des dritten auch der erste Teil gemeint sein. Und wenn dann eine zu positive Aussage im Artikel fällt, wird die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien schnell nervös.

    Que Sera, Sera. Whatever will be, will be …
    Im Gears-Getriebe ist der Planet Sera das größte aller Zahnräder – er liefert nicht nur die Location für endlosen Krieg, sondern auch dessen Grund...

    Die Gears-Serie spielt auf dem Planeten Sera, dessen Oberfläche von Menschen kolonialisiert wurde. Kriegsmüde und in berechtigter Sorge über die Zukunft unserer Spezies, legten die Kolonisten auf Sera ihre Waffen nieder und wandten sich von Gewalt zur Lösung von Konflikten ab. Das Ergebnis war die sogenannte Ära des Schweigens, ein Zeitalter auf Sera, in dem den Menschen kulturelles Wachstum, Wohlstand und ein fast vollständiger Weltfrieden vergönnt war. Der Wirtschaftsboom auf Sera brachte jedoch ein neues Problem: Weder fossile noch nukleare Brennstoffe konnten den immer weiter ausufernden Strombedarf der Kolonien befriedigen. Erneut stand der Planet kurz vor dem Kollaps – bis mit einer flüssigen Substanz namens Imulsion eine schier unerschöpfliche Energiequelle entdeckt wurde...
    Und damit auch der betreuende Redakteur. Eine bescheuerte Regel? Möglicherweise. Wahrscheinlich. Ja. Das ändert aber nichts daran, dass es eine Regel ist, die man in der deutschen Spielepresse befolgen sollte, sonst kann es schnell existenzbedrohend teuer werden. Somit habt ihr die Erklärung, weshalb ihr bisher in eurem Gaming- Hobby vonseiten der Journalisten so oft Judgment zu lesen bekommen habt. Dabei sollte doch eigentlich ein ganz anderer Faktor der wichtigste sein, warum dieser Part ein dermaßen bedeutendes Spiel in der Reihe ist - denn es ist der erzählerische Grundstein einer der legendärsten und mit über 20 Millionen verkauften Spielen auch erfolgreichsten Actionserien aller Zeiten! Und weil sich unser Special um die Historie der Gears dreht, beginnen wir dann auch mit ...

    Gears of War: Judgment

    Judgment spielt als Prequel 15 Jahre vor der Handlung in Gears of War 1 und damit nur wenige Monate nach dem E-Day. Es begleitet die Protagonisten des Spiels, das sogenannte Kilo Squad - diese kleine, schlagkräftige Truppe besteht aus den Serienlieblingen Damon Baird und Augustus Cole sowie den Soldaten Sofia Hendrik und Garron Paduk. Die Einheit steht geschlossen als Angeklagte vor einem Militärgericht. Dort wird das Kilo Squad erheblicher Kriegsverbrechen bezichtigt und muss sich gegenüber einem COG-Tribunal verantworten. Was die Soldaten in diese missliche Lage gebracht hat, dürft ihr als Joypad-Halter außerhalb der Rahmenhandlung in einer spannenden Flashback-Kampagne nachspielen. In Sachen Multiplayer brachte Judgment ebenfalls neue Ansätze mit. Zwar konnte man nun in weniger Spielmodi aufseiten der Locust zu den Waffen greifen, dafür gab es mit dem Overrun-Modus (inklusive Locust!) einen neuen kompetitiven Mehrspieler-Part mit spannenden King-of-the-Hill-Regeln.

    01:19
    Gears of War: Judgment - Launch-Trailer
    Spielecover zu Gears of War: Judgment
    Gears of War: Judgment

    Gears of War 1/ Ultimate Edition

    ... Mit einem als Gold Rush bekannten, rücksichtslosen Raubbau an den verheißungsvollen Imulsion-Quellen endete die Ära des Schweigens schließlich katastrophal: Die Stadtstaaten-ähnlichen Kolonien auf Sera verfielen abermals in einen gewaltigen Bürgerkrieg, diesmal mit der Herrschaft über das Imulsion als Ziel. Insbesondere die zwei dominantesten Fraktionen Seras bekämpften sich hier bis aufs Blut – die Union of Independent Republics (UIR) und die Coalition of Ordered Governments (COG). Nach fast 79 Jahren beendete die COG den als Pendulum Wars bekannten Konflikt schließlich durch den Einsatz einer orbitalen Laserwaffe namens Hammer of Dawn. Zwar verdampfte diese durch Imulsion angetriebene Kanone große Teile der Infrastruktur auf Sera, etablierte die COG aber als dominante Regierung. Unter großer Kraftanstrengung hätten die Kolonisten nun in ein neues Goldenes Zeitalter eintreten können – doch diese Hoffnung wurde durch den E-Day schlagartig zerstört.Gears of War-Mastermind und Chefdesigner Cliff Bleszinski hat sich während des Release von Judgment übrigens einmal dazu geäußert, warum Epic Games nie ein Prequel mit einem Setting während des spielerisch vielversprechenden E-Days produziert hat. Grundsätzlich findet er die Idee sehr spannend, es hätte aber aus erzählerischer Sicht keinen Sinn ergeben, daraus ein Gears-Spiel zu stricken. In allen Spielen der Gears of War-Reihe geht es schließlich um einen erbitterten Kampf der COG-Soldaten gegen die Locust - und am E-Day waren die wehrlosen Menschen auf dem Planeten Sera eben nicht mit Kämpfen beschäftigt, sondern nur mit dem Rennen um ihr Leben. Exakt aus diesem Grund spielt die Handlung des Original-Gears und Serien-Altmeisters, Gears of War 1, satte 14 Jahre nach dem E-Day - also zu einer Zeit, in der die COG-Truppen der Locust-Horde so etwas wie eine ernst zu nehmende Gegenwehr anbieten können.

    Der Anfang vom Ende: Die Locust und der E-Day
    In Gears of War darf man niemandem vertrauen – nicht der Regierung, nicht den Soldaten, nicht dem Himmel über dem Kopf und schon gar nicht dem Boden unter den eigenen Füßen.

    Wer als menschlicher Kolonist auf dem Planeten Sera lebt, ist generell schon eine arme Sau – die wohl größte Katastrophe erlebten die Einwohner des kriegsgebeutelten Felsbrockens aber am sogenannten Emergence Day, in Anlehnung an die Landung der Alliierten in der Normandie 1944 auch als E-Day bekannt. Kaum sechs Wochen, nachdem die COG einen Friedensvertrag mit den wenigen übrigen UIR-Kräften auf Sera unterzeichnet und damit die 79 Jahre langen Pendulum Wars beendet hatten, sahen sich die Menschen auf Sera plötzlich abermals mit einem brutalen, überwältigenden Angriff auf alle Städte und Siedlungen gleichzeitig konfrontiert. Während die meisten Bürger die jüngsten Attacken zunächst für das Ergebnis gescheiterter Friedensverhandlungen und eine Fortsetzung der Pendulum Wars hielten, wurde schnell klar, dass es sich bei dem neuen Feind um eine bisher völlig unbekannte außerirdische Spezies handelte...
    Im Rahmen ebendieser Konfrontation begleiten wir das Delta Squad auf den Planeten Sera. Das kleine Team besteht aus den wuchtigen COG-Soldaten Augustus Cole, Damon Baird, Dominic Santiago und dem Chefprotagonisten und Superstar der Gears-Serie: Marcus Fenix. Marcus und seine Männer erhalten einen für die Kolonien auf Sera lebenswichtigen Auftrag - sie sollen zunächst mithilfe eines High-End-Aufklärungssystems die unterirdische Heimat der Locust kartografieren, auf diese Weise den verwundbarsten Punkt der außerirdischen Infrastruktur ausfindig machen und dort eine Massenvernichtungswaffe zünden. Zwar steht die eigentlich starke Geschichte von Gears 1 nie so ganz im Mittelpunkt des Spiels, dafür brachten aber die damals unfassbar starke Xbox-Grafik, der fulminante Sound, die brachiale Präsentation und ein kompaktes Daueradrenalin-Gameplay die Spieler zum Jubeln! Die internationalen Fachjournalisten übrigens auch: Die Bewertung von Gears of War 1 glich einem weltweiten Endlos-Triggern der Taste 9 ...

    Jagged Wheel of Conflict Two

    Wir in Deutschland haben es bei den Gears-Games besonders gut, dürfen wir aktuell nach dem Genuss des ersten Teils doch direkt weiter zur Handlung von Teil 3, ohne uns dazwischen irgendwelche lästigen Filler-Episoden gefallen lassen zu müssen. An dieser Stelle völlig unabhängig von diesem Sachverhalt ein kurzer Schwank aus der illustren Indizierungs-Odyssee der gesamten Gears of War-Reihe! Gears of War 1: Erntete ein Kopfschütteln bei der USK und damit konsequenterweise ein Kopfnicken bei der BPjM. Microsoft veröffentlicht in Deutschland grundsätzlich keinerlei Spiele ohne USK-Kennzeichnung. Also wurde Gears 1 hier zunächst geext - nur um dann zehn Jahre später aus dem Indizierungs- Limbus ans Licht gezerrt, aufgehübscht und als Ultimate Edition endlich auch dem teutonischen Testosteronträger angeboten zu werden.

    ... Die Kreaturen hatten sich zuvor offenbar über Äonen tief im Untergrund Seras verborgen – und sahen nun die Zeit für einen erbarmungslosen Vernichtungsfeldzug gegen die Kolonisten gekommen. Dazu gruben sich die Streitkräfte der später als Locust bekannten Aliens in einer logistischen und miltärischen Meisterleistung praktisch zeitgleich planetenweit aus einem gewaltigen Tunnelsystem durch die Erde und überwältigten mit erschreckender Geschwindigkeit die völlig unvorbereiteten Bodentruppen der Kolonien. Trotz einer massiven Mobilmachung der COG-Streitkräfte zur Abwehr der Locust gab es gegen die schiere Anzahl, Aggressivität und unbestreitbare Kompetenz der extraterrestrischen Horde kaum eine Möglichkeit der Verteidigung. Den verzweifelten Menschen blieb nur der Rückzug vor den Invasoren. Denn die Locust waren offenbar weder an Gefangenen noch am Erhalt der Gebäude und Infrastruktur der Kolonien interessiert.Gears of War 3 legte Microsoft seinerzeit dann doch wieder bei der USK vor - versuchen kann man's ja! Zur allgemeinen Überraschung gönnte man dem Spiel zunächst eine Freigabe ab 18 Jahren. Dabei ein kurioses Detail am Rande: Die USK ging während der ersten Prüfungsrunde eigentlich davon aus, dass Gears 3 seinen damals indizierten älteren Brüdern abermals in den BPjM-Giftkeller folgen würde, egal was die USK zu dem Spiel zu sagen hätte. Doch als das gute Stück dann auf dem Schreibtisch der Bundesprüfstelle landete, begann dort wohl gerade eine Phase der Entspannung. Die Kollegen hatten gegen die nach wie vor brachialen Inhalte von Gears of War 3 nichts einzuwenden. So erschien schließlich der dritte Teil tatsächlich bei uns in Deutschland - und ganz ehrlich, wir glauben, Microsoft hatte damit nicht wirklich gerechnet. Gears of War: Judgment wurde danach entsprechend problemlos bei der USK durchgewunken, Gears of War 4 sowieso.

    01:54
    Gears of War 3: Gameplay-Trailer mit Body Count
    Spielecover zu Gears of War 3
    Gears of War 3

    Gears of War 3

    Zum anberaumten Release von Gears of War 3 standen alle Zeichen auf "Blockbuster". Die Reihe brachte mittlerweile einige echte Gaming-Legenden mit - Marcus Fenix ist bis heute einer der bekanntesten und beliebtesten Videospielcharaktere des Xbox-Universums. Das Lancer-Rifle mit seiner vorgebauten Kettensäge gehört zu den populärsten (und am meisten Nerf-gemoddeten) Waffen aller Zeiten. Auch der Gears-Chefdesigner Cliff Bleszinski erreichte während der Hochzeiten der Locust-Euphorie selbst so etwas wie einen Superstar- Status in der Videospielbranche. Spielmechanisch stand Gears of War mittlerweile ebenfalls für etliche verlässliche Qualitäten: das oft kopierte und selten erreichte Third-Person-Actiongameplay vom Feinsten zum Beispiel. Oder einen bockstarken Multiplayer. Oder grafische und akustische Technik, die das Letzte aus der Xbox herausquetschte. Obendrein konnte sich die mittlerweile etablierte Serie auch prominente Unterstützung mit an Bord holen.

    Die Storyline von Gears of War 3, wohl die persönlichste Geschichte des Protagonisten Marcus Fenix, stammt aus der Feder der Science-Fiction-Autorin Karen Traviss. Der Rapper Ice-T war ebenfalls mit im Spiel dabei und lieh dem Charakter Griffin in Gears of War 3 seine Stimme. Kurzum: Epic Games veranstaltete ein riesiges Theater rund um den anstehenden Release des dritten Teils ihres Triple-A-Hammers. Über eine Million Vorbestellungen gingen weltweit für Gears of War 3 ein, der Hype war bis zum Platzen aufgepumpt - und Epic Games lieferte trotz des gigantischen Drucks und noch höherer Erwartungen tatsächlich erneut einen System-Seller ab! Innerhalb einer Woche nach Release verkaufte sich das hervorragende Gears of War 3 über drei Millionen Mal, schaffte insgesamt über sechs Millionen Verkäufe und sorgte dafür, dass die Gears-Serie bis heute mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz erreicht hat. Epic Games: Wir salutieren mit einer Lancer-Salve!

    02:04
    Gears of War 4: Launch-Trailer mit Metallicas Nothing Else Matters
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Gears of War 4
Gears of War: Die Geschichte der Gears im Special
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http://www.pcgames.de/Gears-of-War-4-Spiel-55621/Specials/Geschichte-Historie-1210432/
14.10.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/10/Gears-of-War-4-Test-PC-Screenshots-02-pc-games_b2teaser_169.jpg
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