Gearbox: "Ein Multiplayer-Feature sollte bei Spielen nicht erzwungen werden"
Nach Randy Pitchford von Gearbox Software ist ein Multiplayer in Videospielen nicht zwingend notwendig und sollte keinesfalls erzwungen werden. Hier Screenshots vom kommenden Duke Nukem Forever aus dem Hause Gearbox. Das Spiel wird einen Multiplayer-Modus beinhalten. (4)
Im Interview mit Edge erläutert Randy Pitchford, derzeitiger CEO und President von Gearbox Software, dass ein Multiplayer-Feature nicht für jedes Spiel geeignet ist und auf keinen Fall erzwungen werden sollte: "Es gibt Leute, die Coop und Konkurrenz [in Spielen] wollen und es gibt Spieler, die lieber tief in eine Geschichte eintauchen. Das gewählte Konzept muss aber automatisch dazu passen und darf nicht erzwungen werden. Das ist das Problem." Als ein Beispiel erwähnt Pitchford die Dead Space-Reihe, deren zweiter Teil durch einen seiner Meinung nach überflüssigen Multiplayer-Modus ergänzt wurde.
"Auch da gibt es natürlich eine Grenze. Es wird niemals 20 Millionen Einheiten schaffen. Im Idealfall kratzt man an der 4-5 Millionen-Grenze – zumindest wenn alles nach Plan verläuft. Dann fangen die Bohnenzähler aber an: 'Wie kann ich diesen Rahmen sprengen?' Und dann schauen sie auf Spiele, die einen Multiplayer haben." Wie Pitchford dabei im Interview mit Edge unterstreicht, würde diese Einstellung für Publisher auf lange Sicht nicht funktionieren. Viel eher sollte man sich an die gegebenen Grenzen gewöhnen und diese durch sinnvoll gesteuerte Investments und durch die Fokussierung auf das Wesen des jeweiligen Spieles zu erreichen versuchen.
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