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Gangland (PC)

Release:
21.05.2004
Genre:
Strategie
Publisher:
Bigben Interactive

Gangland

07.06.2004 15:00 Uhr
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Unsere Truppen versuchen 
alles, um den Hauptcharakter noch aus den Fängen der fiesen Schläger zu befreien. Unsere Truppen versuchen alles, um den Hauptcharakter noch aus den Fängen der fiesen Schläger zu befreien. Damit hätte Don Corleone nicht gerechnet: Gangland bringt Hektik in den geruhsamen Alltag der Familie. Eigentlich ist die Mafia das etwas derbere Sinnbild für den Begriff der Familie. Eine Hand wäscht die andere, Vetternwirtschaft, Loyalität bis ans Sterbebett und so weiter. In der Mangano-Familie jedoch scheint der Nachwuchs nach anderen Grundsätzen aufgezogen worden zu sein. So kommt es eines Abends zu handfesten Streitigkeiten zwischen den fünf sizilianischen Brüdern, die auch ein Machtwort des greisen Großvaters nicht mehr stoppen kann. Das Ende vom Lied: Frauenschwarm Chico liegt mit gebrochener Nase und einer unschönen Schusswunde zuerst auf der Intensivstation und schließlich im Ehrenbett. Verdächtigt werden Angelo, Romano und Sonny, die sich flugs nach Amerika absetzen, Jahre später jedoch in Paradise City ausfindig gemacht werden. Jetzt ist es am fünften Stammhalter Mario, die Familienehre wiederherzustellen und mit seinen treulosen Brüdern abzurechnen.

Nichts als ballern

Als skrupelloser Mafiosi 
machen Sie auch mit den Hütern des Gesetzes kurzen Prozess. Als skrupelloser Mafiosi machen Sie auch mit den Hütern des Gesetzes kurzen Prozess. Damit ist die Aufgabe klar: Abtrünnige Familienmitglieder aufstöbern, selbige liquidieren und nebenbei noch zum neuen Paten von Paradise City aufsteigen - und das alles innerhalb von 28 Missionen. Klingt nach einem äußerst unkonventionellen Szenario für ein Echtzeit-Strategiespiel? Die dänischen Entwickler bei Media Mobsters machten aus Gangland auch kein konventionelles Echtzeit-Strategiespiel, sondern mischen Taktik- und Action-Elemente. Zwar steuern Sie Mario und seine Mafia-Schergen ähnlich wie in Commandos durch die urbanen Straßenschluchten von Paradise City, lassen die Jungs hinter Mülltonnen oder Hot-Dog-Ständen in Deckung gehen und statten sie nach und nach mit durchschlagenden Wummen aus, jedoch haben Sie im Gegensatz zum behäbigen Zweiter-Weltkriegs-Epos keine Zeit, um lange nachzudenken oder zu taktieren. In Gangland fliegen Ihnen die blauen Bohnen buchstäblich im Sekundentakt um die Ohren und eine Straßenschlacht jagt die nächste. Entsprechend simpel gestalten sich die Missionsziele, die sich auf das Umlegen bestimmter Zielpersonen beschränken. Hin und wieder müssen Sie auch Botengänge hinter sich bringen und sich dabei feindlicher Angriffe erwehren, aber viel mehr Abwechslung sollten Sie von Gangland nicht erwarten.

Von Tür zu Tür

Mit einigen Handlangern erweisen wir einem Konkurrenten die Ehre und unterbreiten ihm ein Übernahmeangebot, das er nicht ablehnen kann. Mit einigen Handlangern erweisen wir einem Konkurrenten die Ehre und unterbreiten ihm ein Übernahmeangebot, das er nicht ablehnen kann. Anfangs ist Mario vor Feuergefechten sicher. Zu Beginn des Spiels landet er nämlich als Niemand in Paradise City und verdingt sich für seinen Onkel Vincenzo, bei dem er das Mafiosi-Geschäft von der Pike auf erlernt. Dazu gehört zunächst einmal eine ausreichend gefüllte Portokasse. Da kommt ihm die hohe Kneipendichte in Paradise City gerade recht. Seine erste Amtshandlung: zu diversen Kneipiers in der Gegend spazieren und ihnen sündhaft teure Vollkaskoversicherungen verkaufen. Die Geschäftsleute sind von diesem Angebot entweder so begeistert, dass sie sich sofort in seine Obhut begeben und regelmäßig einen Obolus aufs Familienkonto überweisen, oder es kommt zu einem kurzen Handgemenge mit loyaler Stammkundschaft, die nichts von Schutzgeldern hören will. Diese Auseinandersetzungen stellen allerdings keine großen Probleme dar, sodass die Eröffnung neuer Geschäftsstellen in der Regel ein Kinderspiel ist. Allerdings erhält Mario durch die Schutzgelderpressung lediglich 25 Prozent des erwirtschafteten Umsatzes. Weitaus profitabler ist da die komplette Übernahme der Betriebe, die 50 Prozent des Gewinns direkt in die
Kasse spült. Diese Akkreditierungsmethode kostet Mario jedoch eine ordentliche Stange Geld, die von den Ladenbesitzern eingestrichen wird.

   
Bildergalerie: Gangland
Bild 1-3
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Online-Redakteur
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07.06.2004 15:00 Uhr
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