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Games Convention 2008

Empire: Total War: Informationsflut von der GC

23.08.2008 13:06 Uhr
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Empire: Total War: Informationsflut von der GC Bei unserem Besichtigungstermin bei Publisher Sega gab es viel mitzuschreiben für PC Games-Mann Robert Horn: Die Entwickler von Empire: Total War nahmen sich extraviel Zeit und zeigten uns über eine Stunde lang die wichtigsten Dinge, die man über den Strategie-Titel wissen muss:

Wie Sie wahrscheinlich bereits wissen, spielt Empire: Total War in der Kolonialzeit des 18. Jahrhunderts. Das bedeutet vor allem eines: Schwerter sind passé, stattdessen regiert Schießpulver die Schlachtfelder. Dank aufsetzbaren Bajonetten kommt es jedoch immer noch zu Nahkämpfen. Die Schlacht, die wir gleich zu Beginn der Vorstellung genießen dürfen, ist dann auch Augenschmauß pur: Zwei gewaltige Armeen der Preußen und Engländer (beide mehrere tausend Mann stark) prallen vor einer Stadt in Mitteleuropa aufeinander.

Wie bereits in den Vorgängern ist auch bei Empire: Total War die richtige Empire: Total War: Informationsflut von der GC Strategie entscheidend, Aufstellung und perfekte Flankendeckung verhelfen zum Sieg. Die Muskentenbewehrten Fußtruppen können nun hinter Mauern in Deckung gehen und feuern von dort auf die anrückenden Truppen. Besonders gemein: Ein Forschungszweig (dazu später mehr) gewährt den Preußen eine Art frühzeitliches Minenfeld, dass Spieler eigenhändig auslösen müssen. In unserer Schlacht breiten die Entwickler diese Waffe vor einer ungeschützten Flanke aus. Promt endet die gesamte britische Kavallerie in einer krachenden Explosion. Fies!

Die künstliche Intelligenz, die in vorherigen Teilen nicht immer mit weisen Entscheidungen glänzte, scheint nun vollkommen überarbeitet. Denn sie bewertet nicht mehr nach einzelnen Aktionen (angreifen, Gegner vernichten, fliehen), sondern beurteilt Situationen im Gesamten. Etwa: Wie wichtig ist die Stadt für mich, wie viele Truppen verheize ich hier, wie viel Schaden kann ich anrichten und was nützt mir das für später? Sinnlos Truppen opfern gehört nicht mehr zum Plan der KI.Und so sehen wir, wie der Computer nach dem Verlust seiner Reiterei einen kontrollierten Rückzug antritt, um seine Truppen im Stadkern zu verbarrikadieren. Eine Einheit bezieht Stellung in einem vorgelagerten Bauernhof, um den Rückzug zu decken. Würden Spieler hier eine Veteraneneinheit platzieren, könnten diese ganze Regimenter im Alleingang aufhalten.

Empire: Total War: Informationsflut von der GC Die Entwickler lassen sich darauf nicht ein und bomben das Haus kurzerhand mit schweren Kanonen in Grund und Boden. Hier gilt: Nur die richtigen Geschosse beschädigen Gebäude. Andere Kanonenkugeln etwa prallen vom Boden ab und erweisen sich verheerend für Fußtruppen. Doch angenommen, es würde regnen? Dann würden die Kugeln im matschigen Grund stecken bleiben. Schießpulver würde nass werden, und marschierende Truppen in Dreck gehüllt. All das berechnet das Spiel! Eine unglaubliche Detailarbeit, die uns fast sprachlos zurücklässt.

Während das Haus in einer Staubwolke zu Bruch geht, hat die KI den Stadkern erreicht. Kaum rücken die Entwickler mit ihren preussischen Empire: Total War: Informationsflut von der GC Truppen nach, reagiert der Computer: Er versucht, seinen Gegner in enge Häuserschluchten zu zwingen, was sich negativ auf die Moral der Truppen auswirkt. Gleichzeitig ziehen kleinere Verbände durch die Seitengassen in den Rücken der Angreifer. Nur ein beherztes Eingreifen der Reservetruppen bringt den preussischen Truppen den Sieg.

Übrigens können Sie, falls Sie das möchten, auch einfach die gesamte Stadt mit schweren Kanonen beschießen und so die Verteidiger niedermachen. Doch das hat große Folgen: Erstens müssen Sie die eroberte Stadt dann mühsam wieder aufbauen und zweitens ist die Zivilbevölkerung zu recht maßlos sauer auf Sie und droht zu revoltieren. Ein mühsamer Häuserkampf ist für gut planende Strategen Pflicht!

Print-Redakteur
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23.08.2008 13:06 Uhr
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01.09.2008 11:06 Uhr
Hoffentlich wird die KI auf der Weltkarte auch so schlau sein wie in den Schlachten und vereinbarte Bündnisse sowie Friedensverträge halten und bei
Angriffen auf Gegner zugänglicher für Hilfeleistungen sein und nicht immer zu blockieren
wie im Vorgänger. Freue mich trotzdem sehr auf das fertige Spiel
Neuer Benutzer
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24.08.2008 10:27 Uhr
Also ich bin wirklich sehr gespannt und die Botschaften künden ja von einer Fülle an Neuerungen, besonders was Diplomatie, Wirtschaft, Forschung und auch Politik angeht. Gleichwohl ich dem Total Wat-Team eigentlich vertraue, hoffe ich das sie wieder atmosphärische Schlachten erschaffen, denn die bisherigen…
Benutzer
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23.08.2008 23:42 Uhr