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Games Convention 2007

Angeschaut: The Abbey überrascht mit cineastischen Qualitäten

25.08.2007 12:00 Uhr
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Angeschaut: The Abbey überrascht mit cineastischen Qualitäten Das klassische Adventure von Alcachofa Soft (Clever & Smart: A Movie Adventure) überrascht positiv. Es handelt von einer Abtei, in der ein mysteriöser Mordfall den ehemaligen Großinquisitor Leonardo und seinen Assistenten Bruno auf den Plan ruft. Erinnert Sie an Der Name der Rose? Ähnlichkeiten sind durchaus vorhanden, doch trotzdem soll sich die Geschichte aus der Feder von Emilio la Paz durch Eigenständigkeit abheben. Produzent Georg Hach deutet an: "Eine Abtei, Mönche, der Vatikan... ja, religiöse Themen werden definitiv eine Rolle in dieser Geschichte einnehmen." Ein Hinweis auf Fantasy-Elemente?

Der Grafikstil - ungewöhnlich, aber gut!

Angeschaut: The Abbey überrascht mit cineastischen Qualitäten Ein echtes Higlight von The Abbey ist die gute Grafik. Sämtliche Hintergründe wurden als hochauflösende 2D-Zeichnungen realisiert, die Spielfiguren sind hingegen dreidimensional. Durch eine Cel-Shading-Technik erhalten sie einen comichaften Look, sind aber dank hoher Polygonzahl und allerlei technischer Finessen schön abgerundet und plastisch. Die 3D-Technik nutzen die Entwickler beispielsweise für sehenswerte Lichteffekte; marschiert Leonardo etwa an einem Kaminfeuer vorbei, wird seine Statur rötlich angehaucht und die Falten seiner Kleidung kommen stärker zum Ausdruck.

Ganz wie im Film

"Wir arbeiten mit mehr Perspektivwechseln als jedes andere Adventure." stellt Hach zufrieden fest. So will man eine Dynamik wie im Zeichentrickfilm erzeugen. Selbst wenn Leonardo nur durch die Eingangshalle der Abtei läuft, schaltet das Spiel bis zu drei Mal die Ansicht um. Besonders cool: Bewegt er sich beispielsweise auf einen Raumausgang oder ein interessantes Objekt zu, zoomt die Ansicht sanft auf die Situation heran - ein simpler, aber wirkungsvoller Effekt. Außerdem kommen bei vielen Aktionen und Gesprächen Close-Ups zum Einsatz, in denen die Charaktere - zumindest im fertigen Spiel - über eine ausgefeilte Gesichtsmimik verfügen werden.

Himmlische Chöre

Angeschaut: The Abbey überrascht mit cineastischen Qualitäten Eine weitere Überraschung ist der Sound: Das Multitalent la Paz ist nicht nur Produzent, Autor und Regisseur von The Abbey, sondern auch der Komponist. Das Ergebnis seiner Arbeit ist derart gelungen, dass es sogar auf dem diesjährigen Eröffnungskonzert im Leipziger Gewandhaus aufgeführt wurde: Rund 70 Minuten an hochwertigem Soundtrack verwöhnen die Spieler-Ohren, eingespielt vom Prager Symphonie-Orchester. Schmetternde Chöre, Pauken und Trompeten erzeugen eine bedrohliche, zuweilen andächtige Stimmung, wie es sie in Adventures nur selten gibt. Wir hoffen, dass Crimson Cow daher eine deutsche Sprachausgabe produziert, die der schönen Musik gerecht wird.

Auf die Frage, ob es noch weitere Locations außer der Abtei geben wird, verneinen die Entwickler: "Es gibt jede Menge Geheimgänge, Kammern und Mysterien dort zu erforschen - das langt für rund 40 Stunden Spielzeit!" Zudem wird man viele Locations zu mehreren Tageszeiten erforschen - freuen Sie sich also auf gruselige Erkundungstouren bei finsterer Nacht.

Falls Sie einen Blick auf The Abbey werfen oder die stimmungsvolle Titelmelodie anhören möchten, schauen Sie sich doch einfach den Trailer unterhalb dieses Artikels an! Alternativ besuchen Sie einfach unsere GC-Unterseite! Dort steht der brandneue Trailer ebenfalls für Sie bereit.

Unser Ersteindruck: Gut

Entwickler: Alcachofa Soft
Publisher: Crimson Cow
Termin: Q1/Q2 2008

Print-Redakteur
Moderation
25.08.2007 12:00 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
24.08.2007 09:35 Uhr
Hmm, erinnert mich von der Grafikidee her an "Jack Orlando". Das war (ist) ein wirklich geniales und stimmungsvolles Spiel! Schade dass es da keinen Nachfolger gibt wies scheint... 
Benutzer
Bewertung: 0
23.08.2007 13:41 Uhr
Das einzige was mir sorgen macht ist, dass die Entwickler viele Kamerawechsel einbauen wollen.
Wer Jack Keane gespielt hat, weiß was ich meine.
Dort hat nämlich oft gerade in dem Moment die Kamera gewechselt, in dem man die Figur wohin gehen lassen wollte. Das führte dazu das Jack wieder zurück gegangen…
Bewertung: 0
23.08.2007 11:40 Uhr
Komisch das hier wer auch schon auf Der Name Der Rose gekommen ist das fiel mir auch sofort ein bei dem dritten screenshot von oben