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  • Angeschaut: Hellgate: London

    Angeschaut: Hellgate: London Bill Roper ist ein Mensch, dem man anmerkt, dass er seine Spiele nicht nur des Geldes wegen entwickelt. Mit dem Glitzern eines Schuljungen in den Augen führt er den gespannt lauschenden Journalisten Hellgate: London vor und lässt sich selbst durch verärgerte PR-Manager nicht stören. Stattdessen zeigt hier noch ein tolles Feature, ergänzt da noch eine kleine Anekdote und ist beinahe beleidigt, als er seine Präsentation abbrechen muss.

    Aber er hat auch allen Grund für Begeisterung. Mit vielen seiner alten Blizzard-Kollegen, die unter anderem schon an der Diablo-Reihe mitarbeiteten - an der sich der erste Titel der Flagship Studios orientiert - hat er einen Titel in der Mache, der einiges Potenzial in sich trägt. Man merkt dem Spiel seine Wurzeln schnell an, schon alleine das Interface erinnert stark an Diablo 2.

    Angeschaut: Hellgate: London Insgesamt gibt es sechs Charakterklassen und drei Fraktionen, die sich alle in ihren Begabungen und der Spielweise unterscheiden. Da gibt es etwa den Summoner, der feindliche Dämonen bekehren kann, um diese im Kampf zu nutzen, den Swordmaster, einen aggressiven Kämpfer, der mit allen Waffen und Kampfstilen zurecht kommt, oder den Marksman, bei dem Hellgate: London zu einem Ego-Shooter mutiert. Je nachdem welche Fähigkeiten Sie im Verlauf des Trips durch London ausbauen und welche Gegenstände Sie finden, spielen sich die Kämpfer noch mal anders.

    Soweit erfinden die Flagship Studios das Genre nicht neu. Interessanter klingt vielmehr, dass die Levels allesamt komplett zufällig generiert werden. Selbst wenn Sie manches Quest mehrfach spielen, bekommen Sie es nie mit den gleichen Monstern zu tun bzw. finden nie ein und denselben Gegenstand doppelt. Dadurch soll sich der Wiederspielbarkeitswert von Hellgate: London - das Sie etwa 30 bis 40 Stunden beschäftigt - laut Roper extrem steigern.

    Angeschaut: Hellgate: London Die Quest selbst hören sich auch interessant an. Neben den Standardaufgaben, wie besiege Gegner A oder besorge Objekt B, gibt es auch Jobs, die sich an Echtzeitstrategiespielen orientieren. Zu sehen bekamen wir diese aber leider nicht. Dafür führte uns Roper die Karte ausführlich vor. Diese zeigt das Ziel, an dem Sie Ihre Quest zu erfüllen haben, und die Stationen auf dem Weg dorthin an. So finden Sie sich leicht zu recht und wissen stets, wo die Reise hingeht.

    Der Mehrspielerpart teilt sich in zwei Varianten. Auf der einen Seite gibt es den normalen, kostenlosen Multiplayer-Spaß, bei dem Sie ganz normal mit anderen über das Internet spielen und Gilden gründen oder beitreten . Auf der anderen Seite wartet eine kostenpflichtige Alternative. Bei dieser stellt Flagship Studios nach der Veröffentlichung immer wieder neuen Content, wie Charaktere, Gegenstände, Missionen und andere Dinge zur Verfügung, die die Community fordern oder vorschlagen. Dadurch möchte man Hellgate: London zu einem ähnlichen Erfolg verhelfen, wie ihn Diablo 2 hatte, das sich selbst heute noch - sieben Jahre nach Release - großer Beliebtheit erfreut.

    Angeschaut: Hellgate: London Auf technischer Seite macht Hellgate: London einen guten Eindruck. Die Charaktermodelle sind stimmig, bewegen sich flüssig und sind detailliert. Auch die Texturen sind hübsch gelungen. Ihre Gegner, in Form verschiedenster Dämonen, wirken je nach Gattung ob ihrer Größe imposant oder unscheinbar. Lediglich die Weitsicht lässt im Moment zu wünschen übrig. Objekte und Gebäude in der Entfernung verschwinden nicht sanft in einem atmosphärischen Neben, stattdessen erkennt man ihre Silhouette als graue Masse, die wirkt, als hätte man einfach die Textur entfernt.

    Dieser Kritikpunkt kann sich aber durchaus noch ändern, immerhin hat Flagship Studios inzwischen einen Release-Candidate fertig gestellt und bis zur Veröffentlichung Anfang November bleibt noch ein wenig Zeit für das Beheben von Fehlern und den Feinschliff.

    Ein Interview mit Bill Roper finden Sie im Video-Stream.

  • Es gibt 9 Kommentare zum Artikel
    Von Drexau
    Mit der Schreibweise und dem Einstreuen von lol und omg untermauerst du eher seine Vermutung. Aber des ist ja egal,…
    Von Killmouse
    lol iq von unter 75 hahaaha und ich wollte nur als erster comment etwas reissen^^ und ich bin wahrscheinlich weniger…
    Von hiro-protagonist
    Verstehe so manche Aussagen nicht, erstens warum zwingend Ersatz, oder Ablöse für Spiel XY finden. Diablo 1 u. 2 inkl.…
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610685
Games Convention 2007
Angeschaut: Hellgate: London
http://www.pcgames.de/Games-Convention-2007-Event-156980/News/Angeschaut-Hellgate-London-610685/
25.08.2007
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2007/08/hgl_screenshot_3.jpg
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