Gameforge: Hersteller reagiert auf Vorwürfe - MMO-Betreiber soll an Goldhandel beteiligt gewesen sein
Harte Vorwürfe gegen Gameforge. Der Hersteller soll an Goldselling beteiligt gewesen sein. Gameforge blockt ab.
Gameforge ist verantwortlich für Spiele wie OGame, Metin 2 oder 4Story. Jetzt steht der Hersteller in der Kritik. Demnach habe sich der Betreiber der MMOGs von 2005 bis 2007 am Handel virtueller Güter beteiligt. Die Website Gulli.com bezieht sich auf nicht näher genannte Quellen. Diese stünden im engen Kontakt mit der Geschäftsleitung von Gameforge. Anfang 2005 sei das Unternehmen auf das Internetportal und den Goldseller Ingameparadise aufmerksam geworden, weil dieser monatlich einen Umsatz in Höhe von 5.000 Euro erwirtschaftete.
Laut Gulli.com lägen der Redaktion Dokumente vor, die beweisen, dass Gameforge in den Handel einstieg. Angeblich habe das Unternehmen sogar die Serverkosten übernommen und Werbekampagnen finanziert. Außerdem habe der Hersteller drei der eigenen Games im Shop von Ingameparadise angeboten. Dafür sollten monatlich 50.000 Euro erwirtschaftet werden. Die Kooperation endete laut Gulli-Bericht im Frühjahr 2007. Gameforge verlängerte den Vertrag nicht. Angeblich, weil Community Manager abrieten, da Spieler vermehrt Hinweise auf den Goldhandel entdeckten und sich beschwerten. Ingameparadise soll unter anderem mit virtuellen Gütern aus World of Warcraft, Guild Wars, Eve Online, Diablo 2 und Star Wars Galaxies gehandelt haben. Die Betreiber der meisten Online-Spiele untersagen derartigen Handel in ihren Nutzungsbestimmungen.
Dem Team von Gulli.com zufolge kamen diese Informationen im Zuge der Klage von Frogster gegen das Internetforum Elitepvpers zum Vorschein. Publisher Frogster (unter anderem Runes of Magic), an dem Gameforge die Aktien-Mehrheit hält, beschuldigt die Internetplattform darin, geschäftlich Gold gehandelt zu haben. Das Team von Elitepvpers weist die Vorwürfe zurück und beauftragte seinerseits die Internetdetektei Wisotzki Group, und bei eben dieser Internetdetektei soll sich der anonyme Informant gemeldet haben.
Den vollständigen Bericht zur angeblichen Gameforge-Beteiligung am Goldhandel lesen Sie auf gulli.com. Gameforge teilte auf Anfrage von buffed.de mit, dass Gameforge Goldselling ablehne und das auch in den AGB ihrer Spiele ausschließe. Zitat: "Die Tatsache, dass wir vor sechs Jahren kurzzeitig an einer Firma beteiligt waren, die Item-Selling betrieben hat, ändert daran nichts - wir haben damals die Sache kurz getestet, gesehen, dass das kein vernünftiges Geschäftsmodell ist und damit wieder aufgehört. Seither beziehen wir eindeutig Stellung dagegen." Der Rechtstreit der Firma Frogster mit der Website Elitepvpers habe nichts mit dieser Angelegenheit zu tun. In diesem Rechtsstreit geht es um angeblichen Gold- und Account-Handel von Elitepvpers für Runes of Magic, was Publisher Frogster (durch Aktienkäufe nun mehrheitlich von Gameforge übernommen) per Klage unterbinden will. Die Sichtweise von Elitepvpers finden Sie in deren Forum. Auf der zweiten Seiten finden Sie das Statement von Gameforge in voller Länge mit weiteren Hintergrundinformationen.
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1. Die haben da keine Bots, Hacks oder sonstwas unters Volk gebracht sondern eben Handle mit Virtuellen Gütern betrieben (und nein diese werden gerade in Asien nicht nur über Bots etc. generiert)
2. Deren Erklärung ist in keinsterweise scheinheilig…
"Wir haben uns selbst am Goldhandel versucht und sind damit gescheitert und weil wir es jetzt nicht mehr tun, darf es sonst auch niemand - egal wie erfolgreich die damit sind."
Versteht mich nicht falsch, ich bin auch gegen Goldhandel, Itemselling und alle möglichen…