Gameforge: Angebliche Insider-Informationen über fragwürdiges Verhalten bei Entlassungen
Bei Gameforge wurden rund 100 Mitarbeiter entlassen. Das Vorgehen der Zuständigen sei allerdings überaus fragwürdig gewesen.
Der Browsergames- und Free-2-Play-Hersteller Gameforge hat rund 100 Mitarbeiter entlassen, was einem Fünftel der Belegschaft entspricht. Grund für diese Maßnahmen ist eine geplante Restrukturierung der Firma. Über Twitter läuft nun ein angeblicher Ex-Mitarbeiter Sturm gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber und beschuldigt ihn diverser zumindest ethisch fragwürdiger Maßnahmen und Geschäftspraktiken. Demnach habe die Restrukturierung auch die kleinsten Posten betroffen. So wurde beispielsweise eine alleinstehende Mutter entlassen, die als Putzfrau arbeitete. Auch ein Hausmeister, älter als 50 Jahre, musste seinen Posten räumen. Beide hätten jeweils weniger als 1.500 Euro verdient.
Auch Entwickler mussten gehen, als Beispiel nennt er einen 40 Jahre alten Kollegen, geschieden und mit zwei Kindern. Darüber hinaus spricht der Twitter-User von einer Art Job-Lotterie. Er umschreibt das mit einem Zitat. So habe man zu leitenden Angestellten beispielsweise gesagt: "Ihr beide geht in diesen Raum, einer kommt raus. Ihr entscheidet, wer seine leitende Rolle behält." Auch das Gebaren der Chefetage sei unangebracht. So hätte der Geschäftsführer am Tag der Entlassungen noch Witze mit seinen engsten Kollegen gemacht und man habe versucht, gute Laune zu verbreiten. Weitere Anklagen findet ihr auf dem Twitter-Account des angeblich ehemaligen Gameforge-Mitarbeiters. PC Games bat um eine Stellungnahme seitens des Herstellers. Gunnar Lott, Head of PR bei Gameforge, gab jedoch lediglich an, dass man sich "nicht zu anonymen Gerüchten" äußern werde.
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Oder zumindest mal eine Stellungnahme seitens GF anfordert. Sonst hat das so den Beigeschmack von einer Racheaktion eines Entlassenen.
Hinweis:
PC Games bat um eine Stellungnahme seitens des Herstellers. Gunnar Lott, Head of PR bei Gameforge, gab jedoch lediglich an, dass man sich "nicht zu anonymen Gerüchten" äußern werde.
als entlassener muss man halt nochmal druck machen
Man kann natürlich von außen schwer beurteilen, in wieweit systembedingt gefühlte Ungerechtigkeiten aufgetreten sind (wenn ich eine Abteilung zumache dann mache ich die ganze Abteilung zu und halte nicht die…