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  • Samsung Galaxy S7 und S7 Edge im Test: So gut sind die neuen Super-Smartphones.

    Mit S7 und S7 Edge will Samsung die Eier legenden Wollmilchsäue unter den Smartphones liefern. Die Koreaner haben die Kritik an den Vorgängermodellen angenommen und verbessern Ihre Flaggschiff-Handys um zahlreiche Features. Ob das ausreicht, um iPhone 6S, Sony Xperia Z5 und LG G4 das Fürchten zu lehren, zeigt unser Review.

    Gigantische Location, Hunderte Zuschauer, VR-Brillen und Mark Zuckerberg - auf dem Unpacked Event zum Galaxy S7 und S7 Edge in Barcelona ließ Samsung es richtig krachen. Zyniker könnten den Koreanern unterstellen, dass sie mit all dem Tamtam vom eigentlichen Protagonisten der Show, den neuen Smartphones, ablenken wollten, denn zumindest äußerlich hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum etwas verändert. Tatsächlich hat sich optisch - insbesondere beim normalen S7 - so gut wie gar nichts getan, was jedoch keineswegs als Kritik zu verstehen ist. Bereits die Letztjahresmodelle konnten in puncto Haptik mit ihren hochwertig anmutenden Alu-Rahmen und der schönen Glasrückseite vollends überzeugen und Gleiches gilt für die beiden neuen Flaggschiff-Handys. Eines Kritikpunkts hat sich Samsung aber angenommen, denn die Kameralinse steht nun deutlich weniger aus dem Gehäuse hervor als noch bei S6 und S6 Edge, wodurch die Geräte flacher auf dem Tisch liegen. Ein kleiner Nachteil bleibt trotzdem bestehen: Aufgrund der glatten Glasrückseite sind beide Telefone alles andere als griffig und können unter Umständen leicht aus der Hand rutschen, weshalb eine Hülle durchaus zu empfehlen ist. Eine weitere Neuerung findet sich ausschließlich beim Galaxy S7 Edge, denn das ist leicht gewachsen und kommt nun mit einer Display-Diagonalen von 5,5 Zoll, während der Vorgänger nur 5,1 Zoll bot.

    03:09
    Samsung Galaxy S7/Edge: Vorstellungsvideo zum neuen Modell

    Galaxy S7 im Test: Der Teufel steckt im Detail

          

    Es gibt aber auch zwei wichtige Verbesserungen, die man den Geräten nicht ansieht. Zum einen sind sowohl das S7 als auch das S7 Edge jetzt vor Spritzwasser geschützt und nach IP68 zertifiziert, was besagt, dass die beiden Smartphones sogar bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von 1,5 Metern IP68-Zertifizierung IP68-Zertifizierung Quelle: Samsung tauchen können, ohne Schaden zu nehmen. Ob Sie das der teuren Technik wirklich zumuten wollen, sei dahingestellt, Fakt ist aber, dass Sie beide Geräte problemlos im Regen oder beispielsweise auch in der Badewanne nutzen können, ohne Angst vor einer Beschädigung durch Wasser haben zu müssen. Die zweite wichtige Neuerung betrifft einen der größten Kritikpunkte der Vorgängermodelle - den Speicherkartenslot. Einen solchen haben die Koreaner bei ihren neuen Flaggschiffen nämlich wieder integriert, wodurch sich der interne Speicher um bis zu 2 Terabyte erweitern lässt. Apropos interner Speicher: Gab es von diesem im letzten Jahr noch verschiedene Varianten, wird es in Deutschland zum Marktstart lediglich eine 32-Gigabyte-Version geben. Einen Wermutstropfen müssen Käufer im Hinblick auf den Speicher trotzdem schlucken: Eigentlich erlaubt Android Marshmallow (6.0.1), das auf dem S7 und S7 Edge läuft, das Speichern von Apps auf der Micro-SD-Karte, indem diese einfach als Teil des internen Speichers angesehen wird. Samsung deaktiviert diese Funktion in seiner Nutzeroberfläche jedoch, sodass Sie lediglich Fotos, Videos und speziell dafür vorgesehene Anwendungen (etwa Navigationsprogramme) auf der Speicherkarte ablegen können. Bedenkt man, dass im Auslieferungszustand bereits knapp 8 der 32 Gigabyte mit Systemdaten belegt sind, bleiben somit also "nur" 24 für Apps übrig.

    Micro-SD-Slot Micro-SD-Slot Quelle: Samsung

    Review zum Galaxy S7: Überragend ausgestattet

          

    Was die übrige Technik angeht, bietet Samsung alles, was das Herz begehrt. Das beginnt beim brillanten Super-AMOLED-Display mit QHD-Auflösung (1.440 x 2.560 Pixel), das beim S7 576 ppi und beim S7 Edge 534 Pixel pro Zoll anzeigt. Der Bildschirm wartet außerdem mit einer interessanten Beide S7-Modelle sind kompatibel mit Samsung VR-Brille Galaxy Gear Beide S7-Modelle sind kompatibel mit Samsung VR-Brille Galaxy Gear Quelle: Samsung Neuerung auf, denn er verfügt über eine Always-On-Funktion. Das bedeutet, dass selbst im Stand-by stets ein Teil des Screens aktiv ist und die aktuelle Uhrzeit einblendet. Zusätzlich lassen sich beispielsweise der Kalender, Infos über eingegangene Benachrichtigungen oder auch Bilder anzeigen. Die Octacore-CPU kommt bei den deutschen Modellen von Samsung selbst und hört auf den Namen Exynos 8890, in den USA verbaut Samsung dagegen den Snapdragon 820. Angst vor Leistungseinbußen brauchen sich Käufer hierzulande aber nicht zu machen, denn die beiden neuen Samsung-Flaggschiffe übertrafen in nahezu allen Benchmarks die Konkurrenz (inklusive Apples iPhones) um Längen. Auch bei den Akkus, die im Vorjahr als einer der Schwachpunkte der Samsung-Flaggschiffe galten, haben die Koreaner nachgerüstet. Das S7 verfügt nun über eine 3.000-mAh-Stunden-Batterie (statt 2.550 beim S6), das S7 Edge gar über einen 3.600-mAh-Energiespender (statt 2.600 beim S6 Edge). Nach unserer ausdauernden Benchmark-Routine zeigten beide Telefone noch eine Restladung von rund 85 Prozent - ein Topwert, der auch bescheinigt, dass Sie mit beiden Smartphones auch bei intensiverer Nutzung locker durch einen Arbeitstag kommen. Dazu verfügen die Geräte über eine Schnellladefunktion, die das S7 in rund 90 Minuten von 0 auf 100 Prozent lädt. Das S7 Edge braucht aufgrund des größeren Akkus etwas länger, nämlich rund 115 Minuten. Alternativ können beide Smartphones mit einer entsprechenden Ladestation auch induktiv auftanken, aufgrund der geringeren Effizienz fallen die Ladezeiten hier aber deutlich länger aus. Auch die bereits von den S6-Modellen bekannten Sensoren für Fingerabdrücke (im Home-Button) sowie der Pulsmesser (neben der Kameralinse) sind beim S7 wieder mit an Bord und verrichten ihre Arbeit gewohnt zuverlässig. Die Zeiten, in denen Fingerabdruck-Scanner mehrere Anläufe zum Erkennen benötigten, scheinen endgültig vorbei zu sein.

    Kamera Kamera Quelle: Samsung

    Galaxy S7 im Test: Die 12-Megapixel-Kameras

          

    Eigentlich haben uns die 16-Megapixel-Knipsen in den S6-Modellen des letzten Jahres durchaus begeistert, trotzdem entschied sich Samsung, die Kameras gehörig zu überarbeiten und die Sensorauflösung sogar zu verringern. Grund dafür sind vor allem die Bildqualität und Aufnahmegeschwindigkeit von Lowlight-Fotos, die bei den S6-Knipsen nicht wirklich überzeugend ausfielen. Besonders beim Autofokus macht sich diese Verbesserung deutlich bemerkbar, denn der findet selbst bei sehr schlechten Lichtbedingungen blitzschnell das Motiv. Auch die Bildqualität bei wenig Licht macht im Vergleich zu den Letztjahresmodellen einen deutlichen Schritt nach vorne, die Fotos zeigen aufgrund der wenigeren Pixel auf gleicher Sensorfläche bei Dunkelheit deutlich mehr Details und weniger Bildrauschen. Sofern Sie jedoch hauptsächlich bei Tageslicht fotografieren, müssen Sie im Vergleich zum S6 mit niedrigerer Auflösung und minimal weniger Details leben, Farben und Kontraste bilden die S7-Kameras dagegen hervorragend ab. Die Kamera-App wurde ebenfalls überarbeitet und bietet unter anderem auch einen Pro-Modus, in dem erfahrene Fotografen die Aufnahmeparameter (ISO, Blende, Weißabgleich) selbst einstellen dürfen. Dazu bieten S7 und S7 Edge auch die Option, aufgenommene Fotos im RAW-Format zu speichern, wodurch die Bilder besser nachbearbeitet werden können. Dazu können Sie natürlich Videos in Full HD mit 60 oder UHD mit 30 FPS speichern, Zeitraffer- oder Zeitlupen-Filmchen erstellen oder auch Panorama-Fotos knipsen.

    Review zum Galaxy S7: Allzeit bereit

          

    Ihre ganz großen Stärken haben die neuen Galaxy-Smartphones im Alltagseinsatz, denn dort können beide Modelle restlos überzeugen. Egal welche noch so anspruchsvollen Aufgaben Sie den Telefonen auferlegen, die Performance bleibt stets extrem schnell, die Soft- (Multitasking, Always- Samsung Galaxy S7 Edge Samsung Galaxy S7 Edge Quelle: Samsung on-Display) und Hardware-Features (Fingerabdruck-Scanner, Schnellladen, Kamera-Schnellstart) sorgen für hohen Bedienkomfort. Dazu kommt, dass die Seitenleiste der Edge-Variante in diesem Jahr über deutlich mehr Features (u. a. einen App-Schnellstarter) verfügt und damit neben der optischen Auffälligkeit auch bei der Benutzung einen echten Mehrwert gegenüber dem normalen Modell bietet. Für Zockernaturen gibt es obendrein noch ein weiteres spannendes Feature, das Samsung Game Launcher nennt. Der sammelt alle installierten Spiele an einem Ort und bietet einige clevere Zusatzfeatures. So können Sie beispielsweise den Empfang von störenden Benachrichtigungen während des Spielens komplett deaktivieren, außerdem lassen sich spezielle Energiesparmodi einschalten, bei denen Auflösung und Framerate zu Gunsten längerer Akkulaufzeiten reduziert werden. Zusätzlich lassen sich mit dem Game Launcher ganz einfach Screenshots und sogar Videos aufnehmen, die anschließend direkt aus der App heraus in diversen Social-Media-Kanälen geteilt werden können.

    Fazit

          

    Hut ab, Samsung! Mit den Galaxy-S7-Modellen beweisen die Koreaner, dass sie Kritik ernst nehmen. Beinahe alle Minuspunkte der Vorjahresmodelle wurden beseitigt und herausgekommen sind so ziemlich die leistungsfähigsten Smartphones, die man aktuell für Geld kaufen kann. Egal ob Sie mit Ihrem Handy hauptsächlich surfen, zocken oder arbeiten, beide erfüllen alle gestellten Aufgaben mit Bravour und großer Ausdauer. Die wichtigste Frage für alle Kaufinteressierten lautet eigentlich: S7 oder S7 Edge? Die Entscheidung sollten Sie vor allem anhand Ihrer persönlichen Größenpräferenz treffen, denn das S7 Edge ist einen Tick größer und schwerer als sein Pendant. Dafür erhalten Sie beim Modell mit den Display-Kanten aber einen echten Hingucker, 0,4 Zoll mehr Bildschirmfläche sowie einen leistungsstärkeren Akku. Außerdem lässt sich das Kantendisplay aufgrund neuer Features in diesem Jahr auch deutlich sinnvoller nutzen. Egal wie Ihre Entscheidung jedoch ausfällt, mit dem Kauf der neuen S7-Modelle machen Sie in jedem Fall nichts falsch.

    Pro/Contra Galaxy S7 + Wertung

          

    + Schönes Design, wasserdichtes Gehäuse
    + Überragende Performance
    + Tolle Kamera mit guter Lowlight-Performance
    + Brillantes Display
    + Clevere Features

    Note: SEHR GUT 1,1

    Pro/Contra Galaxy S7 Edge + Wertung

          

    + Interessantes und optisch auffälliges Design mit Kantendisplay, wasserdichtes Gehäuse
    + Überragende Performance
    + Tolle Kamera mit guter Lowlight-Performance
    + Brillanter Bildschirm
    + Verbessertes Kantendisplay mit sinnvollen Features

    Note: SEHR GUT 1,1

    Technische Daten

          


    Test: Samsung Galaxy S7 und S7 Edge Quelle: SFT 04/16

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Galaxy S7
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http://www.pcgames.de/Galaxy-S7-Smartphone-261174/Tests/Samsung-neu-Smartphone-Galaxy-S7-Edge-1188516/
08.03.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/03/Lifestyle_9_S7-pc-games_b2teaser_169.jpg
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