Galactic Arms Race: Revolutionieren US-Forscher die Welt der Computerspiele?
"Revolution? Ja, ja - wie oft haben wir das schon gelesen? Und fast ebenso oft wurden wir enttäuscht. Der Titel soll doch nur dazu dienen Neugierige anzulocken und Klicks generieren!"
Diese und ähnliche Gedanken dürften vermutlich Vielen beim Lesen der Titelzeile durch den Kopf gegangen sein. Und dass nicht einmal ganz zu Unrecht, denn auch dieses Mal bleibt die Revolution wohl aus. Genau genommen, handelt es sich wohl eher um eine Form der Evolution bei dem, was Mitarbeiter der University of Central California da auf die Beine gestellt haben. Dabei ist Evolution aber durchaus wörtlich zu verstehen, denn erklärtes Ziel der US-amerikanischen Forschergruppe ist es, einen Algorithmus zu entwickeln, der es ermöglicht, selbständig, mit Hilfe des Nutzers, Inhalte innerhalb von Computer- und Videospielen zu erstellen (content-generating NeuroEvolution of Augmenting Topologies, kryptisch abgekürzt als cgNEAT).
Galactic Arms Force (1)
Da Amerikaner, wie wir alle wissen, Männer (und Frauen) der Tat sind und sich für gewöhnlich nicht zu lange nur mit der Theorie einer Sache aufhalten, wurde auch gleich ein entsprechendes Bei-Spiel entwickelt, welches die neue Technologie demonstrieren soll: GAR, was für Galactic Arms Race steht. Der Name verrät hierbei schon, was die Besonderheit des, an Klassiker wie Asteroids angelehnten, Multiplayer Shoot'em'Up ist. Das Spiel ist nämlich in der Lage, die Waffen des zu steuernden Raumschiffes, aufgrund von Vorgehensweisen des Spielers, kontinuierlich zu ändern und weiterzuentwickeln. Die Webseite, von der auch das Spiel in Version 1.1 heruntergeladen werden kann, bezeichnet GAR als "Space-Diablo mit coolen Partikelwaffen". Details des Spiels und weitere Anwendungsmöglichkeiten verrät Entwickler Kenneth Stanley in einem Interview mit AiGameDev.


ist jede waffe die man aufhebt vom spiel selbst generiert oder entwickelt sich die verwendete Waffe weiter?