Die Essenz des Rennsports
In GT Legends fährt man nicht mit den neuesten Errungenschaften der Tourenwagenteams, und man bekommt auch keine hoch entwickelten Prototypen zu Gesicht. Stattdessen besteht der Fuhrpark aus 28 Legenden des Motorsports, darunter der klassische Porsche 911, der Mercedes 300SL, der Ford GT40 und das Shelby Daytona Coupe. Als Basis dienen die Lizenzen der FIA GT- und GTC-Saisons 1965 und 1976.
Warum fiel die Wahl auf Klassiker anstelle von hochgezüchteten, brandaktuellen Rennboliden? Die Antwort gibt am besten das Spiel selbst: Das Fahrgefühl hinter dem Steuer derartiger "Oldies" ist ursprünglicher, der Spieler spürt den Grenzbereich in Ermangelung elektronischer Stabilisatoren und ausgefeilter Aerodynamik stärker und wird anders gefordert, als beim Fahren mit modernen Boliden. Das Fahren in GT Legends könnte man treffend als "Essenz des Rennsports" beschreiben: geradlinig, bissig, mit dem Fahrer als entscheidendem Faktor.
Zusätzlich spielt Nostalgie bei vielen Rennfans eine Rolle. Das rassige, kantige und oft außergewöhnliche Design der populären Flitzer weckt auf den ersten Blick Emotionen und lässt Nostalgikerherzen höher schlagen.
