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G.A.M.E. e.V

Warnt vor den Auswirkungen der CSU Pläne

12.01.2007 13:52 Uhr
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Warnt vor den Auswirkungen der CSU Pläne Es folgt die offizielle Pressemitteilung der G.A.M.E. e.V.:

Vor dem Hintergrund der aktuellen bayerischen Bundesratsinitiative zur Verschärfung des Jugendschutzgesetzes warnt G.A.M.E., Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e.V., vor den weit reichenden, gesellschaftlichen und kulturellen Konsequenzen, die das darin geforderte Verbot von "Killerspielen" in Deutschland haben würde. G.A.M.E. begrüßt zwar, dass offenbar selbst die bayerische Staatsregierung es aufgegeben hat, für ein Produktionsverbot einzutreten, denn damit wären letztlich hoch spezialisierte Arbeitsplätze im Schnittbereich von Technologie und Kultur in Deutschland unnötig gefährdet worden.

Doch die gesellschaftliche Auswirkung eines Verbotes von bestimmten, immer noch nicht genau definierten Computerspielen für Erwachsene, könne jedoch sowohl kulturell als auch gesellschaftlich massive, negative Auswirkungen haben.

Die meisten jungen Menschen wissen, dass ein Verbot von Killerspielen in Deutschland unnötig, unsinnig und ausschließlich politisch motiviert ist. Die latente Kriminalisierung von Computerspielern durch die Begrifflichkeit "Killerspiele", führt bereits jetzt zu einer enormen Politikverdrossenheit unter Jugendlichen.

Stephan Reichart, Geschäftsführer von G.A.M.E: "Die CSU ist sich offensichtlich nicht darüber im Klaren, dass sie hier auf Jahrzehnte hinaus Millionen von Wählerstimmen verliert, da Computerspieler ganz genau wissen, dass die Behauptungen dieser Politiker und Wissenschaftler schlichtweg nicht stimmen und Computerspiele keinesfalls aus Spielern "Killer" machen.

Wer solch ein "Verbot" fordert - selbst wenn es statistisch gesehen, nur auf maximal 3% aller im Markt befindlichen Spiele zutreffen könnte - greift meiner Ansicht nach zudem massiv in das Recht der Erwachsenen auf Kultur ein. Hier wird von der CSU einseitig ein Medium angegriffen, das sich längst auf kultureller Augenhöhe mit dem Film, der Musik und der Literatur befindet. Wenn wir dieses Verbot akzeptieren, was wird als nächstes gefordert? Konsequenterweise wären die nächsten Schritte ein Verbot von Literatur oder Filmen, die kontrovers Gewalt als Stilmittel einsetzen, wie "Der freie Wille" (Preisträger der Berlinale 2006)"

Online-Redakteur
Moderation
12.01.2007 13:52 Uhr
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Dein Kommentar
Bewertung: 0
13.01.2007 22:15 Uhr
*zustimm*
Huehnermann , du lässt dich mit deinem Post auf das selbe populistische Niveau besagter CSU Poltikier herab. Nehmen wir Australien:
Dort wurde Waffen verboten , und was ist passiert? Binen weniger Jahre stieg die Mordrate mit Schusswaffen um über 75%! Mit einem Gesetz kannst du immer nur einen…
Benutzer
Bewertung: 0
13.01.2007 21:23 Uhr
Warum machten die das? Die Gründe würden mich interessieren. Oder ist es nach der Art: "Stell dir vor der Krieg ist zu Ende und du hast das vergessen?"
Naja, nach nem Krieg hat man ne niedrige Hemmschwelle zum töten. Aber man bräuchte trozdem noch nen Grund das zu tun.
Wahrscheinlich weil man beim…
Gesperrt
Bewertung: 0
13.01.2007 16:18 Uhr
Es gab genug (US) Soldaten die, nachdem sie vom Kriegsgebiet zurückgekommen sind, ihre Familie erschossen haben (kam sogar vor paar Jahren öfters in den Nachrichten)


Du kannst auch mit Messern jemanden töten. Warum werden Küchenmesser nicht verboten? Auch die Faust kann gefährlich sein, wenn du auf…