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Full Spectrum Warrior (PC)

Release:
26.05.2006
Genre:
Action
Publisher:
THQ

Full Spectrum Warrior

08.07.2004 15:00 Uhr
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Neu
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Bröselnde Deckung

Partikeleffekte, Havok-Physik und realistische Soldatenausrüstung. Partikeleffekte, Havok-Physik und realistische Soldatenausrüstung. Ähnlich wie in einem Strategiespiel legen Sie fest, wo sich ein Trupp hinbewegen soll. Dabei zeigt der Cursor schon in der Planungsphase, in welchem Ausmaß die Zielposition Deckung bietet oder ein Ausspähen der nächsten Seitengasse erlaubt. Die Betrachterkamera ist dabei ähnlich wie bei einem Actiontitel immer auf Höhe der Soldaten; Sie können nicht von einer Vogelperspektive aus planen. Die "Was lauert hinter der nächsten Ecke"?-Spannung verbreitet ein gepflegtes Paranoia-Feeling, man bewegt sich fast stän-
dig von Deckung zu Deckung. Aber dabei immer schön auf die Stabilität achten, denn Full Spectrum Warrior hat die Havok-Physik-Engine intus. So werden morsche Möbelstücke vom Kugelhagel eines feindlichen MG-Nests allmählich auseinander genommen und Autowracks bieten keinen Schutz gegen eine Raketensalve. Viele Situationen können Sie deshalb nur durch gut abgestimmtes Zusammenspiel der Teams Alpha und Bravo lösen. Häufig wird einer Ihrer beiden Trupps von einem seinerseits verschanzten Gegner gestoppt. Gewehrsalven verpuffen in der feindlichen Deckung, Granaten sind knapp und haben nicht immer die gewünschte Reichweite. Ein Team kann mit Sperrfeuer den Feind in seine Deckung zwingen, wodurch der andere Verband sich vorbeimogeln kann, um eine bessere Schussposition zu erreichen. Das hat fast etwas von einem Puzzlespiel, bei dem auch Faktoren wie Munitionsverbrauch und Hilfsmittel wie Rauchgranaten oder Luftaufklärung zu berücksichtigen sind.

Teamwork allein oder online

Ein Schützenpanzer wie dieser M2 Bradley im Rücken kann als Absicherung entzücken. Ein Schützenpanzer wie dieser M2 Bradley im Rücken kann als Absicherung entzücken. Bei Full Spectrum Warrior für den PC wird die Original-Armee-Version des Simulators nicht als versteckter Bonus beigepackt (wie es bei der Xbox-Fassung der Fall ist). Dafür erhöht sich der Umfang der Kampagne um zwei auf 13 Missionen, und der Grafik ist die übliche Konvertierungsgnade der höheren Auflösungen und verbesserten Texturen beschieden. Inhaltlich bleibt alles beim Alten, inklusive des kooperativen Online-Modus, bei dem jedes der beiden Teams von einem anderen Spieler gesteuert wird. Absprachen zur Vorgehensweise per Mikrofon oder Tastatur-Chat sind Pflicht, um beim Straßenkampf Häuserblock für Häuserblock voranzukommen.

   
Heinrich Lenhardt
Wer hätte gedacht, dass man dem US-Militär jemals für Innovationen im Spieldesign dankbar sein würde? Dem Realismus zuliebe konzentriert sich der Missionsablauf auf vorsichtige Annäherungsmanöver, bei denen taktische Planung wichtiger ist als gute Reflexe. Zwar kann man keine Gebäude betreten und die Konfrontationen sind fest geskriptet. Trotzdem herrscht kein Mangel an spannender Atmosphäre, Spielwelt und Soldaten wirken fast schon beklemmend echt.
   
Moderation
08.07.2004 15:00 Uhr
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