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From Dust (PC)

Release:
2011
Genre:
Strategie
Publisher:
Ubisoft

From Dust für PC im Kurztest: Faszinierend schön und mit guten Ideen - Was fehlt, ist Tiefgang

16.08.2011 18:00 Uhr
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Neu
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From Dust im Test: Das Spiel ist ebenso simpel wie faszinierend. Es stemmt sich mit vielen guten Ideen gegen den Massenmarkt, lässt aber dennoch einiges vermissen. Allen voran der fehlende Tiefgang. Das verwehrt dem Spiel den Zugang zu einer Top-Wertung.

Werden Dörfer durch Abwehrmagie gesichert, bleiben sie vor den Elementen verschont - hier wölbt sich eine Flutwelle um die Hütten herum. Werden Dörfer durch Abwehrmagie gesichert, bleiben sie vor den Elementen verschont - hier wölbt sich eine Flutwelle um die Hütten herum. From Dust im Test: Die Zeit der großen Götterspiele scheint vorbei zu sein: Populous, Black & White und eine Handvoll anderer Titel haben die Industrie bewegt, geprägt – und sind danach sang- und klanglos untergegangen. Doch damit will sich Ubisoft nicht abfinden: Unter der Leitung von Eric Chahi (Another World) entwickelten die Franzosen einen originellen Strategietitel. Die rohe Natur ist der Star in From Dust. Der Spieler, der hier die Rolle einer Gottheit einnimmt, kann nämlich keine Einheiten befehligen oder Gebäude errichten – stattdessen darf er lediglich die Umwelt beeinflussen. Nur so lässt sich das Ziel jeder Mission erreichen: einer Handvoll Untertanen den Weg zum Levelausgang zu ebnen. Wer mehr Handlung als das erwartet, wird enttäuscht: From Dust bietet keine Geschichte, nur originelles Gameplay. Denn der Spieler kann Sand, Wasser oder Lava aufheben und an anderer Stelle fallen lassen – mehr verlangt From Dust im Grunde nicht. Das Besondere: Die Elemente verhalten sich realistisch, Lava erkaltet etwa bei Kontakt mit Wasser und Sand wird von den Fluten hinweggespült.

Diese simplen Grundregeln bilden den Kern der Spielerfahrung, darum ist From Dust auch nicht gerade ein Muster an Abwechslung. Es kommen lediglich einige Zauber hinzu, die es aber in sich haben: Durch Magie lassen sich Dörfer etwa vor Tsunamis bewahren, hier darf die tolle Physik-Engine zeigen, was sie kann – gerade die Wassersimula­tion in From Dust ist klasse gelungen! Überhaupt sieht die PC-Version gut aus, besser als die Konsolenfassungen – die Texturen sind schärfer, die Effekte aufwendiger. Die Steuerung per Maus allerdings gerät unnötig fummelig, sie lässt erkennen, dass From Dust vor allem für Gamepads designt wurde. Der Umfang ist mit etwa sechs Stunden Spielzeit zwar gering, doch dafür wird From Dust auch zum Sparpreis verkauft: 15 Euro sind nicht zu viel verlangt.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
78 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Tolle Physik-Engine
Kaum Abwechslung oder Tiefgang
Elegantes Spielprinzip
Keine nennenswerte Geschichte
Einige originelle Missionsideen
Hakelige Maussteuerung
   
Felix Schütz
Mutig und schön, aber leider ohne Tiefgang
Schon drei Mal habe ich From Dust durchgespielt. Ich habe Flüsse umgeleitet, Vulkane zugemauert, Inseln erschaffen, Seen trockengelegt und dabei mein Volk zu seinem Zielpunkt geleitet. Das alles war simpel, schlicht, im Grunde banal – und dabei hatte ich mir doch so viel mehr erhofft! Weder die tolle Physik-Engine noch das spielerische Potenzial werden völlig ausgeschöpft, das Spiel bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück. Mit anspruchsvolleren Missionen und vor allem einer spannenden Geschichte hätte From Dust so viel mehr sein können als ein mutiges Strategiespiel. Spaß macht es natürlich trotzdem – doch an die Größe eines Populous kommt es nicht heran.
   
Print-Redakteur
Moderation
16.08.2011 18:00 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
19.08.2011 10:02 Uhr
Ich hoffe stark auf DLC und dass das Spielprinzip noch ausgebaut wird. "Freies Spiel" wäre schon mal ein guter Ansatz, und bisher (habe etwa die Hälfte gespielt bis jetzt) sind mir die Karten etwas zu klein - Schade! Eine Kreuzung aus Populous 3, From Dust und Black & White 2 würde wohl ein sehr komplexes,…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
17.08.2011 07:53 Uhr
Zitat: (Original von FelixSchuetz;9335301)
Vermutlich nicht. Ändert aber halt nix daran, dass man im Grunde nur Sand, Wasser und Lava irgendwo aufhebt und woanders fallen lässt. Da wäre mehr drin gewesen.


ja, so wie ein "Freies Spiel"-Modus 
Print-Redakteur
Bewertung: 0
16.08.2011 23:54 Uhr
Zitat: (Original von JCFR;9335291)
Hmm... vielleicht täuscht es mich, aber war das überhaupt für Tiefgang gedacht?

Vermutlich nicht. Ändert aber halt nix daran, dass man im Grunde nur Sand, Wasser und Lava irgendwo aufhebt und woanders fallen lässt. Da wäre mehr drin gewesen.