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  • Wie Phönix aus der Asche

    IHR GANZER STOLZ Dieses schmucke Schiff führt Sie sicher durch das Universum. Später können Sie sich noch größere Flitzer leisten. IHR GANZER STOLZ Dieses schmucke Schiff führt Sie sicher durch das Universum. Später können Sie sich noch größere Flitzer leisten. Wenn Chris Roberts etwas anpackt, dann wird es groß: Entweder ein großer Reinfall wie sein Wing Commander-Film oder etwas so Großartiges wie seine vier Wing Commander-Spiele. Mit Freelancer will er alles übertreffen - sich selbst und seine Konkurrenten.
    Zurück zu den Wurzeln! Chris Roberts landete mit seinem ersten Kinofilm einen bösen Flop und widmet sich wieder dem, was er am besten kann: Spiele entwickeln. Seine Titel gehören zu den beliebtesten, angefangen von Strike Commander bis hin zu Wing Commander 4. Für sein neuestes Projekt Freelancer will sich der Top-Designer viel Zeit lassen; insgesamt vier Jahre soll es dauern, wobei es nicht verwundern würde, wenn noch ein paar Monate mehr ins Land zögen. Freelancer dürfte so ziemlich alles übertreffen, was es an Weltraumsimulationen und Onlinespielen derzeit gibt. Dafür sorgt alleine schon die Zweiteilung des Produkts, denn Freelancer erscheint sowohl in einer Einzelspieler-Version als auch in einer speziellen Mehrspieler-Fassung. Das Prinzip klingt vertraut: Sie übernehmen die Rolle eines Piloten, der mit seinem Raumschiff verschiedene Aufträge erfüllen kann. Titel wie Elite, Privateer oder Wing Commander sind die offensichtlichen Vorbilder, doch Chris Roberts gibt sich damit bei weitem nicht zufrieden.
    Am faszinierendsten ist die immense Größe der Spielwelt, die noch dazu lebendig werden soll. Neben Ihnen tummeln sich Hunderte anderer Piloten in den Weiten des Weltraums, tauschen Händler Waren, bauen Minenbesitzer Erze ab oder gieren Piraten nach wertvoller Fracht. Welchen Weg Sie einschlagen, bleibt dabei Ihnen überlassen. Sie starten als Frischling mit einem bescheidenen Raumschiff, das - auf hiesige Verkehrsmittel übertragen - in etwa einem Opel Astra entspricht. Es ist nicht schön und eher langsam, bringt Sie aber zuverlässig von A nach B. Damit versuchen Sie, das Konto durch Handel aufzubessern, um dann nach und nach bessere Waffen, Schiffe und dergleichen zu erstehen. Wer will, darf sich als Söldner verdingen, als Pirat Unruhe stiften oder als friedlicher Händler sein Glück versuchen.
    In der Einzelspieler-Version von Freelancer werden alle andere Figuren vom Rechner gesteuert. In den Kneipen und Läden der vielen Raumhäfen treffen Sie Charaktere, mit denen Sie sprechen und Geschäfte abwickeln können. Dort erfahren Sie den neuesten Klatsch aus der Gerüchteküche, der nicht nur der reinen Unterhaltung dient. Manchmal hören Sie unter der Hand von einem Wassernotstand auf einem Wüstenplaneten, was nach einem guten Geschäft für kurzentschlossene Händler riecht. Gelegentlich handelt es sich dabei aber um bewusste Falschmeldungen, um Konkurrenten in die Irre zu führen. Das ist die Idee hinter Freelancer: Das Spieluniversum soll so lebendig und echt wie möglich wirken. Neben den eigenständig agierenden Charakteren erstaunt vor allem die Vielfalt und die teils gigantische Größe der Raumschiffe. Gravierend unterschiedliche Planeten, Dutzende von Handelsgütern, etliche Waffensysteme und viele Nebenhandlungen erinnern mehr an ein Rollenspiel wie Ultima im Weltraum als an den guten, alten Wing Commander.
    Gekämpft wird natürlich auch, jedoch anders, als Sie es gewohnt sind. Nur Maus und Tastatur werden benötigt, den Rest erledigt das Raumschiff von selbst. Wollen Sie einen Gegner verfolgen, klicken Sie auf die entsprechende Schalttafel im Cockpit und das Schiff düst los, während Sie mit der Maus das Zielkreuz steuern und den Kontrahenten beschießen. Wird es zu heiß, fliegt Ihr Schiff auf Knopfdruck Ausweichmanöver und Sie studieren die Karte, um einen Fluchtweg zu finden. Der Spieler darf zusätzlich Feineinstellungen an Geschwindigkeit und Kurs vornehmen, doch soll das Programm durch ausgefeiltes Design dafür sorgen, dass die Gefechte eher an spannende Kinofilme als an das hinlänglich bekannte Katz-und-Maus-Spiel anderer Simulationen erinnern. Der Clou an der Sache: Sie können einzelne Komponenten des Schiffs austauschen, um zum Beispiel kompliziertere Manöver fliegen zu lassen. Diese dürfen Sie mit anderen Spielern tauschen oder an sie verkaufen.
    Im Internet dreht Freelancer richtig auf. Dann werden die computergesteuerten Charaktere durch Hunderte von Menschen ersetzt, die kräftig miteinander agieren. Verschiedene Machtblöcke locken als Auftraggeber, gut befestigte Basen dürfen übernommen und Handelsmonopole errichtet werden. Die übergeordnete Hintergrundgeschichte mit verfeindeten Völkern kann benutzt werden, um sich dem Militär anzuschließen, darf aber auch ignoriert werden. Neben Black & White von Peter Molyneux ist Freelancer das derzeit revolutionärste Spiel, das uns bekannt ist.

    Bildergalerie: Freelancer
    Bild 1-3
    Klicken Sie auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (4 Bilder)
  • Freelancer
    Freelancer
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Digital Anvil
    Release
    27.05.2003
    Leserwertung
     
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http://www.pcgames.de/Freelancer-Spiel-2486/News/Wie-Phoenix-aus-der-Asche-4863/
07.03.2001
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